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Provisionsdeckelung, Haftungslängen, ein Trauerfall?
Trauerfall Provisionen und Haftung der PKV
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Das ungereimte der Aufregung von PKV-Provisionen und Haftung

Vorweg hier meine Antwort zu dem Artikel: "zum Trauerfall * ". wo Menschen arbeiten werden Fehler gemacht. Ich unterstelle dem Schreiber des Artikels das er ein Mensch ist und eben als solcher auch Fehler macht.

!!"Vorsicht Versicherungen"!!

Die angeführten Beispiele

"Brille und Krankenhauskostenübernahme", hier bleibt uns der Schreiber die Ausführungen warum die Ablehnungen kamen schuldig, sind noch lange kein Grund eine PKV zu wechseln wenn die Beratung fehlerfrei und der Tarif optimal ist, auch wenn der Sachbearbeiter hier einen Fehler gemacht hat (?) und die Kosten dann doch übernommen wurden. Frage an den Schreiber, wofür ist ein Versicherungsmakler da und was versteht dieser unter dem Sachwalterurteil? Und es kommt noch was hinzu warum "Angst" umher geht;  das Poivisionsabgabeverbot soll fallen.

Aber mal von Vorne

Ich persönlich entnehme dem Artikel folgendes. Hier geht es ausschließlich um die verdienten Provisionen, Umdeckungsgseschäft wegen den Provisionen und um die Vermeidung der Haftung. Hier regt sich jemand auf über

1.) Provisionen die (angeblich) gar nicht bezahlt werden.

2.) wenn es Ihn nicht betrifft, warum regt er sich dann dann auf.

3.) die Haftung, ausgedehnt auf 60 Monate ist für uns völlig okay, weil Er kann sich ja die Provisionen, Courtagen ratierlich auszahlen lassen, dann kann ihn kein Storno gefährden.

Wildwuchs und Exzesse in der Provisionslandschaft

Es ist doch so, dass viele PKV-Versicherungen am Jahresende mit "Boni" das Umdeckungsgeschäft über Jahre hinaus favorisiert haben. Ich selber war lange genug Maklerbetreuer bei einer PKV und weis was alles getan wird um das Jahresendgeschäft noch mal zu puschen. Der Leistungsinhalt der einzelnen Tarife war nicht sonderlich wichtig bei derartigen Umdeckungsaktionen. Große Strukturvertriebe und so mancher Maklerpool hat sein Jahresendgeschäft auch darauf ausgerichtet.

Der Kunde ist egal, Hauptsache Umsatz?

Wenn so verkauft wird oder wurde, dass der Kunde "mir" die Schuld für das Verhalten einer Versicherung in die Schuhe schiebt, dann habe "ich" etwas verkehrt gemacht. Die Wirklichkeit sieht doch so aus: Unterschrift und tschüss. Kundenbetreuung, Kundenbindung und Kundenfürsorge fallen den schnellen Provisionen zum Opfer. Jeder Kunde versteht das Fehler passieren. Ist aber der einzigste Kundenkontakt die Reklamation, dann hat der Kunde Recht. Denn genau dieser Eindruck der schnellen Provision wurde dem Kunden vermittelt.

Gesetzliches Einschreiten war überfällig

Auch wenn mein Verhältnis zum Gesetzgeber meisten mehr als gespalten ist, in diesem Falle hat er Recht. Die Angst welche jetzt grassiert ist nicht die Angst der ordentlichen Makler und Einfirmenvertreter, sondern die Angst der Maklerpools, Adressverkäufer, Vertriebsorganisationen und Strukturvertriebe. Und das mit Recht. Denn das ewige Umdeckungsgeschäft zum Jahresende hat weitestgehend ein Ende gefunden. Die Haftungszeiten sind für den Kunden durchaus positiv zu sehen.

Leistungen und die Beratung

Es wäre wünschenswert wenn sich Versicherungsberatung und Beratungsqualität gegenüber dem Produktverkauf und der Jagt nach Provisionen, zum Wohle des Kunden, durchsetzen würde. Die "Geiz ist geil Mentalität" hat über viel Jahrzehnte hinaus der Versicherungsbranche den Ruf verschafft den sie heute hat. Mitgearbeitet haben daran alle Beteiligten. Versicherungen, Verkäufer, Makler und Vertriebsorganisationen, und nicht zuletzt die Provision-Exzesse der gesamten Versicherungsbranche. Also  sollten wir das Einschreiten des Gesetzgebers positiv betrachten und unser Kunden nach Leistungsinhalte und nicht nach Provisionsaufkommen beraten.

Denken wir in Lösungen und nicht in (Provision) Problemen, dass wäre hier hilfreiche als im Tal der Tränen zu versinken!





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