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AOK unterwandert die freie Apothekenwahl für Patienten

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AOK und Selektionsverträge


Es mutet schon sehr seltsam an wenn einzelne Länder-AOK`en ihren Patienten vorschreiben welche Apotheke sie aufsuchen müssen muss um sein Medikamente zu erhalten. Andersherum diktiert  damit die AOK Hessen den Apothekern, durch den Selektionsvertrag, wie freie Marktwirtschaft von  der AOK, versucht wird auszuhebeln. Das die Patienten, in dem Fall Krebspatienten, zu weiten Wegen der „zugewiesenen Apotheken“ gezwungen werden, scheint die AOK in ihrer Kosteneinsparungs-Sparwut gleichgültig zu sein.

Rechte von Patienten werden beschnitten

Wenn das das Ziel der Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen sind, dann sollte man sich wirklich überlegen warum wir alle noch Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Ganz abgesehen von den Zuzahlungen und abgelehnten Leistungen und wiederkehrenden Zusatzbeiträgen der gesetzlichen Krankenassen, wie auch den Pflegekassen. Damit behaupte ich, mal wieder, die Gesetzlichen Krankenkassen haben, anders als uns „verkauft“ wird, kein Einnahmeproblem sondern ein Ausgabenproblem mit den diversen Lobbyisten und allen welche die Hand aufhalten.

Ob andere AOK`en folgen werden bleibt abzuwarten.

Im Zweifelsfall eine neue Krankenkasse wählen

Grundsätzlich ist man nicht auf Gedeih und Verderb an seine Gesetzliche Krankenkasse (GKV) gebunden. Da anders als in der Privaten Krankenversicherung (PKV), keine Gesundheitsfragen beim Wechsel der GKV relevant sind, kann man mit einer Frist von 3 Monaten die Krankenkasse wechseln. (Kündigungsmonst plus 2 Monate).

Siehe auch: Gängelung von GKV-Patienten und Ärzten

Die Bürger Initiative Gesundheit e.V. formuliert das so

Es ist besorgniserregend, wie - weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit - die Rechte von Patienten immer mehr beschnitten werden. Nur noch 12 Apotheken dürfen Zytostatika an Krebspatienten verkaufen, die bei der AOK Hessen versichert sind. Das bedeutet für diese schwer kranken Menschen, dass sie weitere Wege zurücklegen müssen und dass die für ihre bestmögliche Versorgung notwendige bestehende Zusammenarbeit zwischen ihrem Arzt und Apotheker untergraben wird.


 

Lesen Sie dazu bitte unsere Pressemitteilung

Pressestelle /  Bürger Initiative Gesundheit e.V. - Tel: 0821-50867960 - Fax: 0821-50867969
Presseinformation / Nr. 09 / 2014 Berlin / Augsburg, 13.03.2014. Zur Veröffentlichung freigegeben für DAS Netzwerk Dübbert & Partner

Radikaler Abbau der Rechte der Patienten durch die AOK Hessen!

Die AOK Hessen hat eine Ausschreibung für die Versorgung der Krebspatienten mit Zytostatika vorgenommen. Damit wurden 12 Apotheker in Hessen in Selektivverträge für die medikamentöse Versorgung dieser Patienten eingebunden.

Das Recht auf die freie Wahl der Apotheke für die Versicherten und Patienten wird somit erheblich eingeschränkt. Die wohnortnahe Versorgung wird in der Regel zerstört und dies zu Lasten einer scheinbaren wirtschaftlichen Verbesserung.

Der Preis der Zytostatika wird sicherlich durch die Ausschreibungen kurzfristig abgesenkt, dafür wird die Qualität der Versorgung der an Krebs erkrankten Kunden der AOK jedoch schlechter. Kurzfristige Therapieanpassungen am Tage der Behandlung und Sofortlieferungen werden unmöglich.

Der Hintergrund ist die Lieferung der Medikamente durch eine weit vom Wohnort des Patienten liegende Apotheke, zum Beispiel aus Aschaffenburg in Bayern. Die bestehende Basis des Vertrauens zwischen der bisher vom Patienten genutzten und ausgewählten Apotheke wird auf dem Altar der Preissenkung geopfert.

Noch schlimmer ist die zwangsläufige Zerstörung der Feinabstimmung zwischen dem Apotheker vor Ort und dem Mediziner des Vertrauens des Patienten und somit eine qualitätsgesicherte Versorgung.

Durch formalistischen Druck der AOK soll der Patient über den verordnenden Arzt dazu bewegt werden, sich für die Ausschreibungs-Apotheke der AOK zu entscheiden.

Der Präsident der Bürgerinitiative Gesundheit e.V., Wolfram-Arnim Candidus fordert die Ärzteschaft und die Apotheker dazu auf, sich nachhaltig gegen die Zerschlagung der wohnortnahen, gesicherten Versorgung der Patienten durch die Vertragsgestaltungen der AOK zu wehren.

Das fundamentale Recht des Patienten auf die freie Wahl seines Arztes, seines Apothekers, seiner Krankenkasse darf nicht durch ein unsachliches Kostenmanagement der AOK  zerstört werden.

Erst recht aber nicht durch Erpressungsmethoden der AOK. Uns ist bekannt, dass Apotheker ohne Liefervertrag, die auf den Wunsch des Patienten diesen mit  Zytostatika beliefert haben von der AOK die Zahlung verweigert wird.
Candidus fordert die politischen Mandatsträger in Hessen und im Bund zu handeln auf.

Der Mensch muss im Vordergrund der Versorgung / Behandlung / Betreuung stehen und nicht der ökonomische und  bürokratische Wahnsinn von Versicherungsfachleuten und Mathematikern.

Candidus fordert dass die gesetzlichen Krankenkassen dahin zurückgeführt werden, dass die essentiellen Patientenrechte wieder hergestellt werden.