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PKV, Altersrückstellungen, Kampf gegen Billigtarife

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Gesundheitsminister Daniel Bahr und die PKV

Altersrückstellungen können bislang nur bis zur Grenze des Basistarifs und nur wenn der Vertrag nach dem 01.01. 2009 abgeschlossen wurde, mitgenommen werden, wenn der PKV-Versicherte zu einem anderen PKV-Versicherer wechselt. Auch ein Dorn im Auge des Gesundheitsministers sind die PKV-Billigtarife die lediglich zum Kundenfang dienen.

Altersrückstellungen

Gesundheitsminister Bahr will nun die Altersrückstellungen in voller Höhe in den neuen PKV-Vertrag überleiten lassen. Viele PKV-Versicherten scheuten den Wechsel oftmals zu einem günstigeren Tarif eines neue Versicherers weil die Altersrückstellungen, bis auf den Betrag des Basistarifs, bei der alten Krankenversicherungsgesellschaft blieben.

Mehr Wettbewerb in der PKV

Sollte das Ansinnen von Daniel Bahr zum Zuge kommen, würde es für manche PKV-Versicherer möglicherweise eng werden. Denn die verbliebenen Altersrückstellungen oberhalb des Basistarifs sind in die Kalkulationen der PKV-Tarife sicherlich mit eingeflossen. Schon lange wurde diese Praxis bei den PKV-Versicherten bemängelt. Ist dieses Vorgehen doch eindeutig zu Lasten der Versicherten und zum Wohle der Versicherungen zu definieren.

Mindeststandard für PKV Tarife

Immer wieder haben wir über die „Billigheimer“ der PKV Tarife berichtet. „Privatpatient ab 59 Euro im Monat“. Die Billigtarife sind in Ihrer Gesamtheit nicht mal auf dem Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenkassen. Wieder war der Versicherungskunde der „Betrogene“. Allerdings muss auch angeführt werden das der Verbraucher all zu leichtgläubig diese Tarife gewählt hat. Das böse Erwachen kam dann im Leistungsfall.

Auf Kundenfang mit Billigtarifen

Auch der Gesundheitsminister sieht nun die Problematik dieser Billigheimer. Lockangebote um Kunden zu fangen und Geld in die Kassen der Versicherungen zu holen. Dies soll nun mit den Mindeststandards ein Ende haben.

Gut so - wenn nicht die Lobby der PKV-Versicherer wieder ein Hintertürchen findet um dem entgegen zu wirken. Schon aus diesen beiden Sachverhalten heraus wurden Kunden in „ihre“ PKV geknebelt und den Beitraganpassungen hilflos ausgeliefert.

PKV und GKV

Immerhin sind zwei Dinge erledigt:  
Der PKV Notfalltarif wird eingeführt und die GKV muss ihre hohen Säumniszuschläge (5 Prozent pro Monat) für die Beitragschuldner nun mit niedrigere Versäumnis-Zinsen (1 Prozent pro Monat) berechnen.

Beide, PKV und GKV müssen also schnellsten ihre Hausaufgaben machen um weiter oder besser im Wettbewerb zu stehen. Wir dürfen gespannt sein was davon umgesetzt wird.

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