Kontakt

Dübbert & Partner DAS Netzwerk, Überprüfung vom Experten: PKV, BU, Krankengeld, Krankentagegeld, Pflegeversicherung, Absicherung der biometrischen Risiken, im Preis-Leistungsverhältnis, prüfen von Versicherungsbedingungen, Fachanwälte, Rentenberater.

! Diese Domain steht zum Verkauf ! Anfragen:

Beiträge

Drucken

Götter in weis, von wegen Patientenrechte

am . Veröffentlicht in Pressemappe

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

 

Neu Patientenrechte gegen Ärztefehler

Gesundheitsminister Daniel Bahr hat die neuen Patientenrechte ins Leben gerufen. Geändert hat sich damit für die Patienten allerdings nichts zum alten Gesetz. Gutachter gegen die eigenen Berufskollegen zu finden ist wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen. „eine Krähe hackt der Anderen eben kein Auge aus“.

Was ist ein Ärzte-Fehler, leichter Fehler, grober Fehler

Patientenrechte, welche? Noch immer liegt die Beweisführung beim Patienten das der Arzt einen Fehler gemacht hat. Gutachter finden sich nur schwer um solch einen Fehler zu Papier zu bringen und dann ein Ärzte-Fehler-Gutachten für den Geschädigten zu erstellen.

Ärzte sollten Nachweisen das sie keinen Fehler gemacht haben

Eigentlich sollte im neuen Patientenrechte der Weg umgekehrt sein. Der Arzt muss beweisen das er keinen Fehler gemacht hat. Aber dagegen stehen die berufsständischen Haftpflichtversicherungen und Versicherer wie ein Ärztin eindrucksvoll gestern bei „Frontal 21“ berichtet hat.

Nichts zugeben und nichts sagen. So erzählte eine Rechtsanwältin welche seit 24 Jahren im Patientenrecht tätig ist, das es in ihrer beruflichen Laufbahn 1en Fall gegeben hätte in dem ein Ärztefehler anerkannt wurde.

Zitat aus Frontal 21: O-Ton Chirurgin:

„Wenn es nach einer Operation Probleme gibt, sollen wir auf  keinen Fall mit dem Patienten darüber sprechen. Die  juristischen Berater haben uns gesagt, wir sollten keinen  Fehler zugeben oder ein Verschulden eingestehen.  Andernfalls riskieren wir den Schutz unserer  Haftpflichtversicherung. Aus Angst, etwas zu sagen, was  später von einem Anwalt als "Schuldeingeständnis"  hingestellt wird, reden viele meiner Kollegen lieber  überhaupt nicht mit dem Patienten“.  Zitat Ende. Hier können sie den ganzen Text als PDF runter laden.

Eindeutig gegen den Patienten

Im Klartext: Das neue Patientenrecht hat keine Verbesserungen für den Patienten gebracht. Im Gegenteil, das alte System wurde nur fest betoniert. Weiter werden Patienten vor den Gerichten um ihre Rechte auf Ärztefehler und Schadenersatz streiten müssen. Das bestätigt auch das Justizministerium.

Behandlungsopfer zusätzlich Opfer der Politik und der Ärztelobby

Was Herr Gesundheitsminister Bahr mit dem „neuen“ Patientenrecht auf den Weg gebracht hat ist eine Ohrfeige für die Opfer von ärztlichen Behandlungsfehlern.
Zirka 17.000 Todesfälle durch ca. 40.000 Behandlungsfehler. Das sind mehr Tote als in einem Jahr im Straßenverkehr ums Leben kommen. Wobei die Dunkelziffer wesentlich höher liegen dürfe, da viele Behandlungsopfer gar nicht das Geld haben um derartige kostspielige Prozesse über viele Jahre durchzuhalten.

Und viele Jahre ist durchaus realistisch weil das Opfer einfach mürbe gemacht werden soll. Entweder die Opfer geben freiwillig auf oder sie sterben vor dem Urteil.