12. Januar 2011
Posted in
Info -
Pflegeversicherung
Wird Pflege unbezahlbar und nicht mehr machbar?
Die Frage aller Fragen wird sein:
Wer kümmert sich dann um die pflegebedürftigen Alten, für die es kaum noch helfende Hände geben wird? Heute betreut ein Pfleger bereits etwa 9 pflegebedürftige Menschen. Mitte des Jahrhunderts müsste er nach Hochrechnungen mindestens 17 unter seine Fittiche nehmen.
Weltweit arbeiten deshalb wissenschaftliche Institute der Medizintechnik und Firmen fieberhaft an der Entwicklung von Pflegerobotern; sogenannten künstlichen "Humanoiden". Diese sollen in den Heimen zum Beispiel altersbedingte Bettnässer regelmäßig versorgen, aber auch einsamen, alten Menschen zusätzlich "menschliche Zuwendung und Wärme" vermitteln
In Japan wird in Pflegeheimen
bereits ein Kuschelroboter mit dem Namen "Paro" erprobt - eine kleine Roboter-Robbe zum Knuddeln mit weichem Fell und dunklen, großen Knopfaugen, die demente alte Menschen beglücken und therapieren soll. In anderen Pflegeheimen schnurren andersartige sogenannte Pet-Roboter; programmierte Kätzchen oder Hunde-Imitate.
Therapieroboter - eine Robbe als Freund für Demenzkranke
Auch bei uns in Deutschland wird an verschiedenen Hochschulen an "Care-Robotern" gewerkelt, die kranke oder alte Menschen aus dem Bett heben und die Bettwäsche wechseln sollen. Bei Bedarf reichen die "eisernen Pfleger" dem Patienten Wasser und Medizin oder erkennen sogar möglicherweise am strengen Geruch, dass jetzt ganz schnell gehandelt werden muss.
Mag sein, dass dies alles Sinn macht und ökonomisch begründbar ist. Tatsächlich ist kaum einzusehen, warum mindestens zwei examinierte Krankenschwestern erforderlich sind, um beim Betten machen einen 80-Kilo-Patienten hochzuwuchten, wenn Technik das Gleiche ebenso gut leisten könnte.
Warum allerdings für solche Hilfsaufgaben im Krankenhaus oder Altenheim die Pflegeroboter gleich wie Menschen oder andere Lebewesen aussehen müssen, will mir nicht ganz einleuchten. Um mal ganz ehrlich zu sagen: Mir wird beim Gedanken an die maschinelle Altenpflege sogar schon heute Angst und Bange. Lieber würde ich später von morgens bis abends mit meinem High-Tech-Bettgestell sprechen, als mit einem "gefakten" Kunstmenschen.
Wissenswert:
Auswahlkriterien für eine erfolgreiche Heimplatzsuche Ich hätte auch noch einen Tipp für die heutige Jetzt-Zeit. Noch gibt es Menschen, die bereit sind zur Pflege kranker und alter Mitmenschen. Warum bezahlt man die nicht besser - notfalls auch aus Steuergeldern, so wie die maroden Banken?
Und: Warum karren immer mehr Betreiber von Alten- und Pflegeheimen zu ihren Niederlassungen allein aus betriebswirtschaftlichen Gründen jeden Tag in großen Thermogefäßen das Essen über Kilometer hin und her, obwohl es in den meisten Altersheimen vor Ort allerfeinste Profi-Vollküchen gibt, die vom Steuerzahler mit viel Geld finanziert wurden? Die Köchinnen wurden indessen mittlerweile wegrationalisiert!
Gutes Essen ist aber für alte Menschen mit das Wichtigste, was Ihnen an Lebensfreude geblieben ist. Menschliche Wärme ist zudem etwas ganz anderes. Den Kuschelroboter "Paro" jedenfalls, dessen Entwicklung fast 10 Mio. Euro gekostet hat, würden die meisten - da bin ich mir ganz sicher - liebend gerne gegen ein frisch gekochtes Essen eintauschen.
Im VNR.de-Pflege-Portal
finden Sie praktische Tipps für den richtigen Umgang mit Pflegebedürftigen und hilfreiche Unterstützung bei der Pflege. Wie sehen Sie die Entwicklung in unseren Altenheimen? Kann der Pflegenotstand in Zukunft nur durch technische Weiterentwicklung vermieden werden?
Und glauben Sie, dass ein "Care-Roboter" menschliche Zuwendung ersetzen kann?
Autor: Barbara Bergmann. Zur Veröffentlichung freigegeben von: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
DAS Netzwerk Dübbert u. Partner
Dübbert u. Partner DAS NETZWERK, bundesweit. Fachberater die ihr Handwerk verstehen und Sie ausführlich und für Sie durchsichtig beraten. Telefon 033436-376393 .
Fragen an die Experten der privaten Krankentagegeldversicherung, privaten Krankenversicherung Onlinekonferenz kostenlos, privaten Pflegeversicherung, Die Fachleute der Dienstunfähigkeitsversicherung, Dread Disease Versicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung.
Zukunft braucht Sicherheit durch IHK zertifizierte Versicherungsmakler, Finanzmakler und Mehr.
Ihre Anfragen werden ausschließlich von den Experten und Fachberatern aus dem Netzwerk Dübbert und Partner bearbeitet, bundesweit, Brandenburg, Berlin. Sie auch Impressum und Fachbereiche. Versicherungen vergleichen, das Kleingedruckte, die Versicherungsbedingungen und das Tarifwerk?
| < Zurück | Weiter > |
|---|



