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Versicherungslexikon

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Lexikon der Krankenversicherung

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Lexikon zur Krankenversicherung  GKV, PKV

Vorweg, diese Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtssicherheit. Gesetze und Verordnungen ändern sich immer schneller. Um rechtsverbindliche Aussagen und Auskünfte zu erhalte nutzen Sie bitte die persönliche Anfrage.

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Die Experten der Krankenversicherung, die Rentenberater (Experten der Sozialversicherungen) und die Experten zur Pflegeversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, der Dienstunfähigkeitsversicherung, der Dread Disease Versicherungen geben umfassend und transparent Auskunft.

Ambulante Operationen

Wie das Wort "ambulant" schon aussagt, wird eine Operation ohne stationären Aufenthalt durchgeführt. Meistens sind das kleine Operationen welche keine Vollnarkose benötigen sondern lediglich unter lokaler Betäubung durchgeführt werden. Der Patient kann nach einer angemessenen Zeit wieder nach Hause gehen. Zusatztarife zur Krankenversicherung beinhalten diese Behandlungen meistens nicht. Einige Krankenzusatzversicherungen leisten auch bei ambulanten OPs. Diese Leistungen müssen in den Tarifbedingungen gesondert aufgeführt sein. Auch das Krankenhaustagegeld leistet nur bei einem stationären Aufenthalt.

Aktuar in der KV

Ein Krankenversicherer, der die Substitutive Krankenversicherung betreibt, muss einen verantwortlichen Aktuar bestellen. Der Aktuar ist ein beim Versicherer angestellter Versicherungsmathematiker. Er hat sicherzustellen, dass die Berechnung der Beiträge sowie der Alterungsrückstellungen nach versicherungsmathematischen Methoden und gemäß rechtlicher Vorgaben erfolgt. Darüber hinaus hat er die Finanzlage des Unternehmens zu prüfen. Geregelt im Paragraf 12 Abs. 3 VAG (Versicherungsvertragsgesetz).

AIDS

1982: Die Immunschwächekrankheit wird erstmalig bei einem Patienten aus Frankfurt am Main diagnostiziert. 1986: Der Name Humanes Immunschwächevirus (HIV) wird festgelegt. 2008: Ein Berliner Arzt befreit einen Aids-Patienten vom Virus.

Anschlussheilbehandlung

Unter Anschlussheilbehandlung versteht man die Anschlussbehandlung in einer Rehaklinik nach einer längeren Krankheit, beispielsweise nach einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder schwerem Unfall. Jüngstes Beispiel ist der Unfall des "wetten das" Kandidaten. Rehabilitationsmaßnahmen werden im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt durchgeführt. Die Träger sind die gesetzlichen Rentenversicherungen oder die Berufsgenossenschaften. Unter ärztlicher Überwachung soll der Patient der täglichen Belastbarkeit des Alltags und des Berufslebens wieder zugeführt werden. Reha-Orte sind spezielle Kliniken, sogenannte Reha-Kliniken und Kurkliniken.

Anwartschaftsversicherung

Unter bestimmten Umständen kann es sinnvoll sein eine Anwartschaftsversicherung abzuschließen. Vor der Überlegung die Krankenversicherung zu kündigen, um nach einer bestimmten Zeit wieder einen neuen Krankenversicherungsvertrag abzuschließen, kann eine Anwartschaftsversicherung den Versicherungsschutz auf "Eis legen". Der minimale Beitrag zur Anwartschaftsversicherung sichert dem Kunden den Krankenversicherungsschutz so als wäre keine Unterbrechung gewesen. Auch Erkrankungen während der "Ruhezeit" sind dann bei Wiederaufleben der Krankenversicherung versichert. Es gibt die "kleine" Anwartschaftsversicherung  und die "große" Anwartschaftsversicherung.

Arbeitgeberanteil KV und Pflegeversicherung

Der Arbeitgeber zahlt bei Angestellten, sofern diese Privat Krankenversichert sind anteilig bis zur Beitragsbemessungsgrenze.  

Atemmonitor

Zur Überwachung der Atemtätigkeit werden Atemmonitore eingesetzt. Das kann sowohl bei Säuglingen der Fall sein als auch Patienten welche unter extremen Schnarchen leiden. Also immer dann wenn die Atmung gestört sein könnte überwacht der Atemmonitor diesen Vorgang.  

Auslandsreiseversicherungen

Im Ausland werden Behandlungskosten, Krankenhauskosten oder OP-Kosten anders als in Deutschland abgerechnet. Mit der normalen Versichertenkarte der gesetzlichen Krankenversicherung sind genaue Länder definiert welche im Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland stehen. Im allgemeinen werden die Koste zu den "landesüblichen, ortsüblichen Sätzen abgerechnet. Darüber hinausgehende Kosten trägt der Patient selber. In den Auslandskrankenzusatztarifen ist geregelt was die Auslandsreisekrankenversicherung leistet. Rückflugkosten werden von den Gesetzlichen Krankenkassen generell nicht Übernommen.

Ausschlüsse von Erkrankungen

Mancher Versicherer erklärt einen Versicherungsvertrag für angenommen schließt aber bestimmte Erkrankungen aus. Die Ausschlüsse betreffen meistens Verträge zu Personenversicherungen wie KV, BU, Unfallversicherung, etc. Siehe auch Risikozuschlag

Beatmungsgerät

Diese Respiratoren werden immer dann eingesetzt wenn die eigenen Atmung nicht ausreichend gewährleistet ist. Die Beatmungsgeräte können sowohl elektrisch als auch pneumatisch angetrieben sein. Die Gründe für ein Aussetzen der eigenen Atmung können vielfältig sein.

Beihilfe

Beihilfetarife sind Sondertarife welche Deutschen Beamten, Berufsrichtern und Soldaten so wie deren Ehepartner und den Kindern abschließen können. Die Beihilfesätze richten sich nach Familienstand und der Kinder. Erstattet werden 50 Prozent bis 80 Prozent. Ferner ist hier Bundesrecht und Landesrecht zu beachten. In der Krankenversicherung (PKV) spricht man von Restkostenabsicherung oder auch von Beihilfe-Tarifen.

Beitragsrückerstattung

In der Privaten Krankenversicherung besteht bei manchen Krankenversicherer und in manchen Krankenversicherungstarifen eine sogenannte Beitragsrückgewähr. Vielen Kunden ist dieses Kriterium wichtig. Aber Vorsicht, 1. ist dies Beitragsrückgewähr in der Höhe nicht garantiert und 2. sollte sie niemals ein ausschlaggebendes Merkmal für den Abschluss eines bestimmten Tarifs zu lasten der Leistungen sein.

