04. Oktober 2011
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Private Krankenversicherung
Private Krankenversicherer, Bilanzen und Co.
Jetzt hat sich die Rating-Agentur "Morgen und Morgen" die PKV`en vor geknöpft. Angeschaut wurden die letzten 5 Bilanz-Jahre. Die Kriterien waren: Solidität, das Wachstum und die Kosten von PKV-Versicherer die mindestens 6 Jahre am Markt sind. Getestet wurden die Vollkosten-Tarife als auch die Zusatz-Tarife. Dabei wurden "Sterne" vergeben. 5 Sterne für sehr gut, bis 1 Stern für schwächelnd.
Aussagekräftig für ein PKV Unternehmen?
4 Versicherungen erhielten die Bestnote also 5 Sterne. Das Mittelfeld erhielt 3 Sterne. 9 erhielten 1en oder 2 Sterne. Nun kann davon ausgegangen werden das das eine Momentaufnahme ist. Die Diskussionen über Billigtarife, Stornohaftungszeiten und Deckelung der Provisionen sind im vollen Gange.
Die ersten PKV Versicherungen haben nicht nur ihre Billig-Tarife vom Markt genommen sondern gleichzeitig die Annahmerichtlinien verschärft. Bezüglich der Stornohaftungszeiten und der Provisionen hat sich sogar die Politik gemüssigt gesehen nachzudenken.
Momentaufnahmen des Rating
Es wird noch viel Aufruhr in den Krankenversicherungen geben. Denn so mancher PKV-Versicherer der seine Einsteigertarife oder Billigtarife weiter aufrecht erhält, den kann die Wirklichkeit schnell einholen. Generell ist nicht der Größte auch gleichzeitig der Beste. Die Tarifauswahl und die Ansprüche der Leistungen sind für den Kunden ausschlaggebend.
Leistungen der privaten Krankenversicherungen
Eine PKV ist mehr als Chefarzt Behandlung, 1 Bett oder 2 Bett Zimmer, Zahnersatz und Krankengeld / Krankentagegeld. Viele Kunden reduzieren ihre PKV auf den Monatsbeitrag und "Privat Patient". Was der einzelne Tarif aber wirklich leistet bzw. nicht leistet ist dem Kunden oft nicht wirklich klar.
Billiger als die GKV und bessere Leistungen ist in jungen Jahre sicherlich möglich. Das darf aber nicht das alleinige ausschlaggebende Kriterium sein. Circa 900 Parameter machen eine Menschen der private Krankenversicherung zum wirklichen Privat-Patienten.
Eine Entscheidung fürs Leben
Der Umstieg von der GKV zur PKV ist ein weitreichender Schritt welcher gut überlegt sein will. Nur den Beitrag der monatlichen Abbuchung vom Girokonto in den Fokus der Entscheidung zu stellen ist zu wenig.
Ebenso ist der Wechsel von PKV zu PKV nicht immer sinnvoll. Es sei denn es stehen bessere Leistungen dagegen. Mit einem Leistungsvergleich, den Sie schwarz auf weis sehen ist die Entscheidung allemal hilfreicher als nur zu Glauben ich bin Privat Patient.
Erweiterter steuerlicher Abzug von Krankenversicherungsbeiträgen
Nach bisherigem Recht waren Beiträge für eine Kranken- und Pflegeversicherung zusammen mit den anderen sonstigen Vorsorgeaufwendungen nur begrenzt abzugsfähig. Diese Höchstbeträge sind nun auf bis zu 2.800,00 € erhöht.
Über die Anhebung der Höchstbeträge hinaus, ist somit sichergestellt, dass künftig alle Krankenversicherungsbeiträge des Steuerpflichtigen, die ein Leistungsniveau absichern, das dem der gesetzlichen Kranken- und der sozialen Pflegepflichtversicherung entspricht, voll abziehbar sind.
Steuerlich sind also mindestens die Beiträge für eine Basiskranken- und Pflegepflichtversicherung als Sonderausgaben anzusetzen. Diese Abzugsmöglichkeiten gelten für privat wie auch für gesetzlich Krankenversicherte und werden auch lohnsteuerlich wirksam.
Wer in der PKV passt wie viel an?
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