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Krankentagegeld

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Steigender Krankenstand, Krankengeld, Krankentagegeld

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Länger als 6 Wochen krank

Für den sozialversicherungspflichtigen Angestellten ist die Lohnfortzahlung in der Regel nach 6 Wochen Erkrankung (steht im Arbeitsvertrag, die Karenzzeit kann auch länger sein) geregelt. Das Krankengeld kommt dann von der jeweiligen Krankenkasse. Aber Achtung, Von dem errechneten Krankengeld werden noch die Zahlungen an die Sozialversicherung fällig. Deshalb spricht man auch vom Brutto-Krankengeld.

Falsch berechnetes Krankengeld

Hier geben wir Ihnen einen Überblick wie das Krankengeld (GKV) richtig berechnet wird. Oftmals kann der Bürger anhand der Krankengengeldzahlung nicht nachrechnen ob das Krankengeld auch richtig berechnet ist. Für de GKV gilt; Krankengeld nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze, längstens für 78 Monate. Selbständige welche freiwillig in der Gesetzliche Krankenkasse (GKV) versichert sind müssen das Krankengeld gesondert abschließen bzw. bei ihrer GKV mit einschließen lassen. Auch in der Privaten Krankenversicherung muss das Krankentagegeld gesondert abgeschlossen werden.  

Krankentagegeldversicherung

Es klafft eine Lücke zischen Nettogehalt und Netto-Krankengeld. Diese Lücke kann mit dem Krankentagegeld geschlossen werden. Besonders Versicherte an der Beitragsbemessungsgrenze oder darüber können so finanzielle Einbußen im Krankheitsfall auffangen. Das können bis zu mehreren 100 Euro im Monat sein.

Psychische Erkrankungen häufen sich. Betroffene sind immer Jünger

Deutsche Krankenkassen schlagen Alarm. Die Zahl der psychischen Erkrankungen bei Berufstätigen wächst weiter an. Betroffene werden immer mehr jüngere Beschäftigte. Die Zahl der Krankheitstage, begründet durch z.Bsp. das sogenannte Burnout-Syndrom stieg innerhalb von nur acht Jahren um das 18-fache !

Psychische Störungen, zu denen auch das Burnout zählt, nehmen nun bereits Platz 2 im Ranking der zur Arbeitsunfähigkeit führenden Erkrankungen ein. Gefolgt von Skelett-Erkrankungen und Muskelerkrankungen.

Für diese Menschen kommt der Wunsch nach privater Absicherung (Krankentagegeld) meist zu spät. Zu viel Jahre wurde das Risiko ignoriert. "Mache ich später mal", jetzt ist die Urlaubsreise oder das neue Auto wichtiger.

Sichern Sie sich eigenverantwortlich ab. Risiken warten nicht auf uns, sie sind ein ständiger Begleiter im Arbeitsleben, in der Freizeit, im Urlaub.

Eine große Deutsche Krankenkasse; Ursachen und Wirkungen

Die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen und die Klinikaufenthalte wegen Depressionen haben sich innerhalb von nur fünf Jahren um jeweils fast 50 Prozent erhöht. Ein Tribut an die flexiblen Arbeitszeiten, der ständigen Verfügbarkeit, der immer höheren Belastungen an den einzelnen Arbeitnehmer, Arbeitnehmerinnen.

Aber auch Kinder und Jugendliche in den Schulen und Universitäten sind durch den Leistungsdruck davon betroffen.

Arbeitgeber gefordert

BKK-Geschäftsführer Heinz Kaltenbach forderte nun die Arbeitgeber zu Gegenmaßnahmen auf. Eine gute, gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung sei unabdingbar für die psychische Gesundheit der Beschäftigten in Unternehmen, sagte Kaltenbach der “Welt am Sonntag”.

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach: “Der Psychostress am Arbeitsplatz hat ein unerträgliches Ausmaß angenommen.” Auch Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) forderte die Firmen dazu auf, gesundheitsfördernde Bedingungen zu schaffen.

