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Ausufernde Verwaltungskosten im Gesundheitswesen! Ja oder Nein?

am . Veröffentlicht in Gesetzliche Krankenkasse

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Milliarden an Euros verschlingen die Verwaltungskosten

im Gesundheitssystem - mit steigender Tendenz. Das steht für den Präsidenten der Bürgerinitiative Gesundheit DGVP, Wolfram - Arnim Candidus, schon seit mehr als zwei Jahrzehnten fest.

"Seit mehreren Jahren strebt die Bürgerinitiative Gesundheit DGVP eine Studie zu dieser Thematik an. Leider fanden sich - vielleicht wegen diverser Partikularinteressen - keine Sponsoren. Was aber noch schlimmer erscheint ist, dass anscheinend niemand ein nachhaltiges Interesse an der Offenlegung der Verwaltungskosten hat - obwohl doch die Beschwerden über den Finanzmangel der gesetzlichen Krankenkassen allgegenwärtig sind", so Candidus.

Aus diesem Grund begrüßt die Bürgerinitiative Gesundheit DGVP prinzipiell die Veröffentlichung der A.T. Kearney Studie zu den Verwaltungskosten im deutschen Gesundheitssystem.

Diese Studie beziffert die Ineffizienzen durch Verwaltungskosten im gesamten GKV System von 40,4 Milliarden EUR.
Der Anteil der derzeit noch 146 gesetzlichen Krankenkassen liegt laut dieser Studie bei 27,9 Milliarden EUR. In der Vergangenheit hätten die gesetzlichen Krankenkassen von einem Anteil von 9,5 Milliarden an Verwaltungskosten gesprochen.

Selbstverständlich gibt es auch Kritiker, die die Zahlen dieser Studie anzweifeln.

"Wir Anerkennen, dass die Beträge in der Studie vielleicht sehr hoch angesetzt sind. Unter Umständen will sich das Beratungs-unternehmen in einem Markt auch durch diese Studie interessant machen, um neue Aufträge zu generieren. Vielleicht ist auch nicht alles im Detail korrekt recherchiert worden", so Candidus zu den Kritikpunkten.

"Der entscheidende Punkt ist aber doch der: es gibt sehr große Wertschöpfungspotenziale! Dieser Ansicht ist die Bürgerinitiative Gesundheit DGVP auch wegen ihrer Kenntnisse und Erfahrungen in allen Bereichen des Systems der Versorgung/ Behandlung/ Betreuung im Gesundheitswesen."

"Diese Wertschöpfungspotenziale sollten in einer konzertierten Aktion mit Unterstützung der Ministerien für Wirtschaft, Soziales, Finanzen, Umwelt und Gesundheit ermittelt werden. Die Freisetzung dieser Potenziale dient dann dem Ziel, die Gefahren der Rationierung, der Priorisierung und der weiteren Vernichtung von Finanzmitteln zu stoppen und umzuwandeln in eine effiziente Versorgung und eine dem Aufwand entsprechende Vergütung der Berufsgruppen und Institutionen im Gesundheitswesen," erklärt Candidus.

"Anstatt anhaltender Flickschustereien durch Gesetze und Verordnungen könnte so die Versorgung/ Behandlung und Betreuung sowie die Vergütung im Gesundheitssystem für die Zukunft gesichert werden."

Die Bürgerinitiative Gesundheit DGVP fordert von Politik und Selbstverwaltung, sich umgehend auf den Abbau von Verwaltungskosten zu konzentrieren.

Hierbei muss der Spagat zwischen einer effektiven Dokumentation zur Steuerung des Gesundheitssystems und der Minimierung der Administrationskosten erfolgen. Zusätzlich werden nicht unerhebliche Investitionen zur Umsetzung nötig.

Machtinteressen müssen hier außen vor bleiben, benötigt wird vielmehr Kompetenz und die Bereitschaft, sich in ein konstruktives Veränderungsmanagement einzubinden.

Pressestelle Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. Tel: 06247-904 499 7, Fax: 06247-904 499 9, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.dgvp.de
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