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Verweisung in der Berufsunfähigkeit

am . Veröffentlicht in Berufsunfähigkeitsversicherung

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Versicherter in der Beweispflicht bei Verweisung

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Berufsunfähigkeitsversicherung prüfen Berufsunfähigkeitsversicherung prüfen Beansprucht ein Versicherungsnehmer aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung eine Leistung, so muss der Versicherte nachweisen, dass der "neue Beruf" ihm ein geringeres soziales Ansehen bringe, Aufstiegschancen nicht gegeben sind, sein jetziger "Beruf" nicht seiner vorherigen Lebensstellung entspricht, welche Stellung er vormals im Betrieb hatte und welche konkreten Entwicklungsmöglichkeiten ihm sein erlernter Beruf geboten hätten.

Berufsunfähigkeitsversicherung vor Gericht

Muss der erlernte und getätigte Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben werden, werden die meisten Berufsunfähigkeitsversicherung zickig. So landen auch die meisten Berufsunfähigkeitsversicherung vor den Gerichten. Den "Geld verdienen" ist das Eine ob das ein "Beruf ist" ist das Andere. Und was im Kleingedruckten, den Versicherungsbedingungen, Tarifbedingungen steht noch mal was ganz anderes.

Der Kläger konnte nicht mehr als Schreiner arbeiten

da er sich eine Atemwegserkrankung zugezogen hatte. Drei Jahre erhielt er aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung Geld. Nach diesem Zeitraum überprüfte die Versicherung die Berechtigung der Zahlung und kam zu dem Entschluss; die neue berufliche Tätigkeit des Versicherten rechtfertige die Einstellung der Berufsunfähigkeitsrente.

Der Versicherte zog vor Gericht

In erster Instanz wurde die Klage abgewiesen. Da der Kläger, also der Versicherte nunmehr als Außendienstmitarbeiter tätig sei und damit sein Lebensunterhalt gesichert ist. Der Versicherungsnehmer war mit dieser Verweisung nicht einverstanden. Der Versicherte argumentierte das dieser Job ein "Klinken-putzen" sei und nichts mit seiner früheren Tätigkeit als Schreiner zu tun hat.

In zweiter Instanz zur Berufsunfähigkeit

errang der Kläger (Versicherte) einen Teilsieg. Zum Vergleich wird der letzte ausgeübte Beruf zu Grunde gelegt. Also der des Schreiners mit Gesellenbrief. Eine Verweisung und Vergleichbarkeit ist erst dann gegeben, wenn die jetzige Tätigkeit nicht wesentlich von der Kenntnis, den Fähigkeiten, der Vergütung und der sozialen Wertschätzung, so wie der bisherigen Lebensstellung, nicht gravierend abweiche. Fazit; ein anerkannter Lehrberuf hat in der Gegenüberstellung zu einem Nichtlehrberuf einen deutlichen Unterschied. Aktenzeichen: IV ZR 8/08 Bundesgerichtshof.

Nachweispflicht und Beweispflicht liegt beim Versicherten

Generell ist aber ein Lernberuf und ein Nichtlernberuf noch nicht hinreichend aussagekräftig um einer Verweisung aus dem Weg zu gehen.Vielmehr müsse in jedem Einzelfall geprüft werden wie die Unterschiede von beruflichen Tätigkeiten mit Ausbildung im Verhältnis zu Tätigkeiten ohne Ausbildung begründet und dargelegt werden. Hier ist der Versicherungsnehmer gefordert. Der Bundesgerichtshof hat die Klage an die Vorinstanz zurück verwiesen.

Berufsunfähigkeitsversicherung sind klageträchtig

Vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist also das Kleingedruckte, einmal mehr bewiesen, das Non plus Ultra für den Leistungsanspruch und einer gegebenen Verweisung oder abstrakten Verweisung.
Viele alte Versicherungsverträge der Berufsunfähigkeitsversicherung sind mit genau diesen Fußangeln unterwegs. Wie jede Versicherung gehören auch die Versicherungen zur Absicherung der Arbeitskraft immer wieder auf den Prüfstand.  
Bekanntlich dauern Klagen vor den Gerichten einmal lange Zeit und sie kosten Geld. Das wiederum wird im Klageweg bis zur endgültigen Entscheidung ausgesetzt.
Das bedeutet; Sie zahlen die Anwaltskosten, Gerichtskosten mögliche Gutachterkosten, und so weiter, erhalten aber von der Versicherung keine Leistungen bis der Fall endgültig geklärt ist.

Vor Vertragsabschluss zum Fachmann

Die Profis der Berufsunfähigkeitsversicherung kennen die Fallstricke im Kleingedruckten genau. Zudem haften die Experten für Ihre Beratung. Ergo wird Ihnen auch nur das angeboten was Ihrer Sicherheit dient denn der Fachmann will für Ihren Vertragsabschluss nicht in die Haftung genommen werden weil er Ihnen "das zweit oder dritt Beste" angeboten hat.

Eine weitere Beachtung sollte diese Punkte

das Krankentagegeld und die Pflegeversicherung finden. Unausweichlich hängen die Krankenversicherung, die Krankengeldversicherung, die Pflegeversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung zusammen. Besonders wenn es vor Vertragsabschluss um die Fragen von Gesundheit und Vorerkrankungen geht. Aus dieser Punkt Gesundheitsfragen und Vorerkrankungen sind bei den Verträgen zu den vorgenannten Versicherungen von größter Bedeutung bei der Leistung der Versicherungen.

Spätestens im Leistungsfall wird "nach gegraben"

Der Versicherer wird die Beantwortung der bei Vertragsabschluss gemachten Gesundheitsfragen genauesten prüfen. Ein "habe ich vergessen anzugeben" kann Ihre finanzielle Existenz kosten. Und die Klagekosten haben Sie auch noch am Hals.

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Gehen Sie dem Ärger vor Vertragsabschluss aus dem Weg in dem Sie es gleich richtig machen. Ist das alles in Ihrer PKV, BU, KT, Pflege drin?

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