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Krankentagegeld, Mobbing, Entscheidung des BGH

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Mobbingopfer und das Krankentagegeld

In diesem höchstrichterlichen Urteil galt es die Frage zu klären ob ein Mobbingopfer einen Anspruch auf die Zahlung des Krankentagegeldes hat. Die Versicherungsgesellschaft verweigert die Zahlung. Die Richter des Bundesgerichtshof (BGH) sahen das anders. Aktenzeichen: IV ZR 137/10 vom 11. März 2011

Mobbing am Arbeitsplatz und die Folgen

Ein Arbeitnehmer wurde an seinem Arbeitsplatz so lange gemobbt bis er mit psychischen und physischen Erkrankungen krank geschrieben wurde. Daraus erfolgte eine Krankentagegeldzahlung (PKV) einer Versicherungsgesellschaft. Anfänglich wurde auch das Krankentagegeld geleistet.

Ein beauftragter Gutachter vertrat die Meinung, dass durch einen Arbeitsplatzwechsel beziehungsweise einen Arbeitgeberwechsel das Krankheitsbild behoben sei, darauf stellte die Versicherung die Krankentagegeldzahlung ein. Der Gutachter sah darin ein ausschließlich arbeitsrechtliches Problem und kein medizinisches Problem. Der Versicherungsnehmer klagte. Siehe auch: Stalkingopfer, kein Anspruch auf staatliche Rente.

Die obersten Bundesrichter sahen das ganz anders

Das BGH begründete das Urteil damit; Zitat: „Denn wenn Mobbing einen Arbeitnehmer derart beeinträchtigt, dass er psychisch oder physisch erkrankt und infolgedessen arbeitsunfähig wird, kann ihm ebenso wenig wie bei anderen Krankheiten entgegengehalten werden, er müsse zunächst versuchen, die Ursache seiner Erkrankung zu beseitigen“, Zitat Ende.

Die Krankentagegeldzahlung muss weiter erfolgen. Ein Versicherer kann also einen Arbeitnehmer nicht auf einen anderen Beruf oder Arbeitgeber verweisen. Damit bezieht das BGH die Erkrankung explizit auf den zur Zeit ausgeübten Beruf und den jetzigen Arbeitgeber.

Versicherungsbedingungen, Versicherungsvertragsbedingungen, Musterbedingungen, Tarifwerk

Kaum ein Versicherungsnehmer wird Dieses "Paragrafenwerke" wirklich verstehen, richtig und rechtssicher deuten können. darauf bezogen sich auch die Richter in diesem Fall. Der Versicherungsnehmer muss davon ausgehen das bei einer, in dem Fall "Mobbingerkrankung", die Krankheit auf Diesen Arbeitsplatz und Diesen Arbeitgeber bezogen ist.
Das die Erkrankung bei einem anderen Arbeitgeber oder Arbeitsplatz nicht vorhanden wäre ist also in der Urteilsbegründung nicht relevant.

Das Kleingedruckte in Versicherungsverträgen

Wie die BGH Richter schon ausgeführt haben, ist das "Kleingedruckte" für einen Versicherungsnehmer schwer zu verstehen. Für viele Versicherungsvertreter und Versicherungsverkäufer ist das Tarifwerk, die Vertragsbedingungen, die Musterbedingungen, die Tarifbedingungen ebenfalls ein "Buch mit 7 Siegeln. Da wird "drum herum geeiert"; "das bezahlen wir schon, das machen wir auf Kulanz, das wird bezahlt, das steht hier", uns so weiter.

Stellen Sie sich mal vor Sie müssten als Verkäufer in Ihrer Firma, egal welcher Branche, alle Vertragsbedingungen kennen!

Versicherungsspezialisten und Fachexperten

Die Fachberater der Krankenversicherung, Krankentagegeldversicherung, Krankengeldversicherung (GKV), Berufsunfähigkeitsversicherung, Dienstunfähigkeitsversicherung oder Pflegeversicherung, Dread Disease-Versicherung kennen sich nicht in den Versicherungsbedingungen von KFZ, Gebäudeversicherung und den anderen Versicherungen aus. "und das ist auch gut so", denn Diese Versicherungsbedingungen der vorgenannten Versicherungen sind umfangreich genug um Sie rechts sicher zu beraten.
 

