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Eingeklagte Selbstbestimmung und Menschenwürde in der GKV

am . Veröffentlicht in Gesetzliche Krankenkasse

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Hilfsmittel nur auf den Klagewegen zu erreichen

Es wird viel über die Selbstbestimmung und Integration von behinderten Menschen in die Gesellschaft geredet. Besonders die Politiker bedienen sich gerne dieser Menschen wenn es um ihr soziales Engagement in Wahlsprüchen geht. Auch der jetzige Gesundheitsminister Bahr ist wohl mit so manchem Detail der GKV nicht wirklich vertraut.

Siehe auch: Kassenärztliche Vereinigung, Selbstbedienung nach Gutsherrenmentalität

Behinderte und die Hilfsmittel

Behinderte und ein selbstbestimmtes Leben hängt in vielen Alltagsproblemen von diversen Hilfsmittel ab. Zwei Wort, nämlich Selbstbestimmung und Hilfsmittel sind Ausschlaggebend. Artikel 1 Absatz 1 GG (Grundgesetzes) für Selbstbestimmung und Menschenwürde, § 32 SGB Erstattung von Hilfsmitteln. Im Fünften Sozialgesetzbuch (SGB 5) sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen geregelt.

Der MDK, medizinischer Dienst der Krankenkassen, entscheidet allzu oft nach Aktenlage und nach Wirtschaftlichkeit, zweckmäßig und Finanzen. Wobei der MDK den Patienten in den seltensten Fällen wirklich zu Gesicht bekommt.  

Der Fall eines Behinderten  

Die Frau benötigte einen Dusch- und WC-Lift. Damit kann die Frau die Reinigung ihres Intimbereichs selber vornehmen. Der MDK entschied das die Frau auch von der ambulanten Pflege gewaschen werden könne. Für meine Begriffe ist da von Menschenwürde und Selbstbestimmung nicht viel übrig geblieben. Das Gericht gab aber der Frau recht. Aktenzeichen.: L 5 KR 59/11 B ER.  

Das kann in der PKV auch passieren

Nämlich dann, wenn der Tarif derartige Hilfsmittel gar nicht beinhaltet und diese nicht umfänglich im Tarif versichert sind. Viele PKV-Tarife wurden mal nach dem Prinzip "billiger als die GKV abgeschlossen. Das der Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse zur privaten Krankenversicherung aber Eigenverantwortung und Selbstbestimmen der Tarifinhalte beinhaltet war bislang eher unwichtig.

Billig in Billigtarifen und der Beitragsschock folgte auf dem Fuß. Nun wird Front gemacht mit Abschaffen der PKV. Dabei geht es beiden Gesundheitssystemen gleich. Einnahmen und Ausgaben müssen im Gleichgewicht stehen. Allerdings wird mit Millionen von Steuergeldern der GKV unter die Arme gegriffen zur Finanzierung de beitragsfreien Familienangehörigen.

PKV-Versicherte zahlen 3 mal

Mit ihren Steuer finanzieren sie die beitragsfreie Familienversicherung und diverse Fremdleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. In der privaten Krankenversicherung zahlen sie ihren eigenen Beitrag plus die Altersrückstellungen. Damit muss klar sein, das die Abschaffung der PKV mehr Schaden den Nutzen bringen könnte. Und die Nichtzahler der PKV sind auch in der gesetzlichen Krankenkasse vorhanden. Nur das Diese durch GKV-Zuschüsse aus Steuermittel verschleiert werden können. Und der arme Rentner macht sich in der Negativ-Presse natürlich besonders gut.  

Miteinander statt dauernd gegeneinander

Beide Systeme haben nicht nur ihre Daseinsberechtigung sondern die Gleichen Sorgen und Probleme. Alles andere ist Polemik und Stimmungsmache. Allerdings sollte sich auch der Verbraucher mal darüber im klaren sein seine Eigenverantwortung nicht abzugeben sondern aktiv daran mitzuarbeiten.

Bequemlichkeit ist in der GKV das zu bekommen was gerade nach Kassenlage zahlbar ist oder den Klageweg zu beschreiten um zu seinem Recht zu kommen. Alles in der gesetzliche Krankenkasse ist eine ca. 95 Prozentige KANN-Zusage.

Wenn der Gesetzgeber die Leistungen kürzt und die Krankenversicherungsbeiträge, Zuzahlungen, Beitragsbemessungsgrenze anhebt, können sie sich zwar ärgern aber ändern tut sich nichts.

Eine rechtssichereLeistungszusagen wie in der PKV gibt es nicht, alles ist KANN

In der PKV haben Sie die Qual der Wahl zu dem was Sie versichern wollen und was die Leistung im Bedarfsfall sein soll. Das heißt Sie müssen sich zwingend mit den Tarifinhalten und den Leistungen auseinander setzen. Sonst können Sie wie in der GKV vor Gericht ziehen nur mit dem Unterschied das das Urteil dann so aussieht "ist doch gar nicht versichert". Wir beraten zu bestehenden und neuen Tarifen neutral und transparent mit der Onlineberatung.