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Unfallversicherung im Schatten der BU

am . Veröffentlicht in Berufsunfähigkeitsversicherung

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Unfallrisiken und Berufsunfähigkeitsrisiko

In Deutschland ereignet sich alle 4 Sekunden ein Unfall. Dabei ist das häusliche Umfeld am gefahrenträchtigsten mit 30 Prozent. Gefolgt vom Arbeitsplatz mit 23 Prozent, Spiel und Sport mit 23 Prozent, Straßenverkehr mit 18 Prozent und Sonstige mit 6 Prozent. (Quelle: Prozentangaben „Alte Leipziger)

Gesetzliche Unfallversicherung

Der Unfallschutz bezieht sich im wesentlichen auf Arbeitnehmer im Angestelltenverhältnis. Auf Schüler und Studenten, Kinder im Kindergarten oder anderen „öffentlichen“ Betreuungseinrichtungen. Aber auch hier ist der Versicherungsschutz lückenhaft.

Selbständig, Hobby, Freizeit

Jährlich verunglücken rund 300.000 Handwerker. 23 Millionen Deutsche betätigen sich gelegentlich als Hobbyhandwerker. Diese Personengruppe fällt aus der gesetzlichen Unfallversicherung völlig raus. Bei den unter 30 Jährigen sind Unfälle der größte Prozentsatz welcher zur Berufsunfähigkeit führt.

Auch die gesetzliche Berufsunfähigkeit hat Federn gelassen

Die Jahrgänge bis 1961 sind noch in der alten Regelung der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung eingebunden. Nach 1961 gilt die Erwerbsminderungsrente. Damit hat der Gesetzgeber ein eklatantes Loch in die Absicherung wegen Berufsunfähigkeit gerissen. Bedenkt man das die unter 30 Jährigen am meisten gefährdet sind, so kann man sich den finanziellen Verlust selber ausrechnen.

Risiko und Verteilung

Betrachtet man die beruflichen Unfälle, 23 Prozent, welche zumindest minimal abgesichert ist mit dem Rest der nicht abgesicherten so befindet sich der Arbeitnehmer bei 77 Prozent eigenes Risiko. Handwerker, Selbständige, Hausfrauen, Hausmänner, Freelancer, etc. bei 100 Prozent.

Möglichkeiten der privaten Absicherung

Die private Unfallversicherung, die private Berufsunfähigkeitsversicherung und im eingeschränkten Umfang auch eine Dread Disease Versicherung. Diese privaten Versicherungen bietet den Schutz den der Gesetzgeber außen vor lässt. Siehe auch: schwerbehindert aber keine gesetzliche Rente.

Die Versicherungsprämien richten sich auch hier nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und der Tarifwahl. Besonderes Augenmerk gilt auch hier wieder den Versicherungsvertragsbedingungen, sprich dem Kleingedruckten.

Bei Versicherungen gibt es keine Prospekthaftung

Das, was auf bunten Flyern und Prospekten steht, dass können Sie getrost vergessen. Die Gerichte haben das in ihrem Urteil klar gestellt.

Das bedeutet, Sie müssen das Kleingedruckte schon lesen und können sich nicht darauf berufen was ein Werbeprospekt oder der Versicherungsverkäufer „erzählt“ hat.

Versicherungsmakler sind Sachwalter des Kunden. Was das für Sie bedeutet können Sie hier nachlesen.