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Verweisklausel in der BU

am . Veröffentlicht in Berufsunfähigkeitsversicherung

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Berufsunfähigkeitsversicherung im Klageverfahren

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung soll die erlernte Tätigkeit, die Verantwortung, die Leistung und den sozialen Status, verbunden mit dem Verdienst bei Berufsunfähigkeit ausgleichen. Soweit so gut. Oftmals enden eingestellten Zahlungen, weil die Verweisklausel von den Versicherern angeführt wird, vor den Gerichten.

Hausmeister statt Maler

Durch einen Arbeitsunfall konnte ein Maler seinen Beruf nicht mehr ausüben. Für einen geringen Lohn wurde er in einer Schule als Hausmeister eingestellt. Als die Versicherung davon erfuhr stellte sie die Zahlungen mit Hinweis auf die Verweisung der Berufsunfähigkeitsrente ein.

In 1. Instanz verloren, in 2. Instanz gewonnen

Die vollständige Begründung zu dem gewonnen Urteil können Sie hier nachlesen.
Leider sind derartige Klagen und Urteile keine Seltenheit. So ist wiedermal anzumerken das vor der Unterschrift, also Vertragsabschluss das Kleingedruckte ausschlaggebend ist.

Viele dieser Klagen könnten im Vorfeld überflüssig sein wenn, ja wenn die Versicherungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die Tarifbedingungen in der BU genau geprüft werden würden. Leider ist vielen Verkäufern gar nicht klar was der Inhalt der Selben ist und was es für den Kunden im Leistungsfall bedeutet. Falschberatung ist immer wieder das Thema bei der Beratung von BU-Versicherungen.

Gestern im Kundengespräch

Nachdem eine Versicherungsnehmerin über Frontal 21 erfahren hatte das ihre Berufsunfähigkeitsversicherung mit den meisten Klagen vor Gericht endet rief sie den Versicherungsverkäufer an und bat um Klärung.

Dieser erklärte dann ziemlich unverfroren das er das wisse und das das schon vor Vertragsabschluss bekannt war. Dann folgte ein Schriftwechsel in dem der Verkäufer eine Liste mit den „besten“ BU-Versicherungen der Dame zuschickte. ER, der Verkäufer favorisierte die auf Platz 8 stehende Versicherung die allerdings auch um 30 Euro monatlich teurer ist, als die auf Platz 1. Den Grund dazu nannte er allerdings nicht.

Eindeutige Provisionsmaximierung

Dazu empfahl er eine Risikolebensversicherung in Verbindung mit der BU. Da die Dame Ledig ist, keine Kinder hat und auch sonst keinerlei finanzielle Verpflichtungen welch nach Ihrem Ableben beglichen werden müssen, fragte sich die Dame „was soll den das nun“? Dazu wurde noch eine Sterbegeldversicherung im Vertrag der Berufsunfähigkeitsversicherung mit angeboten.

Wir konnten helfen

Was wollte die Frau wirklich? Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne weitere „Rüschen und Blümchen“. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
Die Dame bekam genau und zugeschnitten die BU welche sie auch haben wollte.

Derartige Mischverträge in denen verschiedene Versicherungen mit eingemischt werden ziehen unnötig Versicherungsbeiträge für überflüssig Versicherungen ab. Das schmälert die Versicherungssumme der BU oder erhöht unnötig die Versicherungsbeiträge welche zusätzliche Provisionen für den Verkäufer bringen.

Das ist einfach ausgedrückt nicht nur eine Falschberatung sondern verkaufen am Wunsch des Kunden vorbei für die eigenen Provisionen. Von wirklicher und bedarfsgerechter Beratung kann hier wohl nicht mehr gesprochen werden.
Wesentlich vernünftiger als eine überflüssige Risikolebensversicherung und Sterbegeldversicherung wäre eine private Pflegeversicherung gewesen.

Augen auf beim Versicherungskauf

Vertrauen kann hier viel Geld kosten und dann doch die falsche Entscheidung sein. Trennen Sie die Risikoabsicherung von Sparbeiträgen.