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Überfällig, Deckelung der PKV-Provisionen

am . Veröffentlicht in Private Krankenversicherung

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Autor: Doris Dübbert. Kommentierung zu den Artikeln "Provisionen und Haftung" in der Presse aus Vertriebssicht.

Provisionen und Haftungszeit

Vorweg, keine Versicherung ist kostenlos. Verwaltungskosten, Vertriebskosten und Provisionen sind in der Kalkulation mit eingerechnet. Gerade die Private Krankenversicherung ist hier ein gutes Beispiel. Was manche Versicherungen an Provisionen bieten um an "Neugeschäft" zu kommen lässt jeden normal verdienenden Bürger mit den Augen rollen.

Jahresendgeschäft

Besonders zum Jahresende wird dann nochmal ein Schippchen daraufgelegt um dem Versicherungsverkäufer auch noch den letzten grottenschlechten PKV-Tarif zum Verkauf schmackhaft zu machen. Haftung für den Verkäufer 12 Monate, dann hat er seine Provision verdient und das Spiel beginnt von vorne. Qualitativ gut beraten geht nur mit einer Onlinekonferenz in der Sie genau sehen was versichert ist und was nicht.

Provisionen gedeckelt ud Haftungszeitraum verlängert

Wir hoffen die Politik setzt sich zur Lobbyschaft der Versicherungen durch. Deckelung der Provisionen auf 12 Monatsbeiträge, Haftung 5 Jahre. Es kann nicht angehen das Kunden die Gier der Versicherungskonzerne befriedigen in dem dauernd um-gedeckt wird damit sich die Stückzahlen der Versicherungsverträge verschieben.

Dieses Problem hatten wir schon bei der Einführung "Riester". Lebensversicherungen kündigen, Riester abschließen. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Der Kunde wird so zum Spielball der Interessen von Provisionen und Marktanteilen. Von den Versicherungskonzernen werden Sie dazu wenig hören, zu leicht gilt man als Abzocker. Was aber leider stimmt Anbetracht derartiger Praktiken.

Mit Dollarzeichen in den Augen auf PKV-Kundenfang

Nur so lässt sich erklären das so mancher PKV-Tarif noch schlechter als die, vom Versicherungsvertreter verteufelte GKV (gesetzliche Krankenkasse) ist. Schaut man sich die Versicherungsbedingungen, Vertragsbedingungen, Musterbedingungen und den PKV-Tarif näher an, wäre eine Verbleiben in der GKV allemal besser gewesen. "für 59 Euro monatlich Privatpatient"? Nicht wirklich - oder was erwarten Sie zu Diesem Preis -

Strukturvertriebe und Lead-Verkäufer

Adressen werden heute für alles und x-beliebig verkauft. "Qualifizierte" PKV-Adressen kosten bis zu 250 Euro das Stück. Wie man sieht ein einträgliches Geschäft. Mit der alten Regelung kann so ein Kunde 3 bis 4 mal um-gedeckt werden und der Versicherungsvertreter kassiert 3 bis 4 mal Provision.

Das das bei Strukturvertrieben ein "sicheres Einkommen ist, erklärt sich von selbst. 14 bis 18 Monatsbeiträge Provision sind unlauter. Aber, nur so können Vertreter und Strukturvertriebe überleben. Das der Kunde Ramsch gekauft hat stellt sich erst im Leistungsfall raus. Dann aber ist der Vertreter samt Provision schon längst "über alle Berge".

Politik will den Provision-Wildwuchs eindämmen

Unterschieden werden muss wie viel Provision beim Vertreter ankommen und was generell von der Versicherungsgesellschaft für eine Private Krankenversicherung ausbezahlt wird. Der Einzelne Versicherungsvertreter bekommt keine 14 oder 18 Monatbeiträge Provision.

Die Provisionen durchlaufen Hierarchie-Ebenen an denen jeder "mit verdient". So ist es durchaus richtig wenn der Vertreter sagt; er bekomme 5 bis 6 Monatsbeiträge als Provision. Die Differenz haben sich die Vertriebsorganisationen einverleibt. Quelle: Umfrage unter 1.214 Versicherungsvertretern vom Analyse und Beratungsunternehmen "Midtrace".  

Änderungen sollen vorgenommen werden

Im Versicherungsaufsichtsgesetz, im Handelsgesetzbuch, in der Gewerbeordnung und in der Kalkulationsverordnung. Damit könnte andere Versicherungsprodukte welche gegen Provisionen angeboten werden folgen. Für manchen Vertrieb und Versicherungsverkäufer welcher nur auf die Provision und nicht auf die Leitungen der einzelnen Tarife gebaut hat das absolute AUS bedeuten.

Im Sinne des Verbrauchers und der Kunden kann sich das nur positiv auswirken. Wie viele Haftungsansprüche wegen Falschberatung gegenüber den Versicherungsverkäufern und Versicherungsvertreten zu Tage treten bleibt abzuwarten. Schon jetzt häufen sich die Beschwerden bei den Ombudsmännern bezüglich Falschberatung private Krankenversicherung (PKV). Siehe auch: Versicherungsmakler und das Sachwalterurteil