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Verschwendung GKV-en haarsträubend!

am . Veröffentlicht in Gesetzliche Krankenkasse

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Presseinformation Nr.23/2012 Pressestelle DGVP e.V. für Gesundheit.. Freigegeben zur Veröffentlichung für DAS Netzwerk Dübbert & Partner

GKV, MDK, und die Willkür für Patienten

Ein Krankenkassensystem außer Kontrolle! Oder: Selbstverwaltung des GKV-Krankensystems. Wie das Wort Selbstverwaltung schon beinhaltet und erahnen lässt, ein Gesundheits-System verwaltet und kontrolliert sich selber. Ohne Kontrollen von Außen, ohne Kontrollaufsicht, ohne all zu große Sanktionen bei Misswirtschaft und Straftaten. So könnte man diese Selbstverwaltung kurz zusammen fassen. Und das nicht nur wenn es um die eigenen Gehälter und Pensionen geht, sondern um Menschen und Patienten.

Auf dem Rücken der Patienten, Kranken, Hilfsbedürftigen, Beitragszahler

Leider interessiert das die GKV-Versicherten und Beitragszahler überhaupt nicht. Organspenden, Pflegedienste, Bewilligungen, die Entscheidungen des MDK, intransparent, Verschleiern, Zielvorgaben, … diese Aufzählungen könnte man nun X-beliebig weiter führen.

Aufgedeckt: Politik: Verschwendung bei den gesetzlichen Krankenkassen

Und kommt doch mal was raus was den Unmut des Bundesversicherungsamt erregt oder die Bürger auf die Gerichte treibt, so sind dies „Einzelfälle“ denen „man“ nachgehen will und „man“ prüft bis zur „Vergessenheit“ der Missstände. Ablehnungen in den GKV-en haben Methode!

Das Bundesversicherungsamt hat die gesetzlichen Krankenkasse gerügt

Das Bundesversicherungsamt hat in seinem neusten Tätigkeitsbericht Verschwendung bei der gesetzlichen Krankenkasse gerügt. Geradezu unglaubliche Beispiele werden aufgeführt. Doch es geht um mehr: nicht nur unsinnige Geldverschwendung, sondern die willkürliche Ausgabenpolitik gerade gegenüber den Patienten müssen thematisiert werden. Der Vorstand der DGVP e.V. für Gesundheit spricht von verdeckter Rationierung.

Es geht nicht nur um Geldverschwendung, sondern um die Willkür der gesetzlichen Krankenkassen!

Berlin/ Worms, 16.08.2012. Das Bundesversicherungsamt prangert die Verschwendung bei den gesetzlichen Krankenkassen an. Die aufgeführten Einzelbeispiele sind haarsträubend. Doch sie sind nur die Spitze des Eisbergs.

Die DGVP ist als unabhängige Interessenvertretung der Versicherten und Patienten im Gesundheitswesen immer wieder mit der willkürlichen Ausgabenpolitik der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) konfrontiert.

Der Präsident der DGVP, Wolfram-Arnim Candidus, kritisiert: "Die Versicherten sind die Zahler in der GKV. Gleichzeitig werden sie von den Ihnen zustehenden Leistungen in Kranken- und Pflegeversicherung offensichtlich immer stärker und willkürlich ausgeschlossen.

Natürlich erfolgt das selten transparent und nachvollziehbar

Wir müssen von verdeckter Rationierung sprechen." So sind bei Krankenhausaufenthalten Fallpauschalen für die Abrechnung das entscheidende Kriterium - und nicht ob noch Behandlungs- und Betreuungsbedarf besteht. So mancher Krankenhausaufenthalt wird so durch die Einflussnahme der GKV auf die Klinikärzte und Klinikleitungen verkürzt.

Die Klinik, die zu Gunsten des Patienten entscheidet und weiter behandelt, wird anschliessend kritisiert - gegebenenfalls wird die Zahlung für die erbrachten Leistungen gekürzt oder verweigert. "Dadurch entsteht nicht nur eine ausufernde Bürokratie bei der Abrechnungskontrolle, sondern die Kassen schüren auch Misstrauen gegenüber den Klinikmitarbeitern und Institutionen", beanstandet Candidus.

Ein anderes typisches Beispiel:

ärztliche Verordnungen werden von der Kasse infrage gestellt. Das ist ein Eingriff in die ärztliche Verschreibungshoheit. Wenn die Patienten die Kraft haben hartnäckig zu kämpfen, erhalten sie dann die Leistungen unter Umständen doch. Das ist inhaltlich fraglich. Zudem sind erneute Arztbesuche dafür nötig.

"Die GKV führt immer an, dass die deutschen Patienten zu oft zum Arzt gehen. Doch die eigene Mitschuld daran sieht die GKV wohl nicht", so Candidus weiter.