12. Juli 2010
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Gesetzliche Krankenkasse
GKV will Streichungen für Homöopathie
Diesmal die SPD
Karl Lauterbach, SPD, will den gesetzlichen Krankenkassen verbieten die Homöopathie zu bezahlen. Immerhin bezahlen mehr als die Hälfte der GKV diese Leistungen. Gewiss kann man über alles im Kosten - Nutzen Verfahren streiten. Ob es aber immer gleich die Keule der Schulmedizin und der damit einhergehenden Pharmaindustrie sein muss darf angezweifelt werden. Fängt die SPD jetzt auch mit der Klientelpolitik an? Immerhin stehen die Wahlen für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vor der Tür.
Die Gesundheitsreform kein großer Wurf
Wieder wird an den Symptomen rum gebastelt, satt das Übel bei der Wurzel zu packen. So simpel wie es klingt ist es auch. Bevor man sich mit der Pharmaindustrie anlegt und auf Parteispenden verzichtet macht man Klientelpolitik der einfachen Wege. Leistungen streichen, Beiträge und Zusatzbeiträge hoch.
Schulmedizin oder...?
Wer auf die alternative Heilmethoden oder homöopathische Gesundheitsversorgung nicht verzichten möchte, dem bleibt nur der Weg in die PKV oder mit einer Krankenzusatzversicherung diese Behandlungsmethoden zu sichern. Längst ist bekannt das nicht gegen alle Erkrankungen eine Pille gedreht wurde oder ein Hightech Apparat erfunden wurde. Manchmal ist die "sanfte" Medizin eben doch sehr erfolgreich. Beispielsweise muss bei Kindern nicht immer mit "Kanonen auf Spatzen geschossen werden" wenn es um die kleine Wehwehchen des Alltag geht.
Mancher Zweifel ist wohl gerechtfertigt
Immer nur Pillen, Spritzen und Schulmedizin? Aber, es heiß auch KRANKENversicherung, nicht GESUNDversicherung. Der Mediziner lebt von Ihren Besuchen und dem Wiederkommen. Warum also sollten Sie gesund werden. Siehe auch: Rentner, Geringverdiener, Arbeitsplätze, Kopfpauschle
Gesundheitsreform
Wenn es denn Allen (Politikern) so Erst ist mit der Gesundheitsreform, warum gibt es dann keine Prämie für die Vorbeugung, sprich Prävention? Besser wäre es doch erst gar nicht krank zu werden. Was die einzelnen Krankenkassen veranstalten ist mehr als dürftig, da es den Krankenkassen-Kunden meistens nicht anspricht. Zudem erhalten die gesetzlichen Krankenkassen Geld aus dem Gesundheitsfonds für Kranke und nicht für Gesunde. Darüber nachzudenken fordert aber Arbeit. Und hier schließt sich der Kreis zu den oben genannten Fakten. Beitragserhöhung und Leistungskürzungen ist eben doch das Einfachste.
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