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Privat Krankenversicherung ab 2011

am . Veröffentlicht in Private Krankenversicherung

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Geschrieben: Elisabeth Koppatz für DAS Netzwerk Dübbert u. Partner. Experten in den Fachbereichen: Versicherungen, Finanzdienste, rechtsberatenden Berufe, Sachwerte und Mehr. Kontakt.

Wechsel in die PKV 2011

Für die meisten Menschen ist ihre Gesundheit und ihre Arbeitskraft das größte Vermögen. Was liegt da näher als für eine leistungsstarke Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung auch eine leistungsstarke Versicherung zu wählen.

So sehen die Beitragsbemessungsgrenzen (KV) in 2011 aus und die Jahre davor 

2011  49.500,00 € monatlich 4.125,00 € - 2010 49.950,00 € monatlich 4.162,50 € - 2009 48.600,00 € monatlich 4.050,00 € - 2008 48.150,00 € monatlich 4.012,50 € - 2007 47.700,00 € monatlich 3.975,00 € - 2006 47.250,00 € monatlich 3.937,50 €

3 Unwägbarkeiten des Lebens

Krankheit und Erwerbsunfähigkeit (erwerbsgemindert)  sind nur bedingt beeinflussbar. Vor diesen beiden Unwägbarkeiten kann die richtige Versicherung die finanziellen Folgen aber abfedern. Nicht zu vergessen, als 3. Baustein,  die Krankentagegeldversicherung. Das Krankentagegeld der PKV  und das  Krankengeld setzt in der Regel, bei Angestellten nach der 6. Woche ein (6 Wochen Lohnfortzahlung, im Arbeitsvertrag geregelt. Bei leitenden Angestellten ist auch eine längere Lohnfortzahlung möglich), bei Selbständigen wahlweise ab der 1. Woche.  

Die Gesundheitsreform

Für viele gesetzlich Versicherten stellt sich die Frage GKV oder PKV. Nach der 8. Gesundheitsreform in 20 Jahren stehen die Zeichen heftig auf Sturm. Alle Jahre wieder wird an der Schraube der Einnahmen gedreht. 2011 steigen die Beiträge von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent. Die Zuzahlungen sind bald unbegrenzt möglich. Dazu kommt die Praxisgebühr, die Zuzahlung bei Medikamenten oder gleich selber bezahlen, Zuzahlungen bei Heilmittel, Hilfsmittel, die Zuzahlungen bei einem Krankenhausaufenthalt für 21 Tage. Gleiche Zuzahlungen gelten auch für eine stationäre Kur.

Die Steigerung der Beiträge zur Pflegeversicherung werden folgen.

Die nächste Gesundheitsreform wird, bei einem zu erwartenden Defizit für 2011 von ca. 11 Milliarden Euro, früher kommen als gedacht. Spätestens 2014 muss neu "verhandelt" werden. Aber dann ist wohl die nächste Regierung und der nächste Gesundheitsminister oder Gesundheitsministrin an der Reihe.

Der Gesundheitsminister

Auch wenn uns das Bundesgesundheitsministerium mit den jeweiligen Gesundheitsministern, damals Ulla Schmid, heute Philipp Rösler, permanent was von Nachhaltigkeit und "Beiträge auf Jahre gesichert" erzählen, so dreht sich die Preisschraube für die Versicherten in der gesetzlich Krankenkasse immer weiter nach oben. Wobei die Leistungen immer weiter gekürzt werden. Zirka 166 GKVen kämpfen um ca. 51 Millionen Versicherte. Die Kassenflucht von einer GKV zur nächsten GKV ist im vollen Gange. Aber, auch die nächste GKV kann die Zusatzbeiträge anheben und das Spiel beginnt von vorne.

GKV im Vergleich

Der Wettbewerb in den gesetzlichen Krankenkassen soll gestärkt werden. Das klingt gut, ist aber eine Mogelpackung. Bedenkt man das ca. 95 Prozent der Leistungen in der GKV festgeschrieben sind, so bleibt für Wettbewerb nicht viel übrig, außer der Tatsache wie hoch die Zuzahlungen der einzelnen Kassen sind. Der Gesundheitsfonds ist und bleibt ein Fass ohne Boden wenn es um Einnahmen und Ausgaben geht. Schließlich wollen der Gesundheitsfonds und ca. 166 GKVen auch verwaltet sein. Die Ausgaben der jeweiligen Verwaltungen werden aus den Einnahmen der GKV-Versicherten bestritten. Für die restliche 5 Prozent "Spielraum" wird kräftig die Werbetrommel mit diversen Angeboten gerührt, was wiederum das Geld der Versicherten kostet.