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Versicherung für Pflegezeit ist Pflicht

am . Veröffentlicht in Pflegeversicherung

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Kristina Schröders verfehlte Pflegezeitpolitik

Seit 01.01.2012 kann jeder Arbeitnehmer für 2 Jahre seine Arbeitszeit verkürzen um einen Familienangehörigen zu pflegen. Einen Rechtsanspruch hat der Arbeitnehmer nicht. Das Gehalt wird für die Pflegezeit mit 75 Prozent vom Brutto weiter bezahlt.

Nach den 2 Jahren arbeitet der Arbeitnehmer weiter für 75 Prozent seines Gehaltes bis der Vorschuss wieder ausgeglichen ist.

Für diesen Gehaltsvorschuss muss der Arbeitnehmer eine Versicherung abschließen die den Gehaltsvorschuss für den Arbeitgeber absichert falls der Arbeitnehmer seine Arbeit nicht mehr aufnimmt oder aufnehmen kann.

Nach zwei Jahren Pflegezeit

Ist der Pflegebedürftige nun weiter auf Pflegehilfe angewiesen, war normal ist, stehen die Angehörigen vor einem neuen Problem. Die normal Pflegezeit beträgt pro Pflegebedürftigen in etwa 6 bis 8 Jahre. Da auch kein Rechtsanspruch für die Pflegezeit besteht und viele Unternehmen diese auch gar nicht personell auf fangen können, ist die Pflegezeit der Familienministerin Schröder Makulatur.  

Pflegebedarf und häusliche Pflege also eine Frage von Geld

Wer Gutverdiener ist, der kann es mit einer bezahlten Pflegekraft, gegen Bezahlung regeln. Wer diese Finanzen nicht zur Verfügung hat und sein Betrieb die Pflegeauszeit auch nicht genehmigt hat Pech gehabt. Somit trifft es also die Gering oder Wenigverdiener die in der Pflegemisere sitzen. 75 Prozent vom Brutto über Jahre hinaus zu verdienen ist damit für viele nicht möglich.  

Versicherung für die Pflegeauszeit

Mit ca. 20 Euro pro Monat schlägt die Versicherung zu Buche. Diese Pflegeauszeitpolice deckt den Gehaltsüberschuss für den Arbeitgeber ab. In der Zeit in der der Arbeitnehmer die Pflegezeit in Anspruch nimmt geht der Arbeitgeber mit einem Gehaltsvorschuss in Vorleistung.

Kommt der Arbeitnehmer aber nicht zurück weil er selber zum Pflegefall wird, Berufsunfähig wird oder verstirbt, so zahlt die Versicherung dem Betrieb den Gehaltsvorschuss zurück.

Diese Police ist Pflicht und muss vom Arbeitnehmer zu Gunsten des Arbeitgebers abgeschlossen werden. Die Beiträge und die Versicherung laufen so lange bis der Gehaltsvorschuss abgegolten ist.  

Kein Rechtsanspruch für Pflegezeit

Der Arbeitgeber muss der Arbeitszeitverkürzung zustimmen. Ein Rechtsanspruch besteht generell nicht.

Siehe auch: steuerliche Behandlung der Familienpflegezeiten laut Bundesfinanzministerium (PDF)