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"jecke" Zeit im Gesundheitswesen

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Presseinformation: Nr. 07 / 2014 Berlin / Augsburg, 05.03.2014 - Pressestelle - Bürger Initiative Gesundheit e.V. - Tel: 0821 50867960 - Fax: 0821 50867969 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - www.buerger-initiative-gesundheit.de - Zur Veröffentlichung freigegeben für DAS Netzwerk Dübbert & Partner

Einkehr und Vernunft im Gesundheitswesen

Am heutigen Aschermittwoch ist die jecke Zeit für dieses Jahr offiziell beendet. Wir würden uns wünschen, dass die Einkehr der Vernunft auch das Gesundheitswesen erreicht und zwar so bald wie möglich.  Lesen Sie dazu bitte unsere aktuelle Pressemitteilung.

Die "jecke" Zeit im Gesundheitswesen muss nun auch beendet werden!

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) will die seit Jahrzehnten bestehende und erfolgreiche Funktion der ambulanten Fachärzte liquidieren. Die bestehende wohnortnahe ambulante Versorgung wird damit für die Bürger immer mehr eingeschränkt. Hinzu kommen die Absichten der gesetzlichen Krankenkassen, kleinere Krankenhäuser zu schließen und die Forderung nach stationärer Versorgung in großen Versorgungszentren.

Das bedeutet für die Bürger in vielen Regionen den Wegfall der fachärztlichen und stationären Versorgung. Für Wolfram-Arnim Candidus, Präsident der Bürger Initiative Gesundheit e.V. ist das ein weiterer Machtausbau der gesetzlichen Krankenversicherungen:

"Die gesetzlichen Krankenversicherungen

sehen in diesen Maßnahmen einen Nutzen für sich selbst und zwar ohne Rücksicht auf die Mediziner, geschweige denn auf die Bürger, Versicherten, Patienten. Der wahnwitzige Plan der Mathematiker, Ökonomen und der Versicherungs-Kaufleute der Krankenkassen ist es, die Facharztfunktion in den Bereich der stationären Einrichtungen zu verlegen."


Teurer Unsinn:

Seit Jahrzehnten ist jedem Experten des Gesundheitswesens bekannt, dass die klinische Versorgung, Behandlung und Betreuung immer mehr Kosten verursacht als dies im ambulanten Bereich der Fall ist.

Welchen jecken Plan verfolgt also der GKV-Spitzenverband? Aus Sicht des Präsidenten der Bürger Initiative Gesundheit e.V., Wolfram-Arnim Candidus geht es den gesetzlichen Krankenkassen mit ihrer ohnehin schon viel zu großen Machtfülle um die direkte Einflussnahme auf die Arbeitsweise der Fachärzte und der gesamten Ärzteschaft:

"Nach den Vorstellungen der Entscheider der gesetzlichen Krankenkassen

soll die ambulante Freiberuflichkeit zerschlagen werden. Das wird von den Kassen natürlich immer wieder bestritten, ist aber an den Ereignissen und Planungen klar zu erkennen" kritisiert er die Strategien der Versicherer und ergänzt:

"Der Mediziner soll in das Vertragsverhältnis von stationären Einrichtungen oder Medizinischen Versorgungszentren als Angestellte eingebunden werden. Die Träger der Einrichtungen werden dann unter der druckvollen Einflussnahme der gesetzlichen Krankenkassen mit Unterstützung der Rechtsverdreher, der Ökonomen und Mathematiker, dann dafür Sorge tragen, dass die fachärztlichen Leistungen im Sinne der Kostenminimierung der GKV und des Trägers vorgenommen werden.

Auf der Strecke bleibt dann die Qualität

und somit der Bürger, der das Gesundheitswesen in Anspruch nimmt und dafür kontinuierlich mit Pflichtbeiträgen belegt wird."

Wolfram-Arnim Candidus sieht in diesem Vorgehen reinste Befriedigung von Eigeninteressen von Seiten der gesetzlichen Krankenkassen: "Die qualitativ hochwertige Therapieverantwortung der Fachärzte und sonstigen Mediziner wird regelrecht ausgehöhlt. Mit dem angeblichen Ziel der gesetzlichen Krankenkassen, die Kosten zu minimieren, werden in Wirklichkeit Abhängigkeiten geschaffen, Reibungsverluste eingebaut, Vertrauen zerstört und das alles nur, weil die gesetzlichen Krankenkassen gegen jede Vernunft ihre eigenen Interessen verfolgen können."

Beispiele für diese Strategie gibt es nach Ansicht des Präsidenten genug:

"Die Ärzte werden konsequent mürbe gemacht durch immer noch mehr Einflussnahme mit bürokratischem Blödsinn. Immer mehr Institutionen werden für die Kontrolle derer geschaffen, die in den Behandlungsprozess qualifiziert eingebunden sind und diese Institutionen unterstehen der direkten und indirekten Einflussnahme der gesetzlichen Krankenkassen, der Betriebswirte, der Mathematiker".


 

Die pauschale Diffamierung der Mediziner durch die Führungskräfte des GKV-Spitzenverbandes

und einzelner gesetzlicher Krankenkassen ist für Candidus ein Indiz für die Absicht einer Unterwanderung der Vertrauensbasis zwischen Bürger / Versicherter / Patient und den Berufsgruppen der Medizin, der Therapie und der Pflege. In die Köpfe der Bürger / Versicherten / Patienten soll mittels ungerechtfertigter Diffamierung durch die Versicherer eine Barriere des Misstrauens aufgebaut werden.

Laut Candidus wäre dieses Misstrauen viel sinnvoller bei der Bewertung der Verhaltensweisen der gesetzlichen Krankenversicherungen angebracht und notwendig und zwar auch in Zusammenhang mit der direkten und indirekten Einflussnahme auf den Medizinischen Dienst (MDK), die Patientenverbände, die Selbsthilfeorganisationen, den Gemeinsamen Bundesausschuss usw.

Erst recht aber auf die politischen Mandatsträger: "

Gemeinsam müssen wir uns gegen diese seit langem anhaltenden Methoden nachhaltig wehren und die politischen Mandatsträger in breitester Form aufklären, da die Verhaltensweisen der gesetzlichen Krankenversicherungen dem Gesamtsystem Gesundheit in Deutschland massiven Schaden zufügen."