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Ärztemangel und Praxisschließungen zieht Kreise

am . Veröffentlicht in Gesetzliche Krankenkasse

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Landbevölkerung ohne Arztpraxen

Wolfenbüttel in Niedersachsen macht es vor, die rollende Arztpraxis kommt zur Landbevölkerung. Immer weniger Arztpraxen in den ländlichen Gebieten machen erfinderisch. Schon heute, durch Stilllegungen von Bahn- und Busverkehr ist für viele, gerade ältere Menschen der Weg zum Doktor eine Strapaze.

Pensionierte Ärzte sollen im "Landarztbus" arbeiten

6 Dörfer werden rollend versorgt

Wird das die medizinische Zukunftsversorgung auf dem Land sein? Arztpraxen lieber in „reichen“ Ballungszentren als auf dem Land. Schon heute ist es schwierig einen Facharzt in der Nähe zu finden wenn man auf dem Land lebt. Ärzte welche heute noch als Landarzt praktizieren sind nette Unterhaltungssendungen im Fernsehen. Der Alltag sieht anders aus.

Flächendeckende medizinische Versorgung

Da immer mehr Ärzte auf dem Land in Ruhestand gehen und keine jungen Nachfolger gefunden werden könne, ist das logische Ergebnis Praxisschließungen. Gesundheitsminister Bahr hat mal über Prämien und Vergünstigungen für Praxisübernahmen nachgedacht. Dabei ist es wohl auch geblieben. Oder sehen die heutigen jungen Ärzte in ihrer „Berufung“ nur die Karriere und das große Geld?

Viele Kriterien spielen eine Rolle

Gestern (06.08.2013) auf der Pressekonferenz vom DGVP e.V. sprach ein junger Mediziner u. a. über die Patientenzahlen und die Regressnahme wenn zu viele Patienten in die Praxis kommen. Beispiel: Die Vorgaben: 1.300 Patienten pro Quartal. Kommen nun beispielsweise 150 Patienten mehr, weil die „Nachbarpraxis" keinen Nachfolger finden konnte, so wird die Vergütung des noch vorhandenen Arztes gekappt, bzw. die Mehrpatienten nicht vergütet. Aber auch das Krankenhaussterben geht weiter.

Wie krank ist unser Gesundheitswesen?

Manchmal könnte man meinen das unser Gesundheitssystem schon auf der Intensivstation liegt. Dabei pflegen wir eines der teuersten Gesundheitssysteme auf der Welt.

Viel Geld aus dem Gesundheitsfonds, Einnahmen aller Beitragszahler der GKV und Pflegeversicherung, geht für Mieten in exponierten Lagen, Gehälter und finanzielle Privilegien für Funktionäre, Kassen-Vorständen, den MDK, Verwaltungen und „Berater-Häuptlinge“ im allgemeinen, Lobbyarbeit und Vereinigungen, und so weiter, drauf. Wie viel wirklich, ich glaube da kann nur spekuliert werden.

Das Gesundheitssystem hat genug Geld

240 bis 300 Milliarden Euro ist der Gesundheitsmarkt groß. Da gibt es ordentlich was zu verteilen. Der Patient wird durch Zuzahlungen, Leistungskürzungen, Ablehnungen und Klagen zur Erreichung des Leistungsanspruchs und im schlimmsten Fall mit Praxisschließungen gegängelt. Und die Ärzteschaft muss mit Sanktionen rechnen falls sie Ihren Beruf als Berufung sehen und nicht als kopfnickende Gegängelte der jeweiligen Gesundheitsreformen.

Damit sitzen Patienten und Ärzte in einem Boot

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