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Hochqualifiziertes Fachpersonal

Unter dem Verbandsnamen „ Medicproof" soll eine eigene Abteilung beim medizinischen Dienst (MDK) von der privaten Krankenversicherung aufgenommen werden.  2011 will Medicproof ca. 10 Prozent der Prüfungslast übernehmen, das entspricht auch dem Anteil der PKV Versicherten in Deutschland. Somit würden etwa 23.000 Pflegeeinrichtungen von der PKV (Medicproof) geprüft und kontrolliert. Siehe auch: Plötzlich Rentener und jetzt

Das die Gesetzlich davon nicht begeistert sind

versteht sich von alleine. Denn diesen sogenannte „PflegeTÜV“ wollten die gesetzlichen Krankenkassen alleine betreiben. Lieber wäre der GKV gewesen die PKV hätte einfach Geld dazu gegeben um diese „PflegeTÜV“ zu finanzieren als auch noch im Qualitätsanspruch und der Qualitätskontrolle mitzumischen. Man hätte also lieber ohne die „Aufsicht“ der PKV alleine weiter gemauschelt.

Der Haken an der unangemeldeten Kontrolle

Die private Krankenversicherung braucht dazu die Genehmigung der Pflegekassenverbände. Das diese sich ebenfalls nicht begeistert zeigen ist aus Sicht dieser obersten Gesundheitshüter nur all zu verständlich. Wer lässt sich schon gerne in die Karten schauen bei soviel Verbänden, Interessenvertretern und Lobbyisten im gesetzlichen Gesundheitswesen. Betreibt doch auch der MDK eine hoheitsvoller Wesen in der Pflegeversicherung. Meinen sollte man; Konkurrenz belebt das Geschäft, ist das hier ein Irrtum. Siehe auch: Pflegegenehmigung dauert zu lange.

Gesundheitsminister Philipp Rösler

als Hoffnungsträger für die PKV? Jedenfalls hat sich der Gesundheitsminister schon mal mit der Pharmaindustrie angelegt. Warum also nicht auch mit den Pflege-Verbänden der GKV? Schon lange ist der Ruf nach verschärften Prüfkriterien in den Pflegeheimen laut geworden. Bislang sieht das Gesundheitsminister allerdings keinen Handlungsbedarf. Die „Pflegenoten“ zu verschärfen sei zu wenig, so der Staatssekretär Stefan Kapferer nach einem Treffen mit dem MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) und der Pflegebranche.

Bis ins Jahr 2030

sollen etwa 3.36 Millionen Menschen pflegebedürftig sein. Heute liegt sdie Zahl der Pflegebedürftigen bei ca. 2,25 Millionen. Die Pflegekosten laufen aus dem Ruder. Da ist es doch mehr als recht und billig das die PKV mit Ihren Versicherten ein Wort mit reden will. Schließlich werden die Pflegeheime sowohl von den privat Versicherten als auch von den gesetzlich Versicherten frequentiert. Es bleibt also spannend in der Gesundheitspolitik. Positiv ist, noch nie ist ein Gesundheitsminister derart zielstrebig ans Eingemacht gegangen und so weit gekommen.

Haben Sie Fragen zu Ihrer Krankenversicherung

Ihrer Pflegeversicherung, die Experten aus dem Netzwerk geben Antworten. Seit 01.01.2010 kann die Krankenversicherung anteilsmäßig bei der Steuer geltend gemacht werden. Das könnte ein Anlass sein über einen Wechsel von der GKV zur PKV nachzudenken.

 

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