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Was ist das, die elektronische Gesundheitskarte?

am . Veröffentlicht in Gesetzliche Krankenkasse

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Elektronische Gesundheitskarte - ein Dilemma

Pressemitteilung der DGVP

Immer mehr Patienten und Versicherte sind mit der neuen Versichertenkarte, der "elektronischen Gesundheitskarte" konfrontiert. Fragen zum Datenschutz, der Sinnhaftigkeit der Fotoeinsendung oder der geplanten Zusatzfunktionen werden immer wieder geäußert. Aus diesem Grund lassen wir Ihnen zu diesem Thema unsere aktuelle Pressemitteilung zukommen.

Elektronische Gesundheitskarte – ein Dilemma!

Die Anforderungen an die individuelle Versorgung/ Behandlung/ Betreuung der Bürger in Deutschland steigen. Dabei wird es erforderlich, Daten zum Gesundheitszustand des Einzelnen zu sammeln und zur Verfügung zu stellen. So können Risiken für die Patienten und Behandler minimiert, die Qualität verbessert und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile erreicht werden. Der Gesetzgeber hat die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) als Ersatz für die bisherige Krankenversicherungskarte (KVK) vorgeschrieben.

Nach Überzeugung des Präsidenten der Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V.,

Wolfram – Arnim Candidus, erfüllt die von der Politik initiierte elektronische Gesundheitskarte nur in sehr beschränkter Weise die eigentlich wichtige Anforderung: nämlich das Datendilemma im Gesundheitssystem zu beenden.

Die eGK ist laut Gesetz in der Regel mit einem Lichtbild des Versicherten zu versehen. Die Begründung dafür ist die angeblich weit verbreitete betrügerische Inanspruchnahme von Leistungen der Krankenkasse mit der bisherigen Versichertenkarte durch Personen, die nicht versichert sind. Dem soll mit einer durch das Foto personalisierten Karte Abhilfe geschaffen werden.

Personen, die behindert sind oder nicht mehr ausreichend mobil, bzw. Kinder müssen jedoch kein Lichtbild in der eGK verankert haben. "Das macht zwar für diese Personen absolut Sinn, lässt aber doch die Frage nach der Gleichberechtigung stellen", so Candidus.