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Es wird zu viel operiert?

am . Veröffentlicht in Gesetzliche Krankenkasse

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Wird Gesundheit reglementiert?

Angriffe auf Gesundheitsminister Bahr nach seiner Ausage "zu viele Knieoperationen, zu viele Hüftoperationen. Bereits 2008 wurde durch den Babynahrungshersteller "Hipp" diese Diskussion eröffnet. Auch damals schlugen die Wellen ebenso hoch. Ab wann ist der Mensch zu alt für Gesundheit? Leistungskürzungen in der GKV? Effizient ist das GKV-System allemal nicht wirklich. Zu viele verdienen an den Versicherten mit.

Das Milliardengeschäft mit der Gesundheit und den Kassen

287 Milliarden für 2010, für 2012 werden 300 Milliarden Ausgaben erwartet. Für die folgenden Jahre ist die Tendenz steigend.
Richtig ist, das von 2005 bis 2010 die Zahl der Hüftoperationen um ca. 10 Prozent und bei den Knieoperationen um 22 Prozent gestiegen sind. Andererseits wird dem Arzt heute ein Festbetrag pro Quartal gezahlt, egal wie oft der Patient erscheint. Welches Interesse hat ein Arzt auf eine langwierige Behandlung seiner Patienten? Im Durchschnitt geht jeder Deutsche 18 mal pro Jahr zum Arzt. Darin sind wir europaweit Spitze.

27,5 Milliarden Euro gehen durch Verwaltung drauf

Das jedenfalls hat die Beratungsfirma A.T. Kearney errechnet. Die Versichertengelder fordern anscheinen zu einer Selbstbedienung ohne gleichen auf. Auch wenn das von so manchen Vorständen der Krankenkassen und der kassenärztlichen Vereinigung von sich gewiesen wird.
Dazu kommen Korruptionsfälle wie jüngst bei der AOK mit Pharmafirmen, Abrechnungsbetrug und viele Ungereimtheiten in den Ausgaben der Gelder die erst gar nicht untersucht und geahndet werden. Da rechnet der MDK und MDS mit spitzer Feder wenn es um Leistungen für den Patient geht, wie jüngst im Pflegebericht. Mit der Überbordenden Selbstbedienung der "Verantwortlichen" wird eher großzügig umgegangen.

Planwirtschaft Krankenkassen

Das Gesundheitssystem billigt keinen wirklichen Wettbewerb der Kassen untereinander. Alles ist reglementiert und eine Entscheidung nach Kassenlage und Finanzen. Leistungen, Versorgung und Preise sind zentral gesteuert. Bemerkenswert ist auch, das heute fast 80 Prozent der Arbeit eines Arztes mit Verwaltungskram drauf geht. Denken wir nur mal an die unsägliche Praxisgebühr. Sie bringt zwar dem Arzt nichts, der Patient geht nicht weniger zum Arzt, aber es bringt runde 1,5 bis 2 Milliarden Euro in dei Krankenkassen. Wie hoch alleine dieser Verwaltungsakt  für die Praxisgebühr ist steht in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand welcher für den Patienten fehlt.

"Bleiben Sie gesund"?

Irrtum: Ärzte verdienen an Kranken nicht an Gesunden. Es gibt weder für die Ärzteschaft noch für den Patienten genügend Anreize gesund zu leben oder gesund zu werden. Ich rede hier nicht von chronisch Kranken, nicht von Krebs, AIDS, Leukämie, etc.

Sondern von gesunder Ernährung, Sport, nicht über gewichtig zu sein, etc. Wer ungesund lebt oder gar diversen Süchten verfallen ist, zahlt den gleichen Beitrag wie ein gesundheitlich verantwortungsbewusst lebender Versicherte.

Leistungskürzungen statt Effizienz

Das viele gerade ältere Menschen Angst bei derartigen Aussprüchen von Gesundheitsminister Bahr bekommen ist all zu verständlich. Wirklich muss man sich die Frage stellen ob man ab einem gewissen Alter zu alt für Gesundheit ist. Fakt ist, das die GKV ein Kann-Versprechen in der Leistung abgibt. Nach Finanzlage kann eine Leistung gestrichen, gekürzt und Beitragserhöhungen nach belieben erfolgen. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung des einzelnen GKV-Versicherten werden so per Gesetz mit Füßen getreten.

Vornehmlich die AOK die sich aber den größten Verwaltungsapparat mit den eigenen Länder AOKen und einer Bundes AOK leistet. Der Unterschied im System liegt aber darin, das Sie bei der PKV wissen was Ihr Tarif bezahlt. Vorausgesetzt Sie haben sich auch mit den Tarifinhalten und den Leistungen beschäftigt und nicht nur einen (billigen) Preis gekauft. In der privaten Krankenversichern können Leistungen die Versicherungs-Vertraglich abgeschlossen wurden nicht gekürzt werden.

Das Leistungen eine Preis haben ist bekannt

Aber, was haben Sie von einem Kassenbeitrag, Krankenversicherungsbeitrag von dem Sie nicht wissen ob Sie die notwendigen Leistungen dann auch erbracht werden?
GKV ein Pokerspiel mit der Gesundheit der Versicherten? Haben Sie Fragen, wir beantworten diese sehr gerne.