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Falsche Gesundheitsangaben, tschüss Versicherungsschutz

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Keine oder falsche Gesundheitsangaben

Ehrlich währt am längsten und sichert den Versicherungsschutz. Wer bei den Gesundheitsfragen in Verträgen zu den Fragen „mauschelt“ verliert den Versicherungsschutz. So die Richter des Landgericht (LG) Coburg.

Zu Recht so die Richter und wiesen die Klage ab

Begründung: Werden Krankheiten verschwiegen, so ist davon auszugehen das dies der Antragsteller vorsätzlich und arglistig tue. Folge: Versicherungsschutz ade.

Gefährliche Online-Abschlüsse?

So mancher Verbraucher geht mit der Beantwortung der Gesundheitsfragen etwas sehr „großzügig“ um. Im Leistungsfall recherchiert der Versicherer und fördert oft, fast immer, „vergessenes“ zu Tage. Dann wundert sich der Kunde das er seinen Versicherungsschutz verliert.

Grade bei Online-Abschlüsse via Internet wird oft nicht auf die Wichtigkeit der ehrlichen Beantwortung zu Vorerkrankungen hingewiesen.

Ausschluss, Risikozuschläge

Nicht jede Vorerkrankung, Erkrankung und Behandlung führt gleich zu Ausschlüssen oder Risikobeiträgen. Erkrankungen aber ganz zu verschweigen kostet oftmals unweigerlich den gesamten Versicherungsschutz. Fatal kann das dann werden wenn in der Hauptversicherung noch sogenannte Zusatzversicherungen mit eingebunden sind. Beispiel: Lebensversicherung (LV) und Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

Grundsätzlich gilt das für alle Verträge mit Gesundheitsfragen. Auch für die Frage: Raucher oder Nichtraucher.

Immer die gleichen Fragen

„kann der Versicherungsvertrag vor Erkrankung zurückdatiert werden“ NEIN! „Kann die Vorerkrankung nachträglich, also nach Vertragsabschluss und Erhalt der Police, angegeben werden“ JA, - aber – die  Risikoprüfung beginnt neu. „Kann die Versicherung vom Vertrag zurück treten oder den Vertrag kündigen“ JA. „Kann die Versicherung ein neues Angebot erstellen mit Risikozuschlag oder Ausschluss“? JA. „Muss ich das dann annehmen“? NEIN. "Gilt der Risikozuschlag für immer"? Nicht unbedingt, nach 3 Jahren (frühestens) ohne Behandlung und Beschwerden kann neu geprüft werden.

Besser vorher ehrlich Auskunft geben

Es kommt, spätestens im Leistungsfall sowieso raus. Im schlimmsten Fall haben Sie Prämien gezahlt und bekommen keine Leistungen. Die Fachmakler der biometrischen Risiken helfen und klären über die gestellten Fragen auf. ( …) weiter lesen