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16. Juli 2010
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Gesetzliche Krankenkasse
Arztbesuchsgebühr statt Praxisgebühr
Deutsche am häufigsten beim Arzt
Die Deutschen gehen pro Jahr rund 18 mal zum Arzt. Zum Vergleich, die Schweden und Norweger durchschnittlich 3 mal. Die Deutschen sind aber des wegen weder gesünder, noch leben sie länger. Was bringen also diese Arztbesuche? Daran haben auch die 10 Euro Praxisgebühr nichts geändert.
Die Vollkasko-Mentalität ist auch im Gesundheitswesen endgültig vorbei. Wie lange ist Gesundheit noch bezahlbar? Muss man wegen jedem Zipperchen zum Arzt laufen? Ist jeder Husten, Schnupfen, Durchfall und Sonnenbrand gleich ein Fall für den Mediziner?
Keine Frage, wer krank ist gehört zum Arzt.
Umerziehung in Eigenverantwortung
„wenn ich schon 10 Euro pro Quartal bezahlen muss“, dann gehe ich auch zum Arzt. Gut, die Ausgaben steigen weiter, die Wartezimmer sind voll, der Arzt hat zu wenig Zeit, die wirklich Kranken beklagen die zu langen Wartezeiten und im Wartezimmer wird „fröhlich“ geplaudert.
Die Kosten des Gesundheitswesens falle auf alle zurück
„DIE Versicherungen“... das Denken „was ich bezahle muss doppelt zurück kommen“ ist ein persönliches kurzfristiges Denken. Beitragserhöhungen, Zuzahlungen und Zusatzbeiträge treffen dann ALLE. Das ist in den privaten Versicherungen genauso wie im gesetzlichen Krankenversicherung, Gesundheitssystem (GKV). Ausgaben steigen, Einnahmen werden für alle erhöht. Auch für DIE, welche nie zum Arzt gehen.
Ab in die PKV
Viele gesetzlich Versicherten verlassen die GKV weil sie genau das nicht nicht mit tragen wollen. Das Wartezimmer ist ein teuer Kommunikationsraum auf Kosten des Gesundheitswesens Aller. So betrachtet wäre die Arztbesuchsgebühr gerechter. Ebenso der Steuerausgleich für Geringverdiener und Rentner mit kleinen Renten. Jedenfalls besser als mit der „Gießkanne“ bei allen höhere Beiträge und Zuzahlungen, Zusatzbeiträge zu erheben.
PKV, Selbstbeteiligung, Beitragsrückerstattung
In der privaten Krankenversicherung kann ich durch eine Selbstbeteiligung den Beitrag beeinflussen. Betrachten sie die Krankenversicherung mal von der anderen Seite, nämlich von der des Gesunden. Wer selten zum Arzt geht und seine Selbstbeteiligung im überschaubaren Rahmen hält der wird durch Beitragsrückerstattung (nicht bei allen PKVen) „belohnt“.
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