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Autor E. Koppatz

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Unterschätzt, Berufsunfähigkeitsabsicherung bei Auszubildenden

Circa 560.000 Jugendliche traten im Jahr 2010 eine Lehre an. Bis zur Rentenreform 2001 gab es über die gesetzliche Sozialversicherungen eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Mit der Rentenreform 2001 wurde diese Berufsunfähigkeitsversicherung aus der Gesetzlich ab Jahrgang 1961 abgeschafft.

Eltern und Jugendlichen unbekannt?

Vielen Berufstätigen ist diese Tatsache gar nicht bekannt. An die Stelle der früheren Berufsunfähigkeitsversicherung ist die sogenannte Erwerbsminderungsrente getreten. Diese "Ersatzlösung" bezieht die Tatsächliche Arbeitsfähigkeit pro Tag nach Stunden als Grundlage ein. Wie lange können Sie pro Tag wirklich arbeiten. Danach teilt sich die "Erwerbsminderungsrente anteilsmäßig zur Zahlung auf.

Wie viel Stunden pro Tag arbeitsfähig?

3 Stunden, 6 Stunden oder 8 Stunden? Nach dieser Stundenfeststellung erhalten Sie anteilsmäßig eine Erwerbsminderungsrente. Aber nicht bis zur Altersrente! Spätestens alle 2 Jahre wird erneut geprüft. Das kann bedeuten das Sie hochgestuft werden oder auch runtergestuft werden. Also mehr als 3 Stunden, 6 Stunden arbeiten können. Den Rest der Lebenshaltungskosten können Sie dann über das Arbeitsamt, falls Sie überhaupt keine Job mehr finden oder über Hartz 4 beantragen. Siehe auch: Schwerbehindert aber keine Rente

Kein Arbeitsplatz und keine Rente

Dem Gesetzgeber ist es egal ob Sie einen Job finden in dem Sie 3 Stunden, 6 Stunden oder 8 Stunden arbeiten können. Sie können diese besagte Zeit arbeiten. Für die Beschaffung des bedarfsgerechten Arbeitsplatzes ist er nicht zuständig.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung

Es wäre anzuraten gleich mit dem Ausbildungsvertrag auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. 1. sind die Beiträge in den jungen Jahren gering und 2. der Gesundheitszustand ist meistens noch in Ordnung. Jedes weitere Jahr steigen bei Neuabschluss die Beiträge uns auch das Risiko an Erkrankungen oder Unfällen welche eine Private Berufsunfähigkeitsabsicherung entweder verteuern (Risikozuschlag) oder gar zu einer Ablehnung seitens des Versicherers führen.

Psychische Erkrankungen nehmen zu

Jeder 4. Berliner leidet zwischenzeitlich an dauernden oder dauerhaften Depressionen. Dazu kommen die diversen Freizeitbeschäftigungen die ebenfalls zu einer Berufsunfähigkeit oder Erwerbsminderung führen können. Die Berufsgenossenschaften zahlen nur wenn es auch explizit ein Arbeitsunfall war. Die Freizeit ist nicht abgesichert.

Lücken in der Unfallversicherung und Berufsunfähigkeit

Der Gesetzgeber sieht sich in den Sozialversicherungen immer weiter zurück und überlässt die Vorsorge Ihrer privaten Eigenverantwortung. Das ist nicht nur bei der Rente, Altersvorsorge so sondern wie geschildert eben auch in der Unfall und Berufsunfähigkeitsabsicherung

Tarifdschungel der Privaten Versicherungen

Die Haken, Ösen und Fußangeln das eine Versicherung nicht bezahlen muss liegt in den Versicherungsbedingungen. Beispiel die "Abstrakte Verweisung" bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Billig und Lockvogeltarife rächen sich spätestens im Leistungsanspruch. Wer dem "Kleingedruckte" blind vertraut hat möglicherweise die "Rote Karte" gezogen.

Experten der Absicherung Arbeitskraft-Versicherungspflichtig, Dienstunfähigkeitsversicherung oder einer Dread Disease Versicherung erklären Ihnen transparent und nachvollziehbar die Versicherungsbedingungen, Ihre Vertragsbedingungen, die Musterbedingen und gehen mit Ihnen auch aufs genaueste die Gesundheitsfragen durch. "Flunkern" bei den Gesundheitsfragen rächt sich ebenfalls spätestens im Leistungsfall. Dann nämlich fängt der Versicherer an "nachzufragen".

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