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Elektronische Gesundheitskarte, Datenmissbrauch?

am . Veröffentlicht in Gesetzliche Krankenkasse

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Datenschutz, gespeicherte Daten

Wenn ich mir überlege das meine Gesundheitsdaten, ob freiwillig oder erzwungener maßen, samt dem "sogenannten" Datenschutz eher fragwürdig den sinnvoll sind, beschleicht mich auch eher Unbehagen den Sicherheit. Tausende von GKV-Versicherten werden in der nächsten Zeit die neue Gesundheitskarte erhalten. Eigentlich sollte die elektronische Gesundheitskarte schon 2006 ausgeliefert werden. Datenschützer haben Dieses Projekt aus gebremst.

Gespeicherte Daten und 1000 Fragen

Gespeichert werden sollen die Versicherungsnummer, welche ein Leben lang unverändert bleibt, selbst wenn Sie ihre GKV wechseln sollten. Weiter gespeichert sind, neben einem Passbild das vor Missbrauch der Versichertenkarten schützen soll, Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geschlecht.

Weiter in der Planung ist die "interne Information" für den Arzt. Da wären die elektronische Patientenakte, Organspende, Patientenverfügungen und Notfalldaten. Diese Notfalldaten wären auch ohne "PIN", also Geheimzahl zugänglich. Zu alle Diesen Datenzugängen benötigen die Ärzte ein neues Lesegerät.

Gesundheitsdaten, Datenschutz

Nun wissen wir ja wie "sicher" Daten sind. Die simpelsten "Datenmissbräuche" bemängeln Datenschützer bei den sogenannten "Sozial Netzwerken". Dazu kommen Hacker mit Großangriffen auf interessante und wieder verwertbare Daten. Also Daten welche sich zu Geld machen lassen. Wo ein Markt, eine Nachfrage besteht, da auch ein Weg an genau Diese Daten zu kommen. Und ich behaupte der Markt ist da.  

Verkaufte Daten

Immer wieder ist zu lesen das Gesundheitsdaten, Krankheitsdaten von den gesetzlichen Krankenkassen an die privaten Versicherungen verkauft wurden, werden. Das Interesse der Versicherungen an Gesundheitsdaten ist überproportional groß. Kann doch so, im Vorfeld selektiert werden ohne das der Kunde eine Ahnung hat.

Das fängt an bei harmlosen Erkrankungen wie einer Grippe und endet unter Umständen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen die in mehr oder weniger kurzer Zeit zum Ableben des Kunden führen könnten. Aber, um das Szenario noch weiter zu denken könnten auch Banken ein Interesse bei der Kreditvergabe an Diesen Daten bekunden. Ein weiteres Interesse an den Daten könnten auch Arbeitgeber vor der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags haben.

Mich persönlich beschleicht ein mehr als ungutes Gefühl bei dem Gedanken das auf einem kleinen Chip meine gesamte Krankenakte von wem auch immer ausgelesen werden kann. Und was mich persönlich noch mehr irritiert, sind die Daten welche über mich gespeichert sind wahrheitsgetreu oder was kann, soll oder darf ich nicht erfahren?

Jeder Versicherte soll "freiwillige Daten" löschen lassen können

Was ist mit den "unfreiwilligen Daten"? !Das genaue Konzept dazu muss erst noch entwickelt werden! Also mit anderen Worten, die ganze elektronische Gesundheitskarte ist nicht ausgereift. Meine "Magenschmerzen" werden immer größer je mehr ich über Diesen Pfusch bzw. unausgegorene Datenansammlungen meiner intimsten Daten und den nicht wirklich vorhandenen Datenschutz oder möglichen Datenmissbrauch nachdenke.  

Aber wie gesagt, es sind meine Überlegungen zu der elektronischen Gesundheitskarte. Vielleicht haben Sie ganz Andere Überlegungen dazu. Ihre Doris Dübbert