Wer behauptet sich überall auszukennen kennt sich nirgends richtig aus

 

Fallen Sie nicht auf die "Alleskönner und Alleswisser" rein sondern schließen Sie Ihre Versicherungen bei den Experten der jeweiligen Fachbereiche ab. Kommt es zum Leistungsfall, wollen Sie Geld von der Versicherung haben, so ist der Klageweg über die Gerichte der Teuerste. Und wer sagt Ihnen das Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt? Lesen Sie das "Kleingedruckte" dann wissen Sie es, oder beauftragen Sie gleich einen Experten der Fachbereiche. Sie haben die Wahl.

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Streitpunkt BU und KT

am . Veröffentlicht in Krankentagegeld

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Krankengeld, Berufsunfähigkeit

(Autor: BU-Experte Frank Dietrich) Kein Krankentagegeld bei Berufsunfähigkeit. OLG Köln, Beschluss 20 U 202/08. Schon oft mussten sich die Gerichte mit Urteilen zur Krankentagegeldversicherung beschäftigen und hatten nicht nur einmal die Frage zu klären wann und wie lang das versicherte Krankentagegeld zu zahlen ist. Insbesondere dann, wenn laut medizinischem Befund die Berufsunfähigkeit eingetreten ist und der Versicherte somit nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann.

Bei einer Reihe von BU Fällen

geht es dabei aber für die Versicherten um die (finanzielle) Existenz. Besteht keine angemessene Berufsunfähigkeitsversicherung, so stehen die Personen oft vor dem Nichts und müssen weitere arbeiten, versuchen es zumindest.

Einen solchen Fall hat auch das Oberlandesgericht Köln

(Az. 20 U 202/08) auf dem Tisch gehabt und diesen durch den, inzwischen rechtskräftigen, Beschluss entschieden. In dem Fall geht es um einen Fahrer in der Getränkeauslieferung, welcher massive Verschleißerscheinungen in der Lendenwirbelsäule hatte. Mehrere medizinischer Gutachter, Sachverständige, bescheinigten diesem eine Berufsunfähigkeit. Zutreffend gingen diese, wie auch seine Krankenversicherung, davon aus, dass er den Beruf nicht mehr ausüben könne.

Der Mann arbeitete weiter

Ob es aus finanziellen Gründen nötig war ist nicht bekannt, aber einen triftigen Grund wird er schon gehabt haben, denn die Schädigung der Wirbelsäule setzte sich dadurch fort. Dennoch arbeitete er weiter. Nachdem er nun (erneut) erkrankte, sollte seine private Krankentagegeldversicherung ein versichertes Krankengeld zahlen und weigerte sich. Diese Weigerung beruht auf dem § 15 der Musterbedingungen Krankentagegeldversicherung (MB KT)

Dort heißt es im § 15 Abs. 1. § 15 Sonstige Beendigungsgründe (1) Das Versicherungsverhältnis endet hinsichtlich der betroffenen versicherten Personen b)mit Eintritt der Berufsunfähigkeit. Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person nach medizinischem Befund im bisher ausgeübten Beruf auf nicht absehbare Zeit mehr als 50 Prozent erwerbsunfähig ist. Besteht jedoch zu diesem Zeitpunkt in einem bereits eingetretenen Versicherungsfall Arbeitsunfähigkeit, so endet das Versicherungsverhältnis nicht vor dem Zeitpunkt, bis zu dem der Versicherer seine im Tarif aufgeführten Leistungen für diese Arbeitsunfähigkeit zu erbringen hat, spätestens aber drei Monate nach Eintritt der Berufsunfähigkeit; Daher schloss sich das Oberlandesgericht der Abweisung des Landgerichtes an und führte aus:

Das Landgericht hat die Klage mit zutreffenden Erwägungen abgewiesen.

Die Krankentagegeldversicherung ist beendet, weil der Kläger bedingungsgemäß berufsunfähig ist. Das hat das Landgericht aufgrund der eingeholten Gutachten des Sachverständigen Prof. T, der sich auch mit den abweichenden Stellungnahmen des den Kläger behandelnden Arztes Dr. N in medizinischer Hinsicht auseinandergesetzt hat, rechtsfehlerfrei festgestellt.


