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Geld für GKV-Versicherte zurück

am . Veröffentlicht in Gesetzliche Krankenkasse

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Krankenkassen zahlen an Versicherte Geld zurück

Überschüsse in den Gesetzlichen Krankenkassen ermöglichen Rückzahlungen an ihre Versicherten. Die Techniker-Krankenkasse (TK) will seinen Versicherten für 2013 und 2014 bis zu 160 Euro zurück zahlen. Auch keine Krankenkassen planen derartiges. Die Barmer will die Leistungen ausweiten und Rücklagen für schlechte Zeiten bilden.

Siehe auch: Schuldenerlass der GKV-Beitragsschuldner

Bundesverfassungsamt muss dem noch zustimmen

Techniker und Barmer sind die beiden größten Gesetzlichen Krankenkassen. Aber auch die kleineren Krankenkassen planen ihren Versicherten gegenüber“großzügig“ zu sein. So zum Beispiel:

  • Atlas BKK ahlmann
  • BIG direkt gesund
  • BKK firmus
  • BKK SBH
  • BKK Scheufelen
  • BKK VerbundPlus
  • G&V BKK
  • Hkk
  • TK

Gesundheitsminister Bahr hat die Kassen aufgefordert

Gesundheitsminister Daniel Bahr wollte die Krankenkassen schon zwingen die Versicherten mit „Rückerstattungen“ zu bedenken. Okay, es ist Wahlkampf. - Ob sich die Krankenkassen und der Gesundheitsminister damit einen Gefallen tun ist mal dahingestellt. Rückstellungen für schlechte Zeiten und Leistungserweiterungen könnten dem Versicherten mehr nutzen als ein paar Euro zurück zu bekommen.

Zumal in letzter Zeit immer mehr Leistungen von den Gesetzlichen Kassen abgelehnt werden. In schlechteren Zeiten müssten dann wieder die Beiträge angehoben werden und weitere Zuzahlungen oder Zusatzbeiträge wären wieder im Gespräch.

Im Gesundheitswesen wird auf Sicht gefahren

1 Milliarde Euro, welche die Techniker Kasse (ca. 8,5 Millionen Versicherte) an ihre Versicherten zurück zahlen will freut vieleicht den Einen oder Anderen Versicherten, an der Gesamtmisere des Gesundheitssystems ändert sich aber damit auch nichts.

Die Barmer als Marktführer, will dieses Geld als Rücklage für schlechtere Zeiten und einer Ausweitung an Leistungen nutzen. Denn auch die Gesetzliche Pflegeversicherung hat so ihre Baustellen. Was ist jetzt besser?

Ein Gesundheitswesen von anhaltenden „Reformen“ geprägt?

Nach der Wahl, - die Pflege soll neu definiert werden, das Gesundheitswesen soll mit Nachhaltigkeit versehen werden, alles nette Wahlversprechen die Geld kosten. Wäre es da nicht besser die „Überschüsse“auch für diese Nachhaltigkeit zu nutzen und die Leistungen, welche übrigens zu 98 % festgeschrieben sind, zu erweitern?