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Elektronische GKV-Karte zum 01.01.2014

am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Die Chipkarte der GKV wird abgelöst

Nun soll es endlich so weit sein, die elektronische Gesundheitskarte steht vor der flächendeckenden Einführung. Damit würden alle jetzigen Versicherten-Karten der Gesetzlichen Krankenkassen zum 01.01.2014 ihre Gültigkeit verlieren.

Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen

Und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben sich darauf verständigt das die eGesundheitskarte nun also doch kommt. Die noch vorhandenen Chipkarten verlieren demnach, egal welche Gültigkeitsdauer auf der Karte vermerkt ist, flächendeckend ihre Gültigkeit zum 1. Januar 2014. Man darf gespannt sein ob es diesmal mit der Umsetzung auch wirklich klappt.

Geteilte Meinungen

Nicht alle Arztpraxen haben die erforderlichen Lesegeräte, zu teuer, Datenschutz ungeklärt, was muss eingetragen sein, was darf eingetragen sein, was soll eingetragen sein? Wie immer gibt es ein Pro und Contra zu dieser Elektronischen Gesundheitskarte. Nach den jüngsten Datenskandalen ist die Angst nicht unbegründet das die gespeicherten Gesundheitsdaten in falsche Hände geraten könnten. Was passiert wenn die GKV-Karte verloren wurde, gibt es eine Sperrnummer um Missbrauch zu vermeiden?

Hoch-sensible Gesundheitsdaten

Leider gibt es über den Datenschutz wenig zu berichten. „die Daten sind sicher“ haben schon viele behauptet und mit den jüngsten Datenskandalen klar gemacht das es 100 %ige Sicherheit nicht gibt. Zudem wäre es hilfreich zu wissen was „zwangsweise“ gespeichert wurde. Welche Möglichkeit hat der GKV-Versicherte um seine Daten selber zu lesen, zu bestimmen was gespeichert wird und was nicht? Bislang keine Angaben.

Ein Pro für GKV-eKarte?

Positiv könnte gewertet werden das Chronisch-Kranke so bei einem Notfall, weil „alle Daten gespeichert sind“ besser versorgt werden könnten, da lange Untersuchungen auf Unverträglichkeiten und notwendige Medikamentenversorgung gleich erkannt werden. Beispiele wären; Diabetes, Herzschrittmacher, Dauer-Medikamentierungen zu verschiedenen Krankheiten, Unverträglichkeiten, seltene Krankheiten, etc.

Aufklärung zwingend notwendig

Die Ängste der Versicherten müssen ernst genommen werden. Zu oft wurden Missbräuche aufgedeckt und haben die Menschen verunsichert. Zudem dürfte es das Recht eines jeden Versicherten sein zu wissen was an Daten gespeichert ist. Heimlichtuerei fordert weiterhin die Ablehnung und das Misstrauen gegen die Datenspeicherung.