Berufsunfähig ist nach § 15 b MB/KT

wer nach medizinischem Befund im bisher ausgeübten Beruf auf nicht absehbare Zeit mehr als 50% erwerbsunfähig ist. Berufsunfähigkeit des Klägers in seinem bisherigen Beruf als Getränkeauslieferer, I Meister und Pflegehelfer hat der Sachverständige Prof. T nachvollziehbar mit Rücksicht auf die massiven Schäden vor allem an der Lendenwirbelsäule angenommen, weil der Kläger nicht mehr imstande ist, schwere körperliche Tätigkeiten auszuüben. Dabei hat der Sachverständige in Auseinandersetzung mit der abweichenden Stellungnahme von Dr. N durch I eingeräumt, dass der Kläger möglicherweise vorübergehend auch mittelschwere Arbeiten wieder verrichten kann, sofern er (nicht zuletzt aufgrund der Belastungsreduzierung während der Zeit der Arbeitsunfähigkeit) subjektiv nunmehr nur noch geringere Beschwerden beklagt.

Der Sachverständige hat indes klargestellt

dass der Kläger auf Dauer wegen seines fortbestehenden Krankheitsbildes nicht imstande sein wird, schwere körperliche Tätigkeiten auszuüben. Das hat letztlich auch Dr. N eingeräumt, wenn er in seinem Attest vom 6. Juni 2008 ausführt, es sei davon auszugehen, “dass die doch erheblichen Belastungen zu einer weiteren Degeneration des beschriebenen Wirbelsäulensegmentes führen werden“. Dass der Kläger nach seiner Darstellung bereit sein will, das Risiko einer weitergehenden Verschlechterung einzugehen, führt nicht dazu, Berufsunfähigkeit zu verneinen.

Die tatsächliche Fortsetzung der beruflichen Tätigkeit

ändert an der nach medizinischen Maßstäben festgestellten Berufsunfähigkeit dann nichts, wenn aufgrund konkreter Beweisanzeichen die Prognose gestellt werden kann, es werde mit einem messbaren, rational begründbaren Grad von Wahrscheinlichkeit zu weiteren Gesundheitsschäden kommen (so BGH, VersR 2001, 89, Tz. 12 für die Berufsunfähigkeitsversicherung); auch in der Krankentagegeldversicherung ist Berufsunfähigkeit anzunehmen, wenn der Versicherungsnehmer bei Fortsetzung seiner Tätigkeit Raubbau an seiner Gesundheit betreiben würde (OLG Düsseldorf, VersR 1999, 354, Tz. 11).

Dass der Kläger im Falle der Fortsetzung seiner bisherigen Tätigkeit

weitere gesundheitliche Schädigungen erleiden wird, hat nicht nur der Sachverständige Prof. T, sondern auch Dr. N klar und eindeutig festgestellt. Danach ist der Kläger als bedingungsgemäß berufsunfähig anzusehen. Auch hier zeigt sich einmal mehr, das neben einer Krankenversicherung auch die Absicherung gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit elementar wichtig ist. Das macht aber nur dann Sinn, wenn die Berufsunfähigkeitsrente in einer angemessenen Höhe besteht und nicht eine “Pseudo BU” darstellt.

Dübbert u. Partner DAS NETZWERK

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Besserverdienende im Krankentagegeld

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DAS Netzwerke Dübbert u. Partner

Bunte Prospekte und blumige Versprechungen waren gestern.
Heute gibt es zur Analyse von garantierten Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung und Privaten Krankenversicherung, Krankentagegeldversicherung die Onlinekonferenz. Transparent, detailgetreu und punktgenau visualisiert sie glasklar die Unterschiede in den AVBs (allgemeine Geschäftsbedingungen und Vertragsbedingungen der Tarif) und deren für Sie möglichen Folgen. Vertrauen können Sie dem was Sie schwarz auf weiß nachlesen können. Ihre Anfragen werden generell und ausschließlich über die PKV-Experten aus dem Netzwerk beantwortet. Bundesweit, Standort Berlin, Brandenburg.

Angestellte mit hohen Gehältern

sind im Krankentagegeld oft unter versichert. Die Krankentagegeldversicherung wird in den Krankenversicherungen oftmals „vergessen“ oder für zu „unwichtig“ gehalten. Wer viel verdient, kann im Krankheitsfalle der länger als 6 Wochen (Lohnfortzahlung) dauert von empfindlichen Einkommenseinbußen betroffen sein. Wie man das verhindern kann? Durch eine Krankentagegeldversicherung. Durch die Beitragsbemessungsgrenzen (Veränderung alle Jahr) muss auch das Krankentagegeld alle Jahre wieder neu angepasst werden.

Zahlung von Krankengeld

Bei der Gesetzliche Krankenkassen werden Gehälter oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze nicht berücksichtigt. Deshalb drohen vielen Besserverdienenden bei Arbeitsunfähigkeit, also längerer Krankheit erhebliche Einkommensverluste.

Arbeitnehmer erhalten im Krankheitsfall mindestens sechs Wochen lang Lohnfortzahlung, danach zahlt die Krankenversicherung das Krankengeld. Das sind 70 Prozent des letzten beitragspflichtigen Gehalts, maximal 90 Prozent des Nettoarbeitsentgelts.

Besser-verdienende Angestellte sind beim Krankengeld häufig unter-versichert, weil das Gehalt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze von derzeit monatlich 3.600 Euro, (2010: 3.760 Euro, „Altkunden“, Neukunden monatlich 4.162,50 € , (bei Wechsel von der GKV in die PKV)) nicht berücksichtigt wird.

Unterschied: Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflicht-Grenze

Bis 2002 war die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze und der Versicherungspflicht-Grenze gleich hoch. Dies wurde zum 1.1.2003 geändert.

Versicherungspflicht-Grenze 2010: 49.950 €. Wer als Arbeitnehmer ein Bruttoeinkommen über der Versicherungspflicht-Grenze (auch Jahresarbeitsentgelt-Grenze genannt) hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen entscheiden, ob er weiter freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung oder in einer privaten Krankenversicherung versichert sein möchte. Konkret: Arbeitnehmer sind versicherungsfrei, wenn ihr Gehalt die Versicherungspflicht-Grenze übersteigt und in drei aufeinander folgenden Jahren überstiegen hat.

Beitragsbemessungsgrenze (2008: 43.200 Euro im Jahr): Die Beitragsbemessungsgrenze hingegen setzt fest, bis zu welcher Höhe des Gehaltes Krankenversicherungsbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt werden müssen. Darüber hinausgehende Einkommensbeträge sind beitragsfrei. Allerdings errechnet sich das Krankentagegeld ebenfalls nur maximal aus diesem Beitrag.

Einkommenslücke im Krankheitsfall

Deshalb beträgt der Krankengeldhöchstbetrag derzeit 84 Euro kalendertäglich und somit 2.520 Euro im Monatsdurchschnitt. (30 Tage)

Für viele Besser-verdienende reicht dieses Einkommen nicht aus, bei einer längeren Krankheit die laufenden Ausgaben zu bezahlen. Schließen können Betroffene die Lücke mit einer privaten Krankentagegeldversicherung in gewünschter Höhe bis maximal zum Nettoeinkommen.

Privat versicherte entscheiden selbst

Bei vollständig privat Krankenversicherten spielt die Beitragsbemessungsgrenze keine Rolle, sie können sich bis zur Höhe ihres Nettoeinkommens beliebig versichern.

Bei steigenden Bezügen kann das privat versicherte Krankentagegeldversicherung an die Lohnerhöhungen und die jährliche Beitragsbemessungsgrenze angepasst werden. Vielfach werden solche Erhöhungen in bestimmten Abständen ohne Wartezeiten und ohne erneute Gesundheitsprüfung angeboten. So können auch gesundheitliche Angeschlagene ihren Schutz des Krankengeld weiter verbessern.