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GKV, PKV, Kranke vermeiden wichtige Arztbesuche

am . Veröffentlicht in Gesetzliche Krankenkasse

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Zuzahlungen, Praxisgebühr, Selbstbeteiligung, Beitragsrückerstattung

 

Die Gesetzlich Krankenversicherten vermeiden Arztbesuche. Besonders die Einkommensniedrigen Haushalte vermeiden es zum Arzt zu gehen. "das System schlägt zurück", so könnte man die Gesundheitsreformen diverser Gesundheitsminister und Ministerinnen zusammenfassen. Immer weniger Kranke "leisten" sich einen Arzt-Bbesuch aus Kostengründen.  jeder 8. Patient verzichtet also auf einen Arztbesuch obwohl er dringend notwendig wäre.

Einer Internationalen Studie

Der Soziologe Claus Wendt ( Universität Siegen) hat auf eine Internationale Studie zurückgegriffen und daraus folgende Erkenntnis gewonnen. Den Umfrageergebnissen kann entnommen werden das die Deutschen mit mehr als 11 Prozent Arzt-Besuche vermeiden.  Übertroffen wird das nur durch die USA, allerdings mit einem völlig anderem Krankenversicherungssystem als in Deutschland, mit  zirka 24 Prozent. Am besten geht es den Niederländern, mit gerade mal rund 1,5 Prozent. (Quelle: Studie des Soziologen Claus Wendt)

Ursachen in der GKV

Praxisgebühr, Zuzahlungen zu den Medikamenten, Zuzahlungen, Zusatzbeiträge zum Krankenversicherungsbeitrag, Zuzahlungen der ersten 21 Tage im Krankenhaus oder Kuraufenthalt, sowie diverse Eigenbeteiligungen an Heil- und Hilfsmitteln, pauschale Festbeträge zu Zahnersatz, Wahltarife, "Auslagerung von Risikopruppen"  chronisch Kranker,  und so weiter, plus das Hausarztprinzip - Überweisungsschein zum Facharzt.  

Dramatisch könnte sich die Gesundheitsvorsorge dann darstellen wenn wichtige Vorsorgeuntersuchungen nicht vorgenommen werden. Verschleppe Erkrankungen bergen das Risiko chronisch zu werden, was dann wiederum mehr Geld kostet als die Vorsorge und Früherkennung verursacht. Verschleppte Krankheiten rächen sich früher oder später zu Lasten der Gesamtausgaben des Gesundheitssysteme und der Allgemeinheit.

Praxisgebühr ineffizient

Selbst Herr Gesundheitsminister Rösler erklärte das die Praxisgebühr, von 10 Euro pro Quartal, nicht den gewünschten Erfolgt hat. Abgeschafft soll sie aber nicht werden.  

Kollabierendes KV-System?

Die ersten Krankenkassen müssen bereits schließen. Großen Krankenkassen laufend die Mitglieder wegen der Zuzahlungen davon. Der Zulauf zu den GKVen welche noch keine Zusatzbeiträge erheben könnte allerdings ebenfalls zum Problem führen, da die Ausgaben dadurch steigen. Über vermehrte Einnahmen, wie im Moment berichtet wird, kann der Moment aber nicht hinwegtäuschen.

Das Solidaritätsprinzip und die Familienversicherung machen deutlich das vermehrte Einnahmen in Stückzahl der Versicherten vorhanden ist weil mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, es sagt aber nichts über die Betriebswirtschaftliche Situation der Krankenkassen aus.

Beispiel: ein Beitragszahler im Niedriglohnsektor und 3 Leistungsempfänger, das kann schon Mathematisch nicht aufgehen. Dazu kommen die Hartz IV Patienten. Hier wird nur der halbe Beitragsatz an die GKV überwiesen.  

Verwaltungskosten der GKV

Die Verwaltungskosten in dem gesamten Gesundheitssystem  verschlingen Kundenbeiträge. Der Wirrwarr an  "Aufsichtsorgane, Gremien, Interessengruppen, etc" lässt die GKV zum Moloch werden durch das kein Patient mehr durch blickt. Siehe auch: Gesundheitspolitik und Politikberatung.

PKV als Alternative

Auch hier gehen viele Menschen aus Kostengründen nicht zum Arzt. Die Gründe sind zu hohe Selbstbeteiligungen, der Blick auf die Beitragsrückerstattung (was meiner Meinung nach abgeschafft gehört) wenn keine Leistungen in Anspruch genommen werden. Oder sie gehen deswegen nicht zum Arzt weil die Leistung erst gar nicht versichert ist. So mancher PKV-Tarif ist schlechter als die Leistungen in der Gesetzlichen Krankenkasse.  

Viele Faktoren und wenig Änderungen im Gesundheitssystem

Jeder Gesundheitsminister doktert an den Auswirkungen herum. Das ist allerdings kein Phänomen der "Neuzeit". Schon nach Kriegsende war allen Akteuren klar das die Kosten früher oder später explodieren werden. Das allerdings im gesamten Sozialsystem. Die Pflegeversicherung, die Rente, die Berufsunfähigkeitsversicherung und Schluss endlich die gesetzliche Krankenversicherung.  

Wie können Sie sich absichern?

Der Wechsel von der GKV zur PKV ist nur begrenzt für einen bestimmten Personenkreis möglich. Krankenzusatzversicherungen sind eine Möglichkeit "Eigenkosten" aufzufangen. Was für Sie das Richtige ist, kann nur von den Experten der Insassenversicherung im persönlichen Gespräch geklärt werden. Siehe auch: Falschberatung zur Privaten Krankenversicherung