26. Januar 2012
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Gesetzliche Krankenkasse
Angst vor Regressforderungen
Wie kann es sein, dass schwerkranke Patienten vom Arzt abgelehnt werden? Wir fragen nach bei der zuständigen kassenärztlichen Vereinigung und erfahren, dass viele Ärzte Regressforderungen der Krankenkasse befürchten. Damit sollen die Mediziner diszipliniert werden. Die Versorgung soll ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein wird gefordert. Zitat aus plusminus vom 25.01.2012
„Ausreichend, wirtschaftlich, zweckmäßig“?
Milliarden Euro fließen in das deutsche Gesundheitswesen. Zirka ein viertel davon frisst die Verwaltung auf. Alle Gesundheitsreformen sind mehr oder weniger gegen die Wand gelaufen. Das was „plusminus“ aber gestern aufgedeckt hat, dass schlägt wirklich dem Fass den Boden aus.
Quartalsende und Pech gehabt
Das Gesundheitsministerium, namentlich Herr Gesundheitsminister Daniel Bahr scheint das aber wenig zu kümmern. Gesetzesänderungen angekündigt? „Im Bundesgesundheitsministerium weiß man noch nicht einmal, wie viele Ärzte mit Regressforderungen konfrontiert sind. Aber zumindest will man dort jetzt die extremsten Auswüchse durch Gesetzesänderungen abmildern“. Zitat aus der „plusminus“ Sendung.
Eine Gesundheitsversorgung die aus dem Ruder läuft!
Vielen Patienten wird es schon mal ähnlich ergangen sein. Der Arzt verschreibt Ihnen das Medikament am Quartalsende nicht mehr auf Kassenrezept sondern auf einem Privatrezept. Die Begründung wird mitgeliefert: Regressforderungen an den behandelnden Arzt weil das Budget überschritten ist.
Gleich in die PKV?
Nun ja, für viele Menschen ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung gar nicht möglich. Das sind also genau die Menschen die sich mit diesem gesetzlichen Gesundheitswesen bevormundet und gegängelt fühlen. Wie der Bericht beweist zu recht. Aber auch die PKV hat so ihre Tücken. Nämlich genau dann, wenn nur der billigere Preis mit nicht bekannten Leistungen gewählt wird.
900 Entscheidungskriterien zur PKV
Was denken die meisten Menschen über die PKV? „Chefarztbehandlung, Ein- oder Zweibettzimmer, vielleicht noch frei Krankenhauswahl und natürlich BILLIGER als die GKV“. Das wird zum Bumerang wie die Billigtarife und die Beschwerden beim Ombudsmann beweisen. Viele PKV-Versicherten wissen gar nicht welche Leistungen versichert sind. Allerdings wissen auch viele PKV-Verkäufer nicht was sie da verkaufen. Wenn sich schon der Verkäufer nicht im Tarifwerk auskennt, was will er dann dem Kunde verkaufen?
PKV-Verkaufen ohne wirkliches Fachwissen
Egal, Hauptsache der Umsatz stimmt. Leider ist aber auch der Verbraucher zu wenig informiert was eine Entscheidung betrifft. „PKV-Vergleichsportale“ oder Online-Rechner sind wie Kaffeesatzlesen. Das Kleingedruckte und die Tarifbedingungen können vom Verbraucher gar nicht richtig gelesen werden. Und wenn schon der PKV-Verkäufer nicht weis wie das Tarifwerk zu lesen und rechtssicher zu lesen ist, wie dann der Kunde.
PKV-Onlieberatung mit dem PKV-Experten: Es geht um Ihre Gesundheit, um Ihre Entscheidung, um Ihr Geld und nicht um die Provision und den Umsatz des Verkäufers oder der Versicherung.
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