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Berufsunfähigkeitsversicherung a la Rürup

am . Veröffentlicht in Berufsunfähigkeitsversicherung

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Zu wenige Menschen haben ihre Arbeitskraft abgesichert

Der Umkehrschluss ist, dass viele Berufstätige bei Berufsunfähigkeit in die gesetzliche Erwerbsminderungsrente und damit in Hartz IV fallen. Nun kommt eine neue Idee, die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) a la „Rürup Basis-Rente“ mit Steuervorteilen.

Wem nutzt die „neue BU“?

Pauschal könnte es so formuliert werden: die, welche es sich finanziellen leisten können brauchen diese „Förderung“ nicht und die, welche die „Förderung“ bräuchten können die Beiträge zur BU nicht bezahlen. Zumal diese unteren Einkommensgruppen fast keine Steuern, wohl aber Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Dabei wäre es dringend notwendig die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zu reformieren.

Klientelpolitik und keine Absicherung für den „normalen“ Bürger?

„Mehr Leistungen und mehr Qualität“ so die Forderung der Politiker an die BU-Anbieter. So wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung ab Jahrgang 1961 kurzer Hand zur Erwerbsminderung erklärt. Nun soll die freie Versicherungswirtschaft richten was den Sozialversicherungen nicht gelungen ist, eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit.

So werden immer mehr existenzbedrohende Risiken den freien Versicherungsmärkten überantwortet ohne zu fragen ob sich, oder wer sich als Bürger, zu den Abzügen der Sozialversicherungsbeiträge, Private Absicherung finanziell noch leisten kann. Die Beitragsbemessungsgrenzen (JAE) 2014 steigen, die Absicherungen und Leistungen sinken.

Die Sozialversicherungen sind Teil-Kaskoversicherungen

Riester und die Rente, Bahr und die Pflege, die Gesetzliche Krankenkassen als KANN-Leistungen und die Gesetzliche Unfallversicherung sichert eben auch nur die beruflichen Tätigkeiten ab. Wer etwas mehr möchte muss sich privat absichern. Das vielen Bürgern dazu das Geld fehlt scheint die Entscheidungsträger wenig zu kümmern. Das die Menschen aber dann, weil die notwendigen Absicherungen fehlen, dem Steuerzahler zur Last fallen ist dem Denken der Politiker von Legislaturperiode zu Legislaturperiode gezollt. „Sollen es doch die Nächsten richten“.

Die Schraube dreht sich in die Armut

Zitat aus dem vollständigen Artikel; „Die Beiträge für die neuartigen Tarife werden insbesondere bei Berufsunfähigkeitsversicherungen  rund doppelt so hoch ausfallen wie für ein Produkt mit einer Leistung bis zum Alter von 67 Jahren“,  stellt MLP in einer Studie fest. Je nach Risiko der Berufsgruppe, Eintrittsalter oder spezieller  Tarifoption könnten sie auch auf das Dreifache steigen.

Wer wird hier Bedient und wem soll das nutzen?