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Pflegekosten explodieren.

Geschrieben von dorisdübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Gesetzliche Pflegeversicherung reicht nicht.

Bei Jüngeren Menschen bleibt die Frage wie wird die Unterbringung in einem Pflegeheim finanziert. Auch wenn wir gerne von der alternden Generation reden, so kann eine Pflegebedürftigkeit auch jüngere Menschen treffen. Reicht schon im Alter die Rente und die Pflegeversicherung nicht aus, so ist es bei jüngeren Menschen ohne private Absicherung ein finanzielles Fiasko.

Pflegefall warum?

Unfälle, schwere Krankheiten oder schon angeborene Erkrankungen werden zunehmend zu Pflegefälle. Eltern sind für Ihre Kinder verantwortlich aber auch Kinder für Ihre Eltern wenn es um die zuerbringenden  Pflegekosten geht. Kindesunterhalt und Elternunterhalt werden von den Sozialämtern geprüft wenn Diese zu Leistungen herangezogen werden sollen. Alternative Hartz IV

Private Absicherungen?

Pflegeversicherung, - Berufsunfähigkeitsversicherung, - Dread Disease, - Kinderinvaliditätsversicherung, über die Unfallversicherung kann man geteilter Meinung sein was die Absicherung betrifft, zahlt diese doch auch nur bei einem Unfall. Die gesetzlichen Versicherungen, also die Sozialversicherungen, sind Grundversorgungen. Wer anspruchsvoller ist, der kommt um die Private nicht herum.

Pflegekosten und Selbstbeteiligung

Die eigene gesetzliche Rente plus die gesetzliche Pflegeversicherung reichen für viel Pflegebedürftigen nicht aus. Eine private Pflegezusatzversicherung könnte Abhilfe schaffen, hat aber wenig Akzeptanz beim Bürger.


Eine Kostenaufstellung für ein Senioren-Pflege-Einrichtung

Im Schnitt bleiben von den übernommenen Kosten durch de gesetzliche Pflegeversicherung zu den tatsächlich zu erbringenden Kosten eine Lücke zwischen 950 Euro und 1.200 Euro pro Monat.

Beispiel: Pflegestufe 1
Tatsächliche monatliche Kosten der Heimunterbringung sind 1.960 Euro. Davon übernimmt die gesetzliche  Pflegeversicherung 1.024 Euro. Differenz: 936 Euro Eigenanteil.

Beispiel: Pflegestufe 2
Tatsächliche Kosten monatlich 2.294 Euro. Davon übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung 1.280 Euro. Bleibt eine Differenz von: 1.014 Euro.

Beispiel: Pflegestufe 3
Tatsächliche Kosten pro Monat: 2.820 Euro. Davon übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung 1.550 Euro. Differenz: 1.270 Euro.

Beispiel: Härtefallregelung (Pflegestufe3)
3.080 Euro monatlich. Davon trägt die gesetzliche Pflegeversicherung 1.920 Euro. Differenz: 1.160 Euro.

Je höher die Pflegestufe (noch 1 bis 3 und Härtestufen), je höher die eigene Zuzahlung.

Nun ist eine Pflegebedürftigkeit eine Frage des Alters

Allerdings gibt es auch keine „einkommensabhängige“ Bezahlung aus den gesetzlichen Pflegekassen. Die einzelnen Pflegestufen oder demnächst die Pflegegrade, werden „pauschal“ bezahlt. Je  nach Auswahl der Unterbringung können die o. g. Selbstbeteiligungen oder Zuzahlungen wesentlich höher liegen. Billiger geht kaum, wir haben jedenfalls bei unserer Recherche nichts gefunden.  

Bahr-Pflege oder private Pflegezusatzversicherung

(5 jahre Wartezeit!) Einerseits werden für den Durchschnittsverdiener die Renten immer niedriger, auf der anderen Seite die Pflegekosten immer höher. Letzter Ausweg Sozialamt? Darauf, also auf die Kostenübernahme durch das Sozialamt, verlassen solle man sich mal nicht. Denn: Vorsicht, davor steht das Elternunterhaltsgesetz.

Pflege-Tarife im Dschungel der Angebote!

Gerne beantworten wir Ihre Fragen, beraten Sie und unterbreiten Ihnen ein Angebot zur Pflege.