03. Oktober 2011
Posted in
Info -
Private Krankenversicherung
PKV und das ewige Hopping
Der Aufschrei welcher durch die Versicherungslandschaft zieht ist, bis auf wenige Ausnahmen, "ohrenbetäubend". Zwar begrüße man, hier der PKV-Verband, die Regelungen - aber ... Was ist der Hintergrund zu dem "Gesetzesentwurf"?
Auf einen Nenner gebracht; der Wildwuchs von Provisionen, welche an den "Verkäufer" ausgezahlt wurde, war oder ist, ist fast nicht mehr einzudämmen. Dazu kommt das die Stornohaftung für den "Verkäufer" kläglich 12 Monate beträgt, damit ist die komplette Provision verdient.
Umdeckungen alle 12 Monate
Alle 12 Monate wurde der PKV-Kunde das Opfer der neuen Provisionen. Viele Versicherungen haben zum Jahresendgeschäft in Punkto Provisionen dann auch noch ein Schippchen drauf gelegt. "für Neuabschlüsse zum Jahresende erhalten sie X Provision zu ihrer laufenden Provision dazu".
So kamen Provisionen von bis zu 18 MB (Monatsbeiträge) zusammen. Der Kunde war der Leidtragende. Eindeutig ist und war, das es nicht um Leistungen der PKV ging oder gegangen ist sondern um Marktanteile, Kundenzuwächse, Beitragseinnahmen und Neugeschäft. Also ein reiner Verdrängungsmarkt. Denn von den wirklichen Neukunden, also diejenigen welche von der GKV in die PKV wechseln, kann keine PKV langfristig leben.
Stornohaftung 60 Monate
Große Vertrieb wie die allseits bekannten Strukturvertriebe und so mancher Maklerpools lebte und lebt (fast) ausschließlich vom Overhead den Sie durch Umdeckungen erreichten.
Beispiel: die XY PKV zahlt eine Provision von 12 Monatsbeiträgen, so erhält der Pool oder der Strukturvertrieb zwischen 0,5 bis 2 Monatsbeiträge (und mehr) als Overhead. Wenn nun das Umdeckungsgeschäft nicht mehr in dieser Weise funktioniert, wovon leben dann die Maklerpools und Strukivertriebe? Vieleicht sind auch ein paar PKV-Lead-Verkäufer davon betroffen.
Noch unausgereift aber im Ansatz gut
Wie aus zahllosen Beispielen der jüngsten Vergangenheit bekannt, sind private Krankenversicherungen an dem "Umsatzmodell" der Basis und Billigtarife und dem Umdeckungsgeschäft gehörig in Schieflage geraten. Aktuelles Beispiel die Central-Kranken. Also werden die Annahmerichtlinien verschärft, Tarife eingestampft, Zusatztarife gekündigt. Der Leidtragende ist und bleibt der PKV-Kunde.
Und der PKV-Kunde?
Hat der Kunde jemals hinterfragt was ein PKV-Wechsel für ihn bedeutet, Hat sich der Kunde mit den Leistungen seiner privaten Krankenversicherung aus einander gesetzt? NEIN, meistens nicht. "Billiger als die GKV" musste er schon sein. Warum heute die X-PKV und morgen die Y-PKV übermorgen die Z-PKV und so weiter. Immer oder jedenfalls meistens war der (billigere) Monatsbeitrag bei einem Wechsel ausschlaggebend.
Die Klagen die dem Ombudsmann der PKV
Die Klagen haben zugenommen. Warum? spätestens wenn die eingereichte Rechnung mit dem Vermerk "nicht erstattungsfähig" zurück kam, hat sich der Kunde gewundert!. Ich bin doch privat Kranken-Versicherter!
Dann wurde der Kunde aufgeklärt und hat sich mit dem Inhalt seiner privaten Krankenversicherung beschäftigt. Wenn er Pech hatte, war sein sogenannter PKV-Tarif noch schlechter als die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.
Frei nach dem Motto "Geiz ist geil". Was hat der Geiz mit dem Vermerk "nicht erstattungsfähig gebracht? Die Antwort darauf überlasse ich jetzt dem geneigten Leser dieses Artikels.
Wollen Sie wirklich Leistungen erhalten, dann nutzen Sie das Angebot zur PKV-Onlinekonferenz. Den PIN erhalten Sie von uns. Die Leitungsvergleiche Ihrer bestehenden PKV zu einer leistungsstarken PKV zeigen wir Ihnen schwarz auf weis.
| < Zurück | Weiter > |
|---|



