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Keine Gültigkeit für PKV-Bestandskunden

Der PKV-Verband hat sich dahingehend verständigt das die 2013 einzuführenden Unisex-Tarife für die private Krankenversicherung nicht rückwirkend in die bestehende PKV-Verträge angewendet wird. Es ist davon auszugehen das Männer in der PKV teuerer werden. Frauen werden dann im Beitrag gleichgesetzt: Das zum Beispiel längere Lebensrisiko und Schwangerschaften spielen dann keine Rolle mehr in die Beitragsberechnung.  

Männer profitieren noch 2012, Frauen nicht unbedingt 2013

Männer könnten, wenn sie sich mit dem Gedanken in die PKV zu wechseln oder den PKV-Tarif umzustellen noch von den "günstigeren Beiträgen profitieren. Wer in der gesetzlichen Krankenkasse als freiwilliges Mitglied versichert ist könnte in die PKV wechseln, sofern langfristig das Gehalt in den nächsten Jahren über der Jahresentgeltgrenze (Beitragsbemessungsgrenze) von Jahresarbeitsentgeltgrenzen: 50.850,00 (West und Ost) bleibt.

Für Frauen wird es 2013 wohl nicht billiger

Es ist davon auszugehen das die Beiträge für Frauen in der privaten Krankenversicherung 2013 im Grunde möglicherweise gleich bleiben. Wahrscheinlicher ist das die PKV-Beiträge zu den normalen Beitragsanpassungen für die Männer auf das Niveau der Frauen angehoben werden. Konkrete Zahlen zur Beitragskalkulation der PKV-Tarife für 2013 sind also reine Spekulation. Frühestens im Herbst 2012, zu den allgemein bekannt gegebenen Beitragsanpassungen, wird dann auch eine klare Aussage zu machen sein.

Bestandsschutz für alte PKV Beiträge

Fest steht somit nur das die Unisextarife der PKV nicht für bereits vorhandene Tarife umgestellt wird sondern diese parallel zu den neuen Unisextarifen verwaltet werden. Wer also noch 2012 von der GKV in die PKV wechseln will oder seinen bereits bestehenden PKV-Tarif wechseln will, dem könnte das in diesem Jahr noch Vorteile bringen.

PKV-Onlineberatung

Das sich Tarife sehr unterschiedlich darstellen ist hinreichend bekannt. Das die Billig-Tarife nicht empfehlenswert sind auch. Wenn Sie Transparenz und Übersicht für Ihre Entscheidung schätzen um zu wissen was wirkliche Tarifleistungen sind und was nicht, so sollten Sie sich auch die gebührende Zeit für Ihre Entscheidung nehmen.

Das Für und Wieder, ob GKV oder PKV kann nicht zwischen Tür und Angel entschieden werden. Besonders dann nicht wenn Sie sich der Eigenverantwortung der Wahlmöglichkeiten bewusst sind. Billiger als die gesetzliche Krankenkasse ist das schlechteste aller Kriterium der Entscheidung. Aber auch ein billiger PKV-Tarif kann sehr teuer werden.  

Alles was nicht versichert ist, also die EURO-Beträge die Sie selber bezahlen müssen, ist der Beitrag von einer Krankenversicherung. Und der kann existenzbedrohend sein. Denken Sie in der privaten Krankenversicherung auch an das Krankentagegeld und die Absicherung Ihrer Arbeitskraft. Den bei längerer Krankheit und Berufsunfähigkeit laufen Ihre Beiträge und Ihre Rechnungen weiter.

Und, achten sie ganz besonders auf die Beantwortung der Gesundheitsfragen.

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