Beitragbemessungsgrenze der Krankenversicherung

Alle Jahre wird die Beitragsbemessungsgrenze zu den Sozialversicherungen neu festgesetzt. In der Krankenversicherung ist das die magische Zahl wenn man in die private Krankenversicherung wechseln will. Sie benötigen ab 2011 1 Jahr über der Beitragsbemessungsgrenze zum Wechsel in die PKV.

BEL und BEB Preisliste

Für gesetzlich Krankenversicherte gilt eine bundeseinheitliche Leistung, welche im Leistungskatalog der GKV festgeschrieben ist. Für privat Patienten also PKV Versicherte gilt die sogenannte BEB-Liste für Laborkosten.

Berufsverbände für Ärzte

- Verband der Ärzte in Deutschland, Hartmannbund e.V.
- Verband der angestellten Ärzte in Deutschland, Marburger Bund e.V.
- Verband der niedergelassenen Ärzte in Deutschland (NAV) e.V.
- Deutscher Ärztebund
- Verband der leitenden Krankenhausärzte Deutschland e.V.
- Bund der Deutschen Medizinalbeamten e.V.
- Deutscher Kassenarztverband

Blindenhund

Der Blindenhund zählt zu den "Hilfsmittel" aus Krankenversicherungssicht. Er hilft dem Blinden sich im Alltag zurecht zu finden und sein Leben weitestgehend selbst bestimmt zu leben. Die Ausbildungskosten um aus einem Hundewelpen eine vollwertigen anerkannten Blindenhund zu machen betragen zwischen 20.000 Euro und 30.000 Euro. Da Hilfsmittel meistens nicht ausreichend definiert sind, muss beiden Krankenversicherungstarifen genau hin geschaut werden.

Bürgerversicherung

Noch sind es nur Forderungen bzw. Vorschläge die gesetzlich Krankenversicherung zu "retten" und eine Bürgerversicherung einzuführen. Ob diese Forderungen jemals in die Tat umgesetzt werden bleibt nach wie vor offen. Das Ziel der Bürgerversicherung soll sein das ALLE Bürger bis zur Beitragsbemessungsgrenze einen einheitlichen Prozentsatz in die gesetzlichen Krankenkassen einzahlen. Die Beiträge sollen auch neben den Arbeitseinkünften, Mieteinnahmen, Zinsen und Kapitalerträge zur Berechnung mit heranziehen. 

Chronische Krank

Chronisch krank ist, wer mindestens einmal pro Quartal zum Arzt geht und damit entweder pflegebedürftig nach Pflegestufe 2 oder 3 ist. Oder wer zu 60 Prozent behindert oder erwerbsgemindert ist.
Ferner steht es dem Arzt zu eine chronische Krankheit zu diagnostizieren wenn die Erkrankung sich lebensbedrohend zu verschlechtern droht, die Lebenserwartung sinkt oder die Erkrankung die Lebensqualität zu beeinträchtigen droht.

Delegationsverfahren Psychotherapie

Unter dem Delegationsverfahren in der Psychotherapie versteht man das eine laufende Behandlung an eine nichtärztlichen Behandler, zum Beispiel an einen Diplompsychologen, zur Weiterbehandlung oder Mitbehandlung weitergeleitet wird.  

Differenzkosten Krankenhauswahl

In der gesetzlichen Krankenversicherung und auch in bestimmten Tarifen der privaten Krankenversicherung besteht keine freie Krankenhauswahl. Wählen Sie ein Krankenhaus, anders als in der Einweisung vorgeschrieben und entstehen dadurch höhere Kosten sind das die Differenzkosten welch Sie selber tragen müssen.

Dread Disease Versicherung

Eine Absicherung gegen schwere Krankheiten welche im Versicherungsvertrag genau definiert sind. Zur Zeit sind ca. 47 Erkrankungen absicherbar. Die Versicherungsleistung wird generell als Kapitalzahlung geleistet. Gesundheitsfragen wie bei der Krankenversicherung.

Eigenanteil Krankenhaus

In der gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist für einen Krankenhausaufenthalt ein Eigenanteil vorgesehen. Krankenhauspatienten über 18 Jahre müssen pro Jahr, für die ersten 28 Tage, einen Eigenanteil von 10 Euro leisten.

Ersatzkrankenhaustagegeld

Privatpatienten, also meistens PKV Versicherte, erhalten ersatzweise ein Krankenhaustagegeld wenn Sie in der allgemeinen Pflegeklasse ohne Inanspruchnahme der Chefarztbehandlung behandelt bzw. untergebracht werden.
Des weiteren kann eine separate Krankenhaustagegeldversicherung als Zusatzversicherung sowohl in der Krankenzusatzversicherung als auch in der Unfallversicherung abgeschlossen werden.

Elektronische Gesundheitskarte

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist nicht nur unter Datenschützern heiß umstritten. Feste Daten sollen sein; die Versicherten-Angaben zur Person und alle Angaben welche ein elektronisches Rezept erfordern.
Auf freiwilliger Basis sollen dann die Daten gespeichert werden die z.B. Notfallinformationen erhalten. Etwa chronische Erkrankungen, Allergien, Blutgruppe, etc.
Über die Datensicherheit wird weiter spekuliert. Die flächendeckende Einführung der  elektronischen Gesundheitskarte wird aber noch auf sich warten lassen.

Familienversicherung

Die sogenannte Familienversicherung kennt nur die GKV, gesetzliche Krankenversicherung. Das bedeutet, ein Beitragszahler und der Ehepartner, sofern nicht selber Versicherungspflichtig und alle eigenen Kinder sind somit Kranken versichert.

Festzuschuss

Versicherte der Gesetzlichen Krankenkassen erhalte seit 2005 einen sogenannten Festzuschuss für Zahnersatz. Abhängig vom Befund kann der Zuschuss variieren. Nicht so beim bloßen Zahnersatz, hier ist der Festzuschuss unabhängig des gewählten Zahnersatzes. Die übersteigenden Kosten müssen Sie selber tragen oder eine Zahnzusatzversicherung abschließen die bis maximal 90 Prozent die Kosten übernimmt.

Freie Heilfürsorge

bekannt ist die "freie Heilfürsorge" aus der Bundeswehr. Während der Bundeswehrzeit benötigt der Bundeswehrzugehörige keine Krankenversicherung. Siehe auch Anwartschaftsversicherung.  
Die "freie Heilfürsorge" gilt auch für Inhaftierte in der JVA.

Generika

Ein Generika ist eine wirkstoffähnliche Kopie eines Originalmedikaments. Da Generika billiger sind als das original Medikament werden diese gerne verschrieben. Allerdings kann sich ein Generika in den Zusammensetzungen bezüglich der Hilfsstoffe und Herstellungstechnologie unterscheiden. Bei Generika entstehen keine Forschungskosten und Entwicklungskosten sind eher als gering zu betrachten. Deshalb die Preisunterschiede.

Gesundheitsfragen

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung werden bei der privaten Krankenversicherung,  den Versicherungen zur Absicherung der Arbeitskraft, der Dienstunfähigkeit und der Dread Disease Versicherung, da in der Personenversicherung artverwandt, Gesundheitsfragen gestellt. Gesundheitsfragen müssen nach besten Wissen beantwortet werden, da sonst möglicherweise der Versicherungsschutz verloren gehen kann. Das ganze nennt man dann Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung.

Gemischte Anstalten

Unter gemischten Anstalten versteht man Krankenhäuser, welche einmal die normale stationären Behandlungen durchführen als auch Kurbehandlungen, Sanatoriumsbehandlungen. Des weiteren nehmen diese Gemischten Anstalten auch Genesende auf, also genesende welche noch der ärztliche Fürsorge bedürfen.
Ohne Kostenübernahmezusage sollte man sich nicht in gemischte Anstalten aufnehmen lassen. Die privaten Krankenversicherer unterscheiden in den Tarifen welch in den AGBs (allgemeinen Versicherungsbedingungen) so das kein Anspruch zur Kostenübernahme zu diesen Anstalten besteht. Also ganz wichtig vorher die Kostenübernahme der privaten Krankenversicherung einholen.

Gnathologie

Wenn das Kiefergelenk nicht richtig funktioniert spricht man von einer Funktionsstörung des Kiefers also einer Ganthologie. Die Ursachen können vielfältig sein. So reicht das Beschwerdebild von starken Schmerzen über Reibungen des Kiefergelenks bis zu Muskelschmerzen welche zu heftigen Kopfschmerzen führen können. Vereinfacht ausgedrückt stimmt der "Biss" nicht. Diese Problematik kann dann von dem Kauorgan nicht mehr ausgeglichen werden und so entstehen Störfaktoren beim Essen und Schmerzen.

Grauer Star

Der graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der Augen-Linse. Bei fortgeschrittenem grauen Star kann man die Trübung der Linse erkennen. Die getrübte Linse kann durch eine Operation entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt werden. Die OP kann unter örtlicher Betäubung erfolgen.

Grüner Star

Auch Glaukom genannt ist die häufigste Sehnerv-Erkrankung. Der Augeninnendruck ist das größte Risiko an grünem Star zu erkranken. Im schlimmsten Fall führt ein grüner Star zur Erblindung. Eine Behandlung kann sowohl durch Medikamenten als auch operativ erfolgen.

GOÄ, GOÄZ, GebüH

Unter den oben genannten Abkürzungen versteht man die Gebührenordnungen der Ärzte (GOÄ) Gebührenordnung der Zahnärzte (GOÄZ) und die Gebührenordnung der Heilpraktiker (GebüH). In diesen Gebührenortungen stehen die Abrechnungssätze der behandelnden Ärzte oder Heilpraktiker. Eine Abrechnung über den Gebührenordnungen bedarf einer schriftlichen Begründung der Ärzte oder Heilpraktiker.

Hausarztprinzip, Primärarztprinzip

Viele Versicherer bieten Tarife an welche den Hausarzt oder den Primärarzt in den Vordergrund stellen. Der Unterschied liegt im wesentliche darin, dass zur Erstbehandlung im Tarif definiert ist wer zuständig ist. Zum Beispiel; beim Primär-Arzt sind in den Bedingungen die Fachärzte benannt. Facharzt für Frauenheilkunde, Augenheilkunde, Allgemein Medizin.
Weicht der Versicherte von den Vorgaben ab, so kann der Versicherer die Leistung um 20 bis 25 Prozent kürzen.

Heilmittel / Hilfsmittel

Die Heilmittelrichtlinien geben Auskunft darüber was als Heilmittel definierte Maßnahmen sind. Zum Beispiel Stimmtherapie, Sprachtherapie, Sprechtherapie und Maßnahmen der Ergo-Therapie. Ein weiteres Feld sind die Physikalische Therapien beim Physiotherapeuten oder medizinische Massagen. Viele Tarife sehen hier gravierende Einschränkungen vor. Was nicht explizit in den AGBs also den Versicherungsvertragsbedingungen (das Kleingedruckte) im Tarif geregelt ist, darauf besteht kein Rechtsanspruch.  

Heilplan, Kostenplan

Grundsätzlich sollte vor jeder angeratenen Behandlung ein Heilplan und Kostenplan Vorliegen. Das hat den Vorteil das Sie genau wissen was die Krankenversicherung, egal ob GKV oder PKV übernehmen und das Sie möglicherweise selber bezahlen müssten. Ferner sollte der Heil- und Kostenplan immer beim Versicherer eingereicht und zu Genehmigung vorgelegt werden. Ist die Genehmigung erteilt, sind Sie bei der Kostenübernahmen der Krankenversicherung, egal ob der gesetzlichen Krankenkasse oder der Privaten Krankenversicherung auf der sicheren Seite.

Heimdialysegerät

Eine Heimdialyse erspart den Versicherungen die Kosten zum Krankenhaus und zurück. Heimdialysegeräte werden bei Nierenversagen zur Blutwäsche eingesetzt.

Herzmonitor

Zur Überwachung der Herztätigkeit werden sogenannte Herzmonitore eingesetzt. Diese Herzmonitore überwachen die Herztätigkeit. Somit kann der Herzrhythmus, der Herzvorhöfe, der Herzkammer die Herzfrequenz aufgezeichnet werden. Meistens beschied dies zur Feststellung "wann genau das Herz außer Takt gerät" zur Vorbeugung von Herzinfarkten. Oftmals wird dem Patienten auch ein Langzeit-EKG verpasst, welches 24 Stunden die Herztätigkeit aufzeichnet.

HIV siehe auch AIDS

Hilfsmittel

Der Hilfsmittelkatalog ist die Grundlage der Verordnungen. Im Sozialgesetzbuch (SGB) V Paragraf 33 ist das definiert. Danach sind Hilfsmittel Gegenstände welche dem Patienten Hilfe im täglichen Leben zukommen lassen. Zum Beispiel um den Erfolg einer laufenden Krankenbehandlung zu sichern, drohende Behinderungen vorzubeugen, Unfällen vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen.

Dazu zählen auch Körper Erstsatzstücke wie Prothesen. Sind Hilfsmittel im Hilfsmittelkatalog nicht explizit aufgeführt, so besteht nach höchstrichterlicher Rechtsprechung auch kein Rechtsanspruch. Allerdings sind dem medizinischen Fortschritt sei Dank immer wieder Neuaufnahmen im Hilfsmittelkatalog zu verzeichnen welche dann auch von den Krankenversicherungen Übernommen werden.

Honorarerstattung

Hier unterscheiden sich die Honorarabrechnungen der gesetzlichen Krankenkassen von den Honoraren der privaten Krankenversicherungen. Festgehalten werden kann aber das die Abrechnungen der Honorare bei den privat Versicherten höher liegen als bei den gesetzlich Versicherten. Grundsätzlich gibt es in den Musterbedingungen keine Regelung zu den Honorarerstattungen. Im Normalfall wird mit den 2,3 fachen Satz abgerechnet (GOÄ, GOÄZ). In Einzelfällen kann der Honorarsatz beim 3,5 fachen liegen, das ist der Höchstsatz. In Ausnahmefällen kann der Höchstsatz mit schriftlicher Begründung überschritten werden.

Hufelandverzeichnis

Das Hufelandverzeichnis, Leistungsverzeichnis, ist eine Abrechnungshilfe für naturheilkundlich praktizierende Ärzte.

I GeL-Leistungen

IGeL-Leitungen angeboten für Ultraschalluntersuchungen, die sogenannte Sonographie, Glaukomuntersuchungen, Heilmittel, Hilfsmittel und Medikamente auf Privatabrechnungen, etc.. Besonders häufig bieten Augenärzte und Gynäkologen diese IGeL-Leistungen an. IGeL-Leistungen sind Leistungen welche der gesetzlich Krankenversicherte aus dem eigenen Geldbeutel bezahlen muss.

Implantate

Im Zahnersatz wird oftmals von Implantaten geredet. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln welche Brücken Einzel-Kronen verankern. Zahnimplantate sind sind relativ teuer und beginnen bei einem Einzelimplantat bei ca. 1.000 Euro.

Impfungen

Impfungen sind Vorbeugemaßnahmen vor Erkrankungen welche oft schwere gesundheitliche Folgen haben können. Viele Erkrankungen sind Dank der regelmäßigen Impfungen zurückgegangen. In Deutschland wird gerade bei Kindern eine gewiße Impfmüdigkeit verzeichnet. Diese "vergessenen" Impfungen können verheerende gesundheitliche Schäden anrichten.

Inlays

Lange Zeit wurde über Amalgamfüllungen geredet. Ersatzweise kann eine Zahnfüllung auch aus Gold, Keramik oder Kunststoff bestehen. Die Kosten für eine Zahnfüllung in Keramik oder Gold beginnen bei ca. 200 bis 400 Euro. 

Jod-Therapie

Die sogenannte Radio-Jod-Therapie wird u.a... bei einer Überfunktion der Schilddrüse eingesetzt. Diese Therapie erfordert einen stationären Aufenthalt in einer im Krankenhaus gesondert darauf spezialisierten Abteilung. 

Kassenärztliche Vereinigung

Die KBV ist eine politische Interessenvertretung. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung vertritt die Vertragsärzte als auch die Vertragspsychotherapeuten. Zudem ist diese Einrichtung eine ärztliche Selbstverwaltung. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

 

Kieferorthopädie

Fehlbildungen des Kiefers oder der Zähne werden durch Kiefer-Orthopädie behoben. Besonders Kinder und Jugendliche sieht man oftmals mit Zahnspangen im Zahnfehlstellungen zu beheben.

Kinder-Nachversicherung in der PKV

Die Geburt eines Kindes ist der privaten Krankenversicherung unverzüglich anzuzeigen. Nur so ist gewährleistet das ein Neugeborenes, auch mit möglichen Erkrankungen, den gleichen Versicherungsschutz wie Vater oder Mutter genießen.

Körperersatzstücke

Unter Körperersatzstücke bezeichnet man Prothesen welche die eigenen Gliedmaßen ersetzen. Durch Geburtsfehler oder Unfälle kann es zu einer solchen notwendigen Prothese kommen. Dazu zählen u.a... Beinprothesen, Armprothesen aber auch Perücken oder in der Plastischen Chirurgie Gesichtshälften und der Zahnersatz.

Krankentagegeld

Das Krankentagegeld sichert bei privat Krankenversicherten Arbeitnehmern ab der 6. Woche die  finanzielle Absicherung. Die Anzeige der Erkrankung bei der privaten Krankenversicherung muss der Versicherte selber vornehmen.

Bei Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen erfolgt die Krankengeldzahlung nach der Lohnfortzahlung über die Krankenkasse. Zu beachten ist, das beim Krankengeld die Beiträge zu den Sozialversicherungen abgezogen werden. Das bedeutet, das eine Lücke zwischen Nettolohn und Krankengeld satt findet. Je höher der Verdienst, desto größer ist die Lücke im Krankengeld.

Bei freiwillig Versicherten über der JAE (Beitragsbemessungsgrenze) in der GKV wird das Krankengeld auch nur maximal bis zu dieser Grenze bezahlt. Der übersteigende Verdienst bleibt unberücksichtigt. Die Lücke zum Netto wird nochmal größer.

Krankenhausaufenthalte

Ein Krankenhausaufenthalt ist immer dann notwendig wenn eine Behandlung ambulant nicht ausreichend gegeben ist. Generell kann gesagt werden das jeder Patient ob privat Krankenversichert oder gesetzlich Krankenversichert über einen ausreichenden Versicherungsschutz, Kostenübernahme zu Krankenhausaufenthalten gesichert ist. Unterscheiden kann man lediglich zwischen den Unterbringungen und den behandelten Ärzten. Allgemein Pflegeklasse oder Privatpatient. Geregelt sind die Kostenübernahmen in der Bundespflegekostenverordnung (BPflV), dem Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) und der Fallpauschalvereinbarungen (FPV). Darin liegt auch die Begründung für Aufenthalte in Privatkliniken und Krankenhäusern im Ausland.

Künstlersozialversicherung

Freiberufler, Journalisten und Künstler können sich in der Künstlersozialkasse (KSK) versichern. Dieser Personenkreis erhält dann ähnlich wie ein Arbeitnehmer einen Zuschuss zur GKV. Diese Personen sind dann wie Arbeitnehmer pflichtversichert. Eine Befreiung ist möglich. Eine Versicherung in der privaten Krankenversicherung ist ebenfalls möglich

Künstliche Ernährung

Die Präparate zur künstlichen Ernährung zählen zu den medikamentenähnlichen Nährstoffe. In den Musterbedingungen der Krankenversicherer sind notwendige Medikamente grundsätzlich versichert. In der privaten Krankenversicherung muss beachtet werden das die notwendigen Gerätschaften, welche erst eine künstliche Ernährung ermöglichen, mitversichert sind. Die Notwendigkeit einer Künstlichen Ernährung sind vielfältig.

Das reicht von vorübergehenden wie etwa nach einer Operation bis hin zu besonderer Nahrungszusammensetzungen bei diversen Lebensmittelunverträglichkeiten oder körperlichen Behinderungen. So kann die Nahrung ganz normal über den Mund aufgenommen werden aber es kann auch eine Zuführung über eine Sonde von Nöten sein. Die Infusionsernährung wird über die Venen zugeführt. Damit werden lebensnotwendige Nährstoffe dem Körper zugeführt.

Künstliche Befruchtung in der GKV

50 Prozent übernimmt die Gesetzliche Krankenkasse. die anderen 50 Prozent müssen die Eheleute selber tagen. 3 Versuche werden von den GKVen bezahlt. Dabei sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. 1. es muss ein Erfolg einer Schwangerschaft wahrscheinlich sein. 2. eine eingehende ärztliche Beratung muss erfolgen, erfolgt sein. 3. Nur bestimmte Ärzte und Kliniken dürfen diese homogene Insemination (künstliche Befruchtung) durchführen. 4. Es dürfen nur Eizellen der Ehefrau und die Samen des Ehemanns verwendet werden. 5. Das Alter für eine künstliche Befruchtung ist begrenzt.

Bei Frauen auf 40 Jahre bei Männern auf 50 Jahre. Frühestes Alter für eine künstliche Befruchtung ist das 25. Lebensjahr.
In der privaten Krankenversicherung muss  wiedermal das "Kleingedruckte" bemüht werden da dies von Tarif zu Tarif unterschiedlich gewertet wird. In den "Einsteigertarifen der PKV und den Basistarifen der PKV wird die künstliche Befruchtung generell ausgeschlossen.

Kurortklausel

Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind ambulante Heilbehandlungen in Heilbädern oder Kurorten. Die GKV bezuschusst die sogenannten Kurlaube anteilsmäßig. Genehmigung von den Krankenkassen sollte vor Reiseantritt schriftlich eingeholt werden.

Leistungen gesetzliche Krankenkassen (GKV)

Im Sozialgesetzbuch 5 (SGB V) finden sich die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen wieder. Zu ca. 95 Prozent sind die Leistungen aller gesetzlichen Kassenleistungen festgeschrieben. Die Leistungen der GKV werden nach dem Sachleistungsprinzip erbracht. 

Leistungen private Krankenversicherungen (PKV)

Geht man vom Basistarif aus, so sind diese Leistungen den Leistungen der GKV angeglichen. Ebenso der Beitrag. In allen anderen Tarifen der PKV kann der Versicherte seine Leistungen nach Wunsch zusammen stellen.

Mammografie

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung (ein Verfahren der Radiologie) welche überwiegend zur Früherkennung von Krebs eingesetzt wird. Am bekanntesten ist die Mammografie bei der Vorsorgeuntersuchungen der Frauen zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom).

MDK

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung. Die Aufgaben und Leistungen des Medizinischen Dienst der Krankenversicherung beinhaltet die Beratung der gesetzlichen Krankenkassen und Pflegekassen in allgemein medizinischer Versorgung und der Begutachtung im Einzelfall.

 

Narkose

Die Narkose ist ein durch Medikamente durchgeführter, herbeigeführter, kontrollierter Zustand der Bewusstlosigkeit. (übersetzt aus dem altgriechisch, "in Schlaf versetzt") Dadurch werden das zentrale Nervensystem, dass Bewusstsein der Schmerzempfindung und die Abwehrreflexe der Muskeln ausgeschaltet. Neben der Vollnarkose werden heute in der modernen Medizin auch Teilnarkosen eingesetzt. (Lokale Betäubung)

Nuklearmedizin

In der Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen häufig angewandt. Die Nuklearmedizin umfasst die Therapie und Diagnostik mit offenen Radionuklide. Nach Verabreichung von radioaktiven Isotopen kann so der Stoffwechselvorgang, die räumliche Verteilung und der zeitliche Verlauf mit einer Gamma-Kamera sichtbar gemacht werden.

Optionsrecht und Wechselrecht

Das Versicherungsvertragsgesetz mit dem Paragraphen 204 bescheinigt dem Versicherungsnehmern das er in einen gleichwertigen Tarifwechsel kann. Die Altersrückstellungen müssen erhalten bleiben. Beim Wechsel in einen höherwertigen Tarifen ohne Optionsrecht zum Wechselrecht kann möglicherweise ein Risikozuschlag, ein Ausschluss, eine längere Wartezeit oder eine Ablehnung erfolgen. Zudem kann das jetzige Eintrittsalter als Berechnungsgrundlage zur Prämie erfolgen.

Fazit: Lange Zeiträume zum Wechseln in einen höherwertigen Tarif ohne erneute Gesundheitsprüfung und möglichst viele Wechseloptionen sollte ausschlaggebend für DEN gewählten Tarif sein.

Onlinekonferenz für PKV und BU

eine Onlinekonferenz schaltet mit einem Passwort zwei Rechner zusammen um die selben PKV oder BU Programme zu sehen. In der PKB oder BU Onlinekonferenz können so Beratungen bundesweit erfolgen. Moderner Technik sei Dank. (PKV , private Krankenversicherung. BU, Berufsunfähigkeitsversicherung)

Placebo

Unter Placebo versteht man "Medikamente" welche keinerlei Wirkstoffe enthalten. Placebos spielen in der Medikamentenerforschung eine große Rolle. So wird einem Teil der Probanden das zu erforschende, neue Medikament verabreicht, der anderen Hälfte der Probanden die sogenannten Placebos. Erstaunlich an Placebos ist, dass obwohl ohne Wirkstoffe, diese Scheinmedikamente trotzdem anschlugen und der Patient auf die Placebos positiv reagierte.

Palliativmedizin, palliativen Sendierung  

Wenn die Erkrankung unerträglich wird, sollen lebensverlängernden Maßnahmen unterlassen werden.

Pflegeversicherung, gesetzlich

Die gesetzliche Pflegeversicherung wurde eingeführt um die Kosten der Pflege aus einer eigenen Versicherung zu gewährleisten.  „Pflegeversicherung folgt der Krankenversicherung“. Mit der Krankenversicherung wird automatisch die Pflegeversicherung gegen Beitrag installiert. 2011 soll die Reform der Pflegeversicherung ganz oben auf der Agenda des Bundesgesundheitsministers stehen. Die Kapital gedeckte Pflege soll kommen.

Pflegekosten-Zusatzversicherung

Bundesgesundheitsminister Rösler will 2011 eine Zwangspflegeversicherung zusätzlich zu gesetzlichen Pflegeversicherung einführen. Schon heute besten private Pflegeversicherungen zur Ergänzung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Geleistet wird auch von der privaten Pflegeversicherung nach Feststellung der Pflegebedürftigkeit mit den Pflegestufen 0 bis 3 sowohl in der stationären als auch in der häuslichen Pflege.

Pflegetagegeld

Das Pflegetagegeld wird mit einer vorher festgelegten Leistung vereinbart. Pro Tag 50 Euro, 75 Euro, 100 Euro, etc. Nach dem vereinbarten Tagessatz richtet sich auch neben dem Eintrittsalter der monatliche Beitrag. Die Pflegestufen bleiben die Gleichen.

PKV-Onlinekonferenz

Bei der Onlinekonferenz kommen Sie mit Ihrer persönlichen Anmeldung direkt in die Krankenversicherungsprogramme der Software des PKV-Experten. Sie sehen die Versicherungsgesellschaften und Versicherungsleistungen und können so entscheiden was Ihnen wichtig ist und was für Sie persönlich nicht so wichtig ist.

Praxisgebühr

Eingeführt wurde die Praxisgebühr zur "Gesundung" der gesetzlichen Krankenkassen. So zahlt jeder gesetzlich Versicherter, ab 18 Jahren, pro Quartal 10 Euro "Eintrittsgebühr". Privat Versicherte zahlen diese Praxisgebühr nicht. Wurde 2013 abgeschafft

Präimplationsdiagnostik (PID)

Heiß umstritten und diskutiert ist die Präimplationsdiagnostik in Deutschland. Was bedeutet, dass eine Untersuchung der befruchteten Eizelle vor Einsetzen in die Gebärmutter auf mögliche Erbkrankheiten zu untersuchen verboten ist.

Preisverzeichnis, Leistungsverzeichnis

Im Preisverzeichnis und im Leistungsverzeichnis sind die erstattungsfähigen Leistungen und die Höchstgrenzen zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung geregelt. In der gesetzlichen Krankenversicherung ist das geregelt im SGB 5 (Sozialgesetzbuch). Ferner im Leistungskatalog im Heilmittelkatalog und im Hilfsmittelkatalog. Zirka 95 Prozent der Leistungen der GKV sind für alle gesetzlichen Krankenkassen festgeschrieben.
Die PKV (private Krankenversicherung regelt das in den allgemeinen Versicherungsbedingungen (AGBs) und den einzelnen Tarifbedingungen, Tarifwerke des gewählten Krankenversicherungsschutzes..

Probeantrag

Unkomplizierte Anfragen vom Versicherungsmakler und den PKV und BU Experten. Sie klären bei verschiedenen Versicherern für ihre Kunden die Annahmemöglichkeiten, ohne die Identität des Kunden offenzulegen.

Prophylaxe

Als Prophylaxe bezeichnet man Maßnahmen der Erhaltung des Gesundheitszustandes. Bestes Beispiel ist die professionelle Zahnreinigung.

Prothesen

Siehe Körperersatzteile. Brustprothesen, Armprothesen, Beinprothesen, etc.

Quecksilber

Quecksilber ist giftig. In alten Fieberthermometern war Quecksilber enthalten. Ebenso in Amalgamfüllungen. Ferner nehmen wir auch Quecksilber durch die Nahrung auf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält eine Quecksilber-menge von 0,3 mg pro Woche für unbedenklich. In Deutschland wurden Richtwerte für Quecksilber in Nahrungsmittel festgelegt.

Reha

Unter dem Kürzel Reha versteht man in der Medizin Rehabilitationsmaßnahmen zur Wiederherstellung von Körperfunktionen oder Organfunktonen. Auch die Behandlung durch Physiotherapeuten oder Ergo-Therapeuten können Maßnahmen einer Reha-Behandlung sein. Rehamaßnahmen werden überwiegend ambulant durchgeführt. Erst wenn ambulante Rehamaßnahmen nicht ausreichenden Erfolg bringen wird eine stationäre Rehabilationsmaßnahme in bestimmten Reha-Kliniken verordnet.  
Solche Maßnahmen können zum Beispiel nach Unfällen, Schlaganfällen oder Herzinfarkten stationär notwendig sein. 

Risikozuschlag

Risikozuschläge werden für Vorerkrankungen erhoben welche für die Zukunft ein erhöhtes Risiko der weiteren Behandlung vermuten lassen. Risikozuschläge können sowohl Prozentual oder als Festbetrag erhoben werden. Risikozuschläge kennen wir aus der Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Dienstunfähigkeitsversicherung und der Dread Disease Versicherung. Eine erneute Überprüfung des Risikozuschlags ist nach frühestens 3 Jahren möglich. Das bedeutet, ein Risikozuschlag kann auch zeitlich begrenzt erhoben werden.

Selbstbeteiligung

Die Selbstbeteiligung spielt bei der privaten Krankenversicherung eine größere Rolle als in der gesetzlichen Krankenkasse. Aber auch die gesetzliche Krankenkassen kennen die Selbstbeteiligung. Beispielsweise bei Medikamenten welche gerne als "Zuzahlung" umschrieben wird.
In der PKV bezieht sich die Selbstbeteiligung nach Wunsch dar.

Von 150 Euro im Jahr bis ca. 10.000 Euro im Jahr ist fast jede Selbstbeteiligung machbar. In der PKV beeinträchtigt die Selbstbeteiligung, anders als in der GKV, den Monatsbeitrag. Selbstbeteiligungen kann sowohl für die ambulante Behandlung als auch für die stationäre Behandlung vereinbart werden. Auch eine prozentuale Selbstbeteiligung wird in manchen KV-Tarifen der PKV angeboten.

Standard-Regelversorgung

Unter einer "Standart-Regelversorgung" versteht man das ein ausreichender, wirtschaftlicher und zweckmäßig Zahnersatz erfolgt. Summenbegrenzung Zahn

In der privaten Krankenversicherung kann eine Summenbegrenzung für die ersten Versicherungsjahre bei Zahnersatz festgelegt sein. Die Staffelung kann mit zunehmenden Versicherungsjahren fallen. Bei Unfällen entfällt die Summenbegrenzung meistens ganz. Eine prozentuale Summenbeschränkung kann auch für die gesamte Laufzeit eines KV-Zahn-Vertrags gelten.

Suizid

Selbsttötung, Selbstmord

Solidarität der GKV

Gleichgültig wie hoch der gezahlte Beitrag zur GKV ist, alle gesetzlich kranken Versicherte erhalten die gleichen medizinisch notwendigen Leistungen. Damit soll der Solidaritätsausgleich zwischen gut Verdienenden und weniger gut Verdienenden, Gesunden und Kranken, zwischen Jungen und Alten, Alleinstehenden und Familien ausgeglichen werden.

Sonderkündigungsrecht

Ein Sonderkündigungsrecht haben Sie immer dann wenn die Beiträge zu Ihrer Krankenversicherung erhöht werden ohne das eine "bessere Leistung" mit einher geht. In der GKV mit den sogenannten Wahltarifen hat es zwar einige Änderungen gegeben, aber von Kasse zu Kasse werden Diese unterschiedlich ausgelegt und unterschiedliche angewandt.

Sozialgesetzbuch (SGB)

Die Untergliederung des SGB findet wie folgt Anwendung.
Sozialgesetzbuch 1 (SGB I) beinhaltet: den allgemeinen Teil.
Sozialgesetzbuch 2 (SGB II) beinhaltet: Grundsicherung der Arbeitssuchenden.
Sozialgesetzbuch 3 (SGB III) beinhaltet: Arbeitsförderung, Bekämpfung Schwarzarbeit.
Sozialgesetzbuch 4 (SGB IV) beinhaltet: Vorschriften für die gesamte Sozialversicherung.
Sozialgesetzbuch 5 (SGB V) beinhaltet: die gesetzliche Krankenversicherung.
Sozialgesetzbuch 6 (SGB VI) beinhaltet: die gesetzliche Rentenversicherung.
Sozialgesetzbuch 7 (SGB VII) beinhaltet: die gesetzliche Unfallversicherung.
Sozialgesetzbuch 8 (SGB VIII) beinhaltet: Kinderhilfe und Jugendhilfe.
Sozialgesetzbuch 9 (SGB IX) beinhaltet: Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen.
Sozialgesetzbuch 10 (SGB X) beinhaltet: Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz.
Sozialgesetzbuch 11 (SGB XI) beinhaltet: gesetzliche Pflegeversicherung.
Sozialgesetzbuch 12 (SGB XII) beinhaltet: die Sozialhilfe.
Zu den 12 Bänden des SGB kommt noch das Sozialgerichtsgesetz als 13. (XIII) Band hinzu.

Sterbehilfe  

Beihilfe zum Sterben ist zwar nach geltendem Recht nicht strafbar, aber im deutschen Ärzte-Berufsrecht aus ethischen Gründen verboten.  

Transportkosten

Medizinisch notwendige Transportkosten werden ohne Kilometerbegrenzung Übernommen. Das beinhaltet alle notwendigen Transportmittel. Allerdings nicht bei GKV-Versicherten aus dem Ausland. Hier werden keine Transportkosten Übernommen um ins Heimatland (Deutschland) zurück zukommen. Der Transport erfolgt zum nächst gelegenen Krankenhaus.
In der PKV ist es im Tarif geregelt wie die Transportkosten Übernommen werden. Die Versicherungsbedingungen regeln die Leistungen. Hier sollte bei der Tarifwahl genau hin geschaut werden.

Unfall

Ein Unfall ist ein von außen auf den Körper unabwendbare einwirkendes Ereignis welches zu Schäden an Körper und/oder Seele erfolgen kann. Folgen sind vorübergehende gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Dauerschäden. Beispielsweise kann ein Knochenbruch ohne Dauerfolgen ausheilen. Eine Verletzung der Wirbelsäule kann zu einer Dauerbehinderung mit einer Querschnittslähmung führen.

Vorleistung GKV

Bei den Krankenzusatzversicherungen muss die gesetzliche Krankenkasse die Leistung anerkannt und vor geleistet haben. Den übersteigenden Teil bis zum Höchstsatz wird dann über die private Zusatzversicherung geleistet. Ein Beispiel: höherwertiger Zahnersatz. Aus der gesetzlichen Krankenkasse erhalten sie maximal 65 Prozent der Kosten von der privaten Zusatzversicherung maximal, je nach Tarifwahl 25 Prozent. Die restlichen 10 Prozent tragen Sie selber. Zwischenzeitlich sind am Versicherungsmarkt auch Zusatzversicherungen die einen bestimmten Betrag erstatten ohne das die GKV vor geleistet hat, Tarif bedingt.

Vorstationäre und Nachstationäre Behandlungen

In der privaten Krankenversicherung muss die Vorstationäre Behandlung und die Nachstationäre Behandlung im Tarifwerk ausgewiesen sein.

Versicherungsschutz außerhalb des EWR

Der private Versicherungsschutz in der Krankenversicherung wird unterschieden in weltweit oder nur Europa. Bei längeren Aufenthalten im Ausland, egal ob innerhalb der EU oder außerhalb der EU sollte der Versicherer kontaktiert und der Versicherungsschutz schriftlich bestätigt werden. Bei Berufstätigkeit im Ausland gelten besondere regeln. Auch hier muss der Krankenversicherer unterrichtet und der Versicherungsschutz zur eigenen Sicherheit schriftlich bestätigt werden. Bei Wohnortsverlegung ins Ausland gilt das Gleiche.

Vorsorge /Schutzimpfungen

Nach erreichen von bestimmten Altersgrenzen stellt die gesetzliche Krankenkasse ihren Versicherten Vorsorgeuntersuchungen zur Verfügung. Beispielsweise bei Frauen zur Brustkrebsfrüherkennung, Vorsorgeuntersuchungen für Gebärmutterkrebsfrüherkennung oder bei Männer die Prostatakrebsfrüherkennung. Impfungen sind ebenfalls im Leistungskatalog der GKVen aufgelistet.

Die privaten Krankenversicherungen leisten Vorsorgeuntersuchungen vielfach ohne Altersbestimmungen und Geschlechtsbestimmung. Impfempfehlungen werden von der Impf- Kommission empfohlen. Dabei wird eine Empfehlung für bestimmte Altersgruppen, Berufsgruppen oder und auch für bestimmte Regionen ausgesprochen.

Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung

Der Versicherer kann vom Vertrag zurücktreten und oder die Leistung verweigern. Gesundheitsfragen sind immer wahrheitsgemäß zu beantworten. Im Zweifelsfall muss eine ärztliche Untersuchung erfolgen um den Gesundheitlichen Ist-Stand zu bescheinigen. Vordruck für die ärztlichen Untersuchungen geben Ihnen die Versicherer.

Wartezeiten

Beim Übertritt von der GKV zur PKV und wenn der Versicherte mindestens 3 Monate ununterbrochen in der GKV versichert war, so entfällt die Wartezeit. Die Wartezeit kann ebenfalls erlassen werden wenn eine ärztliche Untersuchung erfolgt ist. Ansonsten haben die privaten Krankenversicherungen für bestimmte "Erkrankungen" oder Behandlungen Wartezeiten von 3 bis Monaten.

Die allgemeinen Wartezeiten betragen 3 Monate. Diese Wartezeiten gelten für alle ambulanten Behandlungen. Auch für Brillen und Massagen und Behandlungen im Krankenhaus. Die besonderen Wartezeiten von  9 Monaten gelten für z.B. Schwangerschaft, Psychotherapie, Zahnersatz und Kieferorthopädie. Nachzulesen in den Tarifbedingungen und den allgemeinen Versicherungsbedingungen der PKV.

Wahltarife in der GKV

Seit 01. April 2007 können die gesetzlichen Krankenkassen so genannte Wahltarife Anbieten. Profitieren können gesunde Kassenmitglieder welche nie oder selten zum Arzt gehen. So kann der versicherte am Ende des Jahres Geld zurück bekommen wenn er einen teil seiner Arzt-Kosten selber bezahlt hat. Die unterschiedlichen Wahltarife können bei den einzelnen GKVen abgefragt werde. Allerdings bindet sich der Versicherte 3 Jahre an seine Krankenkasse auch wenn diese die Beiträge erhöht oder Zusatzbeiträge erhöht oder neu einführt. Diese 3 Jahresregelung ist zum 01.01.2011 zwar etwas "aufgeweicht" worden. Allerdings gilt das nicht für alle Kombinationen der Wahltarife. Hier muss bei einer Kündigung erst eruiert werden ob die Wahltarife eine Kündigung zulassen.

Wechsel der Krankenversicherung

Ab 01.01.2011 ist die 3 Jahresregelung zum Wechsel von der GKV zur PKV gefallen. Dann genügt 1 Jahr über der Beitragsbemessungsgrenze um in die PKV zu wechseln.

Wiedereingliederungshilfe

Eine Berufsunfähigkeit wird von Zeit zu Zeit nach geprüft. Selten kommt es zu einer Dauererwerbsunfähigkeit. Während des Leistungsbezugs kann also die Beendigung der Berufsunfähigkeit festgestellt werden. Mit anderen Worten der Mensch ist wieder berufsfähig. Bestand eine Berufsunfähigkeit für mindestens 3 Jahre, so wird von vielen Gesellschaften nochmals 1 Jahr  die Rente weiter bezahlt. Das nennt sich dann Wiedereingliederungshilfe.

Wohnsitzverlegung

Generell ist zu sagen das ein Wohnortswechsel ins Ausland dem Krankenversicherer anzuzeigen ist. Auch wenn die Definition "gewöhnlicher Aufenthalt" in den Musterbedingungen etwas schwammig formuliert ist, so kann daraus folgende Situation entstehen. So könnte ein längerer Aufenthalt von sagen wir mal 5 Monaten in Amerika schon als "gewöhnlicher Aufenthalt" gewertet werden.

Damit würde das Vertragsverhältnis laut Versicherungsbedingungen Musterbedingungen der Krankenversicherung)aus 2009 mit dem Paragrafen 15.3 enden. Nach Paragraf 1 Absatz 5 der Musterbedingungen werden im europäischen Ausland nur die Leistungen erbracht welche auch im Heimatland erstattungsfähig wären.

X-Chromosom

Das Geschlechtshormon (Gonosom) X ist verantwortlich für die Ausbildung der weiblichen Geschlechtsmerkmale.

Y-Chromosom

Das Geschlechtshormon (Gonosom) Y ist verantwortlich für die Ausbildung der männlichen Geschlechtsmerkmale.

Zahnersatz GKV

Alle Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen haben Anspruch auf Zahnersatz, der dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entspricht. Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Beim Zahnersatz zahlen die Krankenkassen grundsätzlich einen befundorientierten Festzuschuss zu den "Vertragskosten" für alle Zahnersatzleistungen (z. B. Prothesen, Brücken oder Kronen). Die restlichen Kosten muss der Versicherte grundsätzlich selbst tragen.

Zusatzbeiträge GKV

Die gesetzlichen Krankenkassen können bis 2010 einen Zusatzbeitrag zu den monatlichen Kassenbeiträgen erheben die vom Arbeitnehmer, Krankenversicherten alleine zu bezahlen ist. Das reicht von  8 Euro pro Monat bis zu 37 Euro pro Monat. Ab 2011 sollen die Zusatzbeiträge unbegrenzt möglich sein.

Zuzahlung

Ambulante ärztliche, zahnärztliche und psychotherapeutische Behandlung: 10 Euro je Quartal (bei erstmaliger Inanspruchnahme ohne Überweisung. Keine Zuzahlung für Schutzimpfungen, Gesundheitsuntersuchungen, Zahnvorsorgeuntersuchungen).
Arznei- und Verbandsmittel: 10 % der Kosten, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro, nicht mehr als die tatsächlichen Kosten
Fahrkosten: 10 % der Kosten, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro, nicht mehr als die tatsächlichen Kosten.
Haushaltshilfe: 10 % der Kosten kalendertäglich, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro, nicht mehr als die tatsächlichen Kosten
Häusliche Krankenpflege: 10 % der Kosten und 10 Euro je Verordnung (bei erstmaliger Inanspruchnahme ohne Überweisung. Keine Zuzahlung für Schutzimpfungen, Gesundheitsuntersuchungen, Zahnvorsorgeuntersuchungen)
Heilmittel: 10 % der Kosten und 10 Euro je Verordnung.
Hilfsmittel: 10 % der Kosten, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro, nicht mehr als die tatsächlichen Kosten.
Krankenhausbehandlung, Anschlussheilbehandlung: 10 Euro täglich. (maximal für die ersten 28 Tage im Jahr)
Stationäre Vorsorge-, Stationäre Rehabilitations-, Ambulante Rehabilitationsleistungen: 10 Euro täglich.
Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: 10 % der Kosten, höchstens 10,00 EUR für den gesamten Monatsbedarf
Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahr sind von den Zuzahlungen befreit (Ausnahme Fahrkosten, Zahnersatz und grundsätzlich Kiefer-orthopädische Behandlung).
Seit 01.07.2006 sind einige Arzneimittel mit einem Abgabepreis bis zum Festbetrag auch für Versicherte nach Vollendung des 18. Lebensjahres zuzahlungsfrei. Informationen dazu erhalten Sie beim Arzt oder Apotheker.