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Mitnahme von Altersrückstellungen bei PKV-Wechsel

am . Veröffentlicht in Private Krankenversicherung

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Original Text kopiert aus: Verband der privaten Krankenversicherungen. *

Verunsicherung bei der Mitnahme von Altersrückstellungen

Anmerkung Dübbert und Partner: Viel Kunden fragen sich und sind verunsichert wenn es um die erworbenen Altersrückstellungen geht. Was passiert mit meinen Altersrückstellungen wenn ich die PKV wechsele. Selbst bei PKV-Verkäufern ist die Wissenslücke teilweise vorhanden. Um den Kunden die vollständige Information zu liefern haben wir den Originaltext für Sie kopiert. Die Experten der PKV im Netzwerk Dübbert und Partner kennen die Gesetze und können Ihnen exakt Auskunft geben. Sie erreichen uns auch unter: Telefon 030-41402870

*Wechsel innerhalb des PKV-Unternehmens, Text vollständig kopiert

Wechselt der Versicherungsnehmer innerhalb desselben Unternehmens in einen anderen Tarif, ergeben sich keine Änderungen zur bisherigen Rechtslage. Die Alterungsrückstellungen aus dem bisherigen Tarif wird voll angerechnet (§ 204 Abs. 1 VVG). Besonderheiten ergeben sich ausschließlich hinsichtlich des begrenzten Wechselrechts in den Basistarif (siehe Abschnitt Basistarif).

Wechsel zu einem anderen Unternehmen

Im Falle des Wechsels zu einem anderen Versicherungsunternehmen muss zunächst unterschieden werden, wann der private Krankenversicherungsschutz begründet wurde:

Neukunden ab dem 01. Januar 2009

Wurde der private Krankenvollversicherungsschutz ab dem 1. Januar 2009 begründet, werden die kalkulierten Alterungsrückstellungen in Höhe des Teils der Versicherung, dessen Leistungen dem Basistarif entsprechen, an den neuen Versicherer übertragen. Es werden also Alterungsrückstellungen in der Höhe übertragen, wie sie sich ergeben hätten, wenn der Versicherte von Beginn an im Basistarif versichert gewesen wäre, jedoch nicht mehr, als nach dem alten Tarif zu übertragen gewesen wären. Sah der alte Tarif insgesamt geringere Leistungen als der Basistarif vor, werden auch entsprechend weniger Alterungsrückstellungen übertragen.

Im Gegensatz zu bereits bestehenden Verträgen muss die Möglichkeit zur Mitnahme der Alterungsrückstellungen in den Versicherungsbeiträgen von Neuverträgen einkalkuliert werden.

Bestandskunden

In die Beiträge von Versicherten, deren privater Krankenversicherungsschutz vor dem 1. Januar 2009 begründet wurde, ist die Übertragungsmöglichkeit von Alterungsrückstellungen nicht einkalkuliert. Gleichwohl erhalten sie einmalig die Gelegenheit, unter Übertragung von Alterungsrückstellungen in vorgenannter Höhe in den Basistarif eines anderen Unternehmens zu wechseln, wenn die Kündigung des Versicherungsvertrags zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni 2009 erfolgt (siehe Abschnitt Basistarif).

Ist nach dem ersten Wechsel ein weiterer Unternehmenswechsel angestrebt, können von dem zweiten auf den dritten Versicherer nur die Alterungsrückstellungen übertragen werden, die beim zweiten Unternehmen aufgebaut wurden. Beabsichtigt der Versicherte, nach dem Wechsel in den Basistarif eines neuen Unternehmens in einen anderen Tarif dieses Unternehmens weiter zu wechseln, ist dies unter Anrechnung seiner mitgebrachten Alterungsrückstellungen erst nach einer Mindestverweildauer im Basistarif von 18 Monaten möglich.

Eine Anrechnung der mitgebrachten Alterungsrückstellungen bei einem erneuten  Unternehmenswechsel ist ebenfalls erst nach 18 Monaten und nur dann möglich, wenn der Versicherte in den Basistarif des dritten Unternehmens wechselt.