Kontakt

Dübbert & Partner DAS Netzwerk, Überprüfung vom Experten: PKV, BU, Krankengeld, Krankentagegeld, Pflegeversicherung, Absicherung der biometrischen Risiken, im Preis-Leistungsverhältnis, prüfen von Versicherungsbedingungen, Fachanwälte, Rentenberater.

! Diese Domain steht zum Verkauf ! Anfragen:

Beiträge

Drucken

Erst hofiert, jetzt ignoriert, der Jung-Selbständig

am . Veröffentlicht in Private Krankenversicherung

Bewertung:  / 0
SchwachSuper 

400.000 neue Selbständige jedes Jahr?

So jedenfalls lautet ein Ergebnis des Institut für Mittelstandsforschung. Die nächste Aussage kommt von „Morgen und Morgen, dem Software und Ratinghaus. Demzufolge wollen und suchen ca. 90 Prozent dieser Existenzneugründer eine „gute und adäquate Absicherung für sich persönlich und ihre Tätigkeit.

Existenzgründungen, freiwillig oder „erzwungen“?

Endlich der eigene Chef sein, endlich nicht mehr das machen müssen was der Andere sagt?

Viele neue Selbständige haben diesen Schritt gewagt weil sie keinen Arbeitsplatz finden. Oftmals wird über  Franchisegeber eine Existenz aufgebaut. Oder ein Subunternehmen gegründet. Auch die HGB 84iger gehören dazu. Die „Scheinselbständigen“ gehören ebenfalls dazu.

Und dann natürlich die wohlüberlegten Selbständigen, welche sich wirklich bewusst und freiwillig für den Weg der Selbständigkeit entscheiden.

Was eint alle Selbständigen?

100 Prozent Risiko der eigenen Existenz. 100 Prozent der Eigenverantwortung, 100 Prozent der Entscheidung dieser Eigenverantwortung abzusichern und 100 Prozent der Beitragszahlungen. Noch etwas eint alle Jungselbständigen: das Geld ist knapp!

Relativ einfach sind noch die Sachversicherungen zu handhaben. Der Betrieb, die Firma, das Unternehmen, ob mit oder ohne Angestellte, ist klar definiert und der Versicherungsbedarf kann so ermittelt und eingedeckt werden.
Die Verantwortung der persönlichen Versicherungen ist da weit komplizierter.

Was muss der Firmeninhaber für sich persönlich zwingend sichern?

Die Absicherung bei Krankheit, die Absicherung der Arbeitskraft, Folgen bei Unfällen und nicht zuletzt das Krankentagegeld und die Altersvorsorge. Lediglich die Krankenversicherung und Pflegeversicherung ist eine gesetzlich Pflicht: für gesetzlich Versicherte seit dem 01.04.2007 und für Privat Krankenversicherte seit 01.01.2009. Hat der Jungselbständige Familie, so muss auch über die Hinterbliebenenversorgung nachgedacht werden.
Ebenfalls ratsam ist es sich gegen Arbeitslosigkeit freiwillig weiter zu versichern.

Was nun, Gesetzlich oder Privat?

Nur wer ALLE Informationen hat, der kann auch entscheiden. Wie kommt man nun an  ALLE Informationen?

Die Leistungen der GKV, sind zu ca. 95 Prozent festgeschrieben. Daran können sie nichts verändern. Die Beitragsberechnung wird im ersten Jahr der Selbständigkeit meistens mit dem Mindestbeitrag angesetzt. Die meisten gesetzlichen Krankenkassen versichern in den ersten Jahren kein Krankengeld. Das müsste dann bei einem privaten PKV-Anbieter abgeschlossen werden.

Die Leistungen der PKV unterscheiden sich nach Tarifen. Und hier genau fängt die Misere auch an. Oft geht die Überlegung dahin, erstmals billig, dann ist der Krankenversicherungspflicht genüge getan. Später kann man dann ja immer noch weitersehen und wechseln.

Das Risiko von billig

Das Leben hat nun mal so seine Tücken. Ob die Entscheidung für die GKV oder die Billig-PKV dann gefallen ist und ob ein Wechsel noch möglich ist hängst in der PKV primär vom Gesundheitszustand ab. Da aber kein Mensch gegen Krankheiten und Unfälle gewappnet ist, kann der „Wechsel“ dann unmöglich sein. So kann aus der billigen Krankenversicherung mit wenig Leistung und hohen Selbstbeteiligungen schnell eine sehr teure Krankenversicherung werden aus der es kein Zurück mehr gibt.

Risikoprüfung und Bonitätsprüfung

Die PKV wurde aus Schaden klug? Dem Kunden muss auch bewusst sein das Versicherungen wissen wollen ob sie auch die Beiträge zu den Versicherungen erhalten. Die Meisten fragen bei der Schufa oder ähnlichen Instituten nach. Selbst in den Billigtarifen und Einsteigertarife wird die Zahlungsmoral nachgefragte. Damit bestätigt sich die Überschrift dieses Artikels.

PKV-Onlineberatung: transparent, informativ, neutral und bis zum Antrag keine Weitergabe von Ihren persönlichen